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{'item': '4Ob27/70; 4Ob90/71; 4Ob93/71; 4Ob16/72; 1Ob74/73; 4Ob42/74; 4Ob2/75; 4Ob50/75; 4Ob29/76; 1Ob656/76; 4Ob14/78; 4Ob30/78; 1Ob28/78; 7Ob54/78;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0038120 Entscheidungsdatum26.06.2024 Geschäftszahl4Ob27/70; 4Ob90/71; 4Ob93/71; 4Ob16/72; 1Ob74/73; 4Ob42/74; 4Ob2/75; 4Ob50/75; 4Ob29/76; 1Ob656/76; 4Ob14/78; 4Ob30/78; 1Ob28/78; 7Ob54/78; 4Ob135/79; 4Ob121/81; 4Ob135/81; 4Ob132/81; 4Ob157/82; 7Ob528/83; 4Ob113/82; 4Ob15/83 (4Ob16/83); 4Ob150/83; 8Ob503/85; 4Ob65/85; 14Ob115/86; 2Ob717/86; 9ObA15/87; 9ObA223/88; 1Ob593/94; 9ObA2155/96v; 8ObA78/02g; 9ObA259/02g; 7Ob271/03h; 4Ob197/13v; 2Ob143/13p; 10Ob23/23i; 8Ob89/23f NormABGB §1298 ABGB §1324 DHG §2 StGB §88 Abs2 B1 RechtssatzGrobe Fahrlässigkeit liegt dann vor, wenn der Schade als wahrscheinlich vorhersehbar war, wenn das Versehen mit Rücksicht auf seine Schwere oder Häufigkeit nur bei besonderer Nachlässigkeit und nur bei besonders nachlässigen oder leichtsinnigen Menschen vorkommen kann und nach Umständen auch wohl die Vermutung des bösen Vorsatzes nahelegt (hier: Mankohaftung eines Filialleiters in der Lebensmittelbranche). EntscheidungstexteTE OGH 1970-04-28 4 Ob 27/70 Veröff: SZ 43/80 = Ind 1971 H3-4/798 = Arb 8762 TE OGH 1971-10-12 4 Ob 90/71 Veröff: SozM IA/e,955 TE OGH 1971-10-19 4 Ob 93/71 Veröff: Arb 8930 TE OGH 1972-03-14 4 Ob 16/72 Veröff: SozM IA/e,981 TE OGH 1973-04-18 1 Ob 74/73 Veröff: EvBl 1973/265 S 551 = SozM ID,899 TE OGH 1974-07-09 4 Ob 42/74 nur: Grobe Fahrlässigkeit liegt dann vor, wenn der Schade als wahrscheinlich vorhersehbar war, wenn das Versehen mit Rücksicht auf seine Schwere oder Häufigkeit nur bei besonderer Nachlässigkeit und nur bei besonders nachlässigen oder leichtsinnigen Menschen vorkommen kann. (T1) Beisatz: Hiebei ist im Einzelfall auf die persönlichen Verhältnisse einzugehen. (T2) Veröff: SozM IA/e,1085 TE OGH 1975-04-08 4 Ob 2/75 nur T1; Beis wie T2; Veröff: SZ 48/39 = ZAS 1976,53 = Arb 9381 TE OGH 1975-10-21 4 Ob 50/75 nur T1; Beisatz: Schweißarbeiten (T3) Veröff: VersR 1977,97 TE OGH 1976-04-06 4 Ob 29/76 nur T1; Veröff: IndS 1976 H5/1001 TE OGH 1976-07-07 1 Ob 656/76 nur T1; Veröff: JBl 1977,648 TE OGH 1978-06-06 4 Ob 14/78 nur T1; Beis wie T2; Veröff: Arb 9702 = SozM IA/e,1141 TE OGH 1978-07-04 4 Ob 30/78 nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1978-10-11 1 Ob 28/78 Beis wie T2; Veröff: EvBl 1979/53 S 155 TE OGH 1978-10-12 7 Ob 54/78 nur T1 TE OGH 1980-03-25 4 Ob 135/79 nur T1 TE OGH 1981-12-01 4 Ob 121/81 nur T1; Veröff: Arb 10064 = DRdA 1984,227 (Migsch) TE OGH 1982-01-19 4 Ob 135/81 nur T1; Beis wie T2; Veröff: Arb 10071 TE OGH 1982-01-19 4 Ob 132/81 nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1982-11-23 4 Ob 157/82 Veröff: Arb 10208 TE OGH 1983-02-17 7 Ob 528/83 nur T1 TE OGH 1983-10-18 4 Ob 113/82 nur T1 TE OGH 1984-04-03 4 Ob 15/83 Beisatz: Es muß also ein objektiv besonders schwerer Sorgfaltsverstoß vorliegen, der dem Arbeitnehmer bei Würdigung aller Umstände des Falles und unter Berücksichtigung seiner persönlichen Verhältnisse auch subjektiv schwerstens vorzuwerfen ist. (T4) TE OGH 1985-02-05 4 Ob 150/83 TE OGH 1985-04-25 8 Ob 503/85 nur T1 TE OGH 1986-05-13 4 Ob 65/85 nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1986-07-15 14 Ob 115/86 nur T1; Beis wie T2 TE OGH 1986-12-16 2 Ob 717/86 TE OGH 1987-09-30 9 ObA 15/87 TE OGH 1988-09-14 9 ObA 223/88 nur T1; Beisatz: Der Eintritt des Schadens muß als wahrscheinