RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0073670 Entscheidungsdatum20.11.1969 Geschäftszahl2Ob277/69; 2Ob186/72; 8Ob220/73; 8Ob270/73; 11Os117/73; 8Ob15/75; 2Ob40/76; 8Ob39/76; 8Ob79/76; 8Ob116/76; 2Ob281/76; 8Ob236/76; 2Ob26/77; 2Ob169/77; 8Ob18/79; 8Ob163/79; 8Ob242/79; 8Ob1/80; 8Ob8/80; 8Ob30/80; 2Ob145/80; 2Ob148/80; 8Ob173/80; 2Ob198/81; 8Ob238/81; 2Ob219/81; 2Ob105/82; 8Ob97/82; 8Ob109/82; 8Ob140/82; 8Ob265/82; 8Ob23/83; 8Ob33/83; 2Ob124/83; 8Ob94/83; 8Ob145/83; 2Ob28/86; 2Ob362/99w; 2Ob86/05v; 2Ob7/07d; 2Ob97/07i; 2Ob80/10v; 2Ob68/16p NormStVO §10 Abs2; StVO §20 Abs1 ID; StVO §20 Abs1 IA4 RechtssatzFahren auf halbe Sicht ist zu fordern, wenn die zur Verfügung stehende Fahrbahn nicht nur unübersichtlich, sondern auch so schmal ist, daß eine Begegnung voraussichtlich kaum möglich sein wird. EntscheidungstexteTE OGH 1969-11-20 2 Ob 277/69 Veröff: ZVR 1970/129 S 183 TE OGH 1973-01-18 2 Ob 186/72 TE OGH 1973-11-27 8 Ob 220/73 Veröff: ZVR 1974/203 S 302 TE OGH 1974-01-15 8 Ob 270/73 Beisatz: ... und entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden können. (T1) Veröff: ZVR 1974/178 S 266 TE OGH 1973-12-14 11 Os 117/73 Beisatz: Entgegenkommenden (auch mehrspurigen) Fahrzeugen muß ein gefahrloses Begegnen ermöglicht werden. Ermittlung der zulässigen Annäherungsgeschwindigkeit unter Zugrundelegung der (halben) Sichtweite auf die Fahrbahnmitte. (T2) TE OGH 1975-02-26 8 Ob 15/75 TE OGH 1976-02-27 2 Ob 40/76 Veröff: ZVR 1976/312 S 330 TE OGH 1976-03-24 8 Ob 39/76 Veröff: ZVR 1976/351 S 374 TE OGH 1976-06-16 8 Ob 79/76 Beis wie T2; Veröff: ZVR 1977/198 S 238 TE OGH 1976-07-14 8 Ob 116/76 Veröff: ZVR 1977/255 S 328 TE OGH 1977-01-13 2 Ob 281/76 Beisatz: Auch die Einengung der Fahrbahn durch parkende Fahrzeuge kann zum Fahren auf halbe Sicht zwingen. (T3) Veröff: ZVR 1977/147 S 202 TE OGH 1977-01-19 8 Ob 236/76 TE OGH 1977-04-29 2 Ob 26/77 TE OGH 1977-11-25 2 Ob 169/77 Ähnlich TE OGH 1979-03-15 8 Ob 18/79 Beisatz: Bei einer Fahrzeugbreite von 1,67 Meter und einer Fahrbahnbreite von 5,20 Meter ist dies nicht erforderlich. (T4) TE OGH 1979-09-14 8 Ob 163/79 TE OGH 1979-11-08 8 Ob 242/79 Beisatz: Dabei ist von der Breite des eigenen Kraftfahrzeuges und der möglichen Begegnung mit einem Kraftfahrzeug höchst zulässiger Breite von 2,50 Meter auszugehen. (T5) TE OGH 1980-04-10 8 Ob 1/80 Beis wie T1; Veröff: ZVR 1981/5 S 6 TE OGH 1980-04-24 8 Ob 8/80 Beis wie T1; Veröff: ZVR 1981/27 S 45 TE OGH 1980-05-22 8 Ob 30/80 Veröff: ZVR 1981/109 S 145 TE OGH 1980-10-14 2 Ob 145/80 Auch; Beisatz: Es kommt wesentlich darauf an, ob die Fahrzeuge sich gefahrlos nur durch vorsichtiges Aneinandervorbeitasten begegnen können. (T6) Beis wie T1 TE OGH 1980-11-04 2 Ob 148/80 TE OGH 1980-10-30 8 Ob 173/80 Vgl auch; Beisatz: Hier: § 10 StVO (T7)Vgl auch; Beisatz: Hier: