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{'item': '7Ob99/69; 2Ob149/72; 1Ob211/73; 7Ob58/74 (7Ob59/74); 3Ob109/74; 7Ob216/74; 5Ob865/76; 7Ob559/77; 1Ob691/77; 1Ob501/79; 1Ob33/79; 3Ob650/79;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0032788 Entscheidungsdatum13.08.2025 Geschäftszahl7Ob99/69; 2Ob149/72; 1Ob211/73; 7Ob58/74 (7Ob59/74); 3Ob109/74; 7Ob216/74; 5Ob865/76; 7Ob559/77; 1Ob691/77; 1Ob501/79; 1Ob33/79; 3Ob650/79; 1Ob722/80; 4Ob342/81; 8Ob141/82; 2Ob590/84; 1Ob676/84 (1Ob677/84); 6Ob585/84; 2Ob605/85; 7Ob690/84; 4Ob381/84; 7Ob30/86; 3Ob554/89; 3Ob561/90; 3Ob526/92; 1Ob542/93; 3Ob522/95; 2Ob2099/96g; 1Ob2346/96y; 1Ob80/97i; 8Ob364/97f; 1Ob100/99h; 2Ob285/99x; 1Ob364/99g; 1Ob40/01s; 7Ob137/02a; 8Ob205/02h; 8Ob123/09k; 7Ob8/11v; 4Ob183/11g; 4Ob245/12a; 2Ob229/16i; 9Ob56/17a; 5Ob190/19f; 7Ob85/21g; 7Ob220/20h; 6Ob29/24v NormABGB §1393 A ZPO §1 Ac RechtssatzDie bloße Übertragung des Prozessführungsrechtes - also ohne Bestehen irgendwelcher sonstiger materiell-rechtlicher Beziehungen zwischen dem Zedenten und dem Zessionar - ist nach österreichischem Recht unzulässig (so schon 1 Ob 4/51). EntscheidungstexteTE OGH 1969-07-02 7 Ob 99/69 TE OGH 1972-10-27 2 Ob 149/72 Veröff: SZ 45/113 = RZ 1973/20 S 17 TE OGH 1974-01-16 1 Ob 211/73 Veröff: SZ 47/3 TE OGH 1974-04-18 7 Ob 58/74 Veröff: SZ 47/46 = EvBl 1974/262 S 572 TE OGH 1974-06-11 3 Ob 109/74 Veröff: ImmZ 1975,106 (dort falsch zitiert mit 5 Ob 109/74) TE OGH 1974-11-21 7 Ob 216/74 Beisatz: Teilrechte aus einem Miteigentum, die außerhalb desselben nicht bestehen können. (T1) Veröff: ImmZ 1975,90 = JBl 1975,201 TE OGH 1976-12-13 5 Ob 865/76 TE OGH 1977-04-28 7 Ob 559/77 TE OGH 1977-11-09 1 Ob 691/77 Beisatz: Auch der Vorbehalt des Prozessführungsrechtes der Verkäufers durch Verpflichtung zur Prozessführung gegenüber dem Käufer zur Klärung des von einem Dritten bestrittenen Rechts an der Kaufsache, wenn die materiellrechtlichen Beziehungen zwischen Verkäufer und Käufer (infolge fixer Kaufpreisvereinbarung) vom Ausgang des Prozesses gegen den Dritten unberührt bleiben. (T2) Veröff: JBl 1978,382 TE OGH 1979-01-10 1 Ob 501/79 Beisatz: Keine Vertretung des Tiroler Kleingewerbefonds durch das Land Tirol. (T3) Veröff: JBl 1979,491 TE OGH 1980-01-09 1 Ob 33/79 Beisatz: Zu gründende Wassergenossenschaft. (T4) Veröff: SZ 53/2 = JBl 1980,545 TE OGH 1980-04-09 3 Ob 650/79 Beisatz: Hier: Abtretung der Ansprüche der einzelnen Wohnungseigentümer an einen Verein zur Prozeßführung. (T5) Veröff: EvBl 1980/140 S 437 TE OGH 1980-10-31 1 Ob 722/80 Auch TE OGH 1981-05-19 4 Ob 342/81 Beisatz: Auch auf den Kartellbevollmächtigten "Marktregelungsvertrag" - Ski. (T6) Veröff: SZ 54/76 = EvBl 1981/236 S 662 = ÖBl 1981,157 TE OGH 1982-09-30 8 Ob 141/82 Veröff: SZ 55/137 TE OGH 1984-08-28 2 Ob 590/84 TE OGH 1984-11-14 1 Ob 676/84 Veröff: SZ 57/174 = GesRZ 1985,34 = NZ 1985,172 TE OGH 1985-09-26 6 Ob 585/84 TE OGH 1985-10-08 2 Ob 605/85 TE OGH 1985-11-07 7 Ob 690/84 TE OGH 1985-12-10 4 Ob 381/84 TE OGH 1987-06-04 7 Ob 30/86 Veröff: VersRdSch 1989,25 TE OGH 1989-10-04 3 Ob 554/89 TE OGH 1990-07-11 3 Ob 561/90 TE OGH 1982-07-08 