RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0043036 Entscheidungsdatum25.02.1970 Geschäftszahl6Ob40/70; 1Ob153/70; 6Ob28/73; 1Ob110/73; 8Ob221/73; 8Ob224/73; 2Ob155/73; 1Ob115/74; 8Ob170/74; 2Ob104/75; 8Ob218/75; 4Ob580/75; 3Ob505/77; 8Ob8/78; 6Ob635/79; 7Ob810/79; 1Ob632/80; 1Ob792/80; 8Ob238/80; 7Ob526/81; 8Ob74/81; 8Ob146/81; 2Ob237/81; 8Ob284/82; 7Ob640/83 NormZPO §503 Z2 C2c RechtssatzEin ausdrücklicher Verzicht der Parteien auf die Einhaltung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes bei Beweiswiederholung und Beweisergänzung ist zulässig. Die bloße Einlassung in die Verhandlung oder Unterlassung der Rüge bildet keinen Verzicht. EntscheidungstexteTE OGH 1970-02-25 6 Ob 40/70 Veröff: JBl 1971,96 TE OGH 1970-09-10 1 Ob 153/70 Beisatz: Ausdrückliche Zustimmung der Parteien zur Verlesung einer Zeugenaussage vor dem Berufungsgericht und ausdrücklicher Verzicht auf neuerliche Zeugeneinvernahme vor dem Berufungsgericht. (T1) TE OGH 1973-02-15 6 Ob 28/73 nur: Ein ausdrücklicher Verzicht der Parteien auf die Einhaltung des Unmittelbarkeitsgrundsatzes bei Beweiswiederholung und Beweisergänzung ist zulässig. (T2) Beisatz: Der Verzicht muß ausdrücklich sein und im Protokoll beurkundet werden (ausdrückliche Ablehnung der seinerzeit in JBl 1953,659 enthaltenen, gegenteiligen Rechtsansicht). (T3) TE OGH 1973-06-20 1 Ob 110/73 nur T2 TE OGH 1973-11-13 8 Ob 221/73 nur T2; Beisatz: Ein solcher Verzicht liegt vor, wenn die Partei die Verlesung der Aussage der im Rechtshilfeweg vernommen anderen Partei nicht nur nicht rügt, sondern ausdrücklich den Antrag auf Verlesung dieser Aussage im Hinblick auf die einer neuerlichen Vernehmung entgegenstehenden Hindernisse stellt. (T4) TE OGH 1973-11-27 8 Ob 224/73 nur T2; Beisatz: Bloßer Verzicht auf Parteienvernehmung im Berufungsverfahren bedeutet aber noch kein Einverständnis dafür, daß das Berufungsgericht die ihm etwa erforderlich erscheinende Abänderung oder Ergänzung der Tatsachenfeststellungen ohne Wiederholung der Parteienvernehmung des Klägers nur auf Grund der Aktenlage vornimmt. (T5) TE OGH 1973-12-06 2 Ob 155/73 nur T2 TE OGH 1974-07-10 1 Ob 115/74 TE OGH 1974-09-17 8 Ob 170/74 TE OGH 1975-05-22 2 Ob 104/75 nur T2; Beisatz: Die in der Berufungsverhandlung abgegebene Erklärung, die Skizze und die Lichtbilder im zugleich verlesenen Strafakt gäben die Örtlichkeit richtig wieder, kann nur als Verzicht auf Wiederholung des Lokalaugenscheins durch das Berufungsgericht verstanden werden. (T6) TE OGH 1975-11-05 8 Ob 218/75 nur T2 TE OGH 1975-11-18 4 Ob 580/75 nur T2 TE OGH 1977-03-08 3 Ob 505/77 nur T2 TE OGH 1978-02-15 8 Ob 8/78 nur T2 TE OGH 1979-07-11 6 Ob 635/79 nur T2; Beisatz: Ausdrückliches Einverständnis der Parteien mit der Verlesung der Aussagen der in erster Instanz vernommenen Zeugen durch das Berufungsgericht. (T7) TE OGH 1980-01-17 7 Ob 810/79 nur T2 TE OGH 1980-06-18 1 Ob 632/80 nur T2 TE OGH 1981-01-14 1 Ob 792/80 Beis wie T7; Veröff: RZ 1981/56 S 205 TE OGH 1981-01-15 8 Ob 238/80 nur T2; Beisatz: Verlesung eines Ortsaugenschein - Protokolls. (T8) TE OGH 1981-02-19 7 Ob 526/81 nur T2 TE OGH 1981-04-23 8 Ob 74/81 Beis wie T7 TE OGH 1981-09-03 8 Ob 146/81 nur T2; Beis wie T7 TE OGH 1982-02-23 2 Ob 237/81 Auch; nur T2; Beisatz: Verzicht auf Zeugenvernehmung. (T9) TE OGH 1983-03-10 8 Ob 284/82 Auch TE OGH 1983-06-16 7 Ob 640/83 nur T2
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