Paragraph 10, StVO (T7) TE OGH 1981-11-17 2 Ob 198/81 Auch; Beisatz: Bei Fahrzeugbreiten von 1,58 Meter und 1,62 Meter und einer Fahrbahnbreite von 4,1 Meter genügt Ausweichen. (T8) TE OGH 1982-01-14 8 Ob 238/81 Beisatz: Es widerspricht dem im § 10 Abs 1 und 2 StVO enthaltenen Grundgedanken einer gefahrlosen Begegnung, in einem Fall, in welchem die Fahrbahnbreiten auf kurze Distanz stark variieren, die Geschwindigkeit in sorgloser Weise bloß auf die größte Fahrbahnbreite abzustellen. (T9) Veröff: ZVR 1982/292 S 266Beisatz: Es widerspricht dem im Paragraph 10, Absatz eins und 2 StVO enthaltenen Grundgedanken einer gefahrlosen Begegnung, in einem Fall, in welchem die Fahrbahnbreiten auf kurze Distanz stark variieren, die Geschwindigkeit in sorgloser Weise bloß auf die größte Fahrbahnbreite abzustellen. (T9) Veröff: ZVR 1982/292 S 266 TE OGH 1982-02-09 2 Ob 219/81 Zweiter Rechtsgang zu 2 Ob 148/80 TE OGH 1982-05-11 2 Ob 105/82 Vgl; Beisatz: Fahrbahnbreite (auf Bahnübersetzung) 3,9 Meter, Fahrzeugbreiten 1,62 Meter und 1,57 Meter. (T10) TE OGH 1982-05-13 8 Ob 97/82 TE OGH 1982-06-17 8 Ob 109/82 Veröff: ZVR 1983/231 S 278 TE OGH 1982-09-02 8 Ob 140/82 Veröff: ZVR 1983/216 S 271 TE OGH 1983-01-20 8 Ob 265/82 Veröff: ZVR 1984/72 S 75 TE OGH 1983-02-17 8 Ob 23/83 Beisatz: Hier: Auch Berücksichtigung der Tatsache, daß die Fahrbahn schneeglatt war. (T11) Veröff: ZVR 1984/200 S 214 TE OGH 1983-07-07 8 Ob 33/83 Auch; Beis wie T9 TE OGH 1983-09-13 2 Ob 124/83 Beis wie T1; Beis wie T9; Veröff: ZVR 1984/304 S 327 TE OGH 1984-03-01 8 Ob 94/83 Auch; Beis wie T6; Beisatz: Zu berücksichtigen war hier auch, daß auf der Fahrbahn Spurrinnen und Eisriegeln vorhanden waren. (T12) Veröff: ZVR 1985/3 S 12 TE OGH 1984-03-01 8 Ob 145/83 Auch; Veröff: ZVR 1985/1 S 10 TE OGH 1986-06-17 2 Ob 28/86 TE OGH 2000-10-25 2 Ob 362/99w TE OGH 2005-05-12 2 Ob 86/05v Auch; Beisatz: Hier: Verpflichtung zum Fahren auf halbe Sicht für 1,84 m breiten VW-Bus auf einer zunächst 3,4 m und zuletzt 4 m breiten Straße bei entgegenkommendem 0,8 m breiten Motorrad. (T13) TE OGH 2007-02-22 2 Ob 7/07d Auch; Beis wie T5; Beisatz: Die Frage der Anhaltepflicht ist jeweils nach den konkreten Umständen, das heißt auch nach den jeweiligen Fahrzeugbreiten und der verbleibenden Durchfahrtsbreite zu lösen. (T14); Beisatz: Hier: 1,60 m ist eine ausreichende Durchfahrtsbreite für einen 10 bis 15 km/h fahrenden Mountainbiker. (T15) TE OGH 2007-11-29 2 Ob 97/07i Vgl auch; Beisatz: Kein Gebot des Fahrens auf halbe Sicht bei Fahrbahnbreite von 4,80 m und Fahrzeugbreiten von je 1,70 m (inklusive Außenspiegel). (T16) TE OGH 2011-02-07 2 Ob 80/10v Auch; Auch Beis wie T5 TE OGH 2016-08-05 2 Ob 68/16p European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1969:RS0073670
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