3 Ob 526/92 TE OGH 1993-04-20 1 Ob 542/93 Veröff: SZ 66/53 = EvBl 1993/175 S 737 TE OGH 1995-02-22 3 Ob 522/95 Auch; Veröff: SZ 68/36 TE OGH 1996-05-30 2 Ob 2099/96g Auch TE OGH 1996-12-16 1 Ob 2346/96y Auch; Beisatz: Aus einer gewillkürten Prozessstandschaft kann eine Klageberechtigung nicht abgeleitet werden. (T7) TE OGH 1998-03-24 1 Ob 80/97i nur: Die bloße Übertragung des Prozessführungsrechtes ist nach österreichischem Recht unzulässig. (T8) TE OGH 1998-06-25 8 Ob 364/97f Auch; Beisatz: Dies gilt auch dann, wenn die Zession mit nachträglicher Einziehungsermächtigung zwischen Personen stattfindet, die beide einem Rechtsbereich angehören, in dem eine derartige Prozessstandschaft für zulässig angesehen wird, und auch dann, wenn kollisionsrechtlich auf eine solche Rechtsordnung verwiesen wird. (T9) Veröff: SZ 71/115 TE OGH 1999-04-27 1 Ob 100/99h Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 1999-10-21 2 Ob 285/99x Vgl auch TE OGH 2000-04-28 1 Ob 364/99g nur T8 TE OGH 2001-04-27 1 Ob 40/01s Verstärkter Senat; Auch; Beisatz: Das Gesetz kann die Prozessführung im eigenen Namen über ein fremdes Recht zwar anordnen und ordnete sie in manchen Fällen auch an, unzulässig ist nach österreichischem Recht im Gegensatz zum deutschen Recht aber die gewillkürte Prozessstandschaft, weil die Klagebefugnis als unverzichtbarer öffentlich-rechtlicher Anspruch nicht von dem ihr zugrunde liegenden materiellen Recht abtrennbar ist. (T10); Veröff: SZ 74/81 TE OGH 2002-09-25 7 Ob 137/02a TE OGH 2003-05-22 8 Ob 205/02h TE OGH 2010-05-19 8 Ob 123/09k Auch; nur T8; Beis wie T10 nur: Das österreichische Recht kennt keine gewillkürte Prozessstandschaft. Die bloße Klagebefugnis kann als unverzichtbarer öffentlich‑rechtlicher Anspruch nicht von dem ihr zugrunde liegenden materiellen Recht abgetrennt und daher nicht ohne dieses übertragen werden. (T11); Veröff: SZ 2010/56 TE OGH 2011-02-16 7 Ob 8/11v Auch TE OGH 2012-07-10 4 Ob 183/11g Auch TE OGH 2013-06-18 4 Ob 245/12a Vgl; Beisatz: Hier: Mit dem Vorbringen, ein Dritter sei „über die Klagsführung informiert“ und habe „die Geltendmachung des Ablöserechts an den Kläger abgetreten“, stützt sich der Kläger nicht auf die Abtretung des materiellen Rechts, sondern auf jene der Klagebefugnis. (T12) TE OGH 2017-09-28 2 Ob 229/16i Beisatz: Anders, wenn die Klagebefugnis in einer materiellen ausländischen Rechtsvorschrift angeordnet ist. (T13) Beisatz: Hier: Testamentsvollstrecker nach deutschem Recht. (T14) TE OGH 2017-11-28 9 Ob 56/17a Auch TE OGH 2020-02-20 5 Ob 190/19f Anm: Veröff: SZ 2020/16Anmerkung, Veröff: SZ 2020/16 TE OGH 2021-05-26 7 Ob 85/21g TE OGH 2021-05-26 7 Ob 220/20h Vgl; Beisatz: Hier: Klage einer Versicherten auf Deckung hinsichtlich einer anderen Mitversicherung. (T15) TE OGH 2025-08-13 6 Ob 29/24v vgl; Beisatz: Hier: Unzulässigkeit der Vereinbarung im Gesellschaftsvertrag, dass die Gesellschaft im (Feststellungs-)Verfahren über die Wirksamkeit eines Gesellschafterbeschlusses geklagt wird. (T16) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1969:RS0032788

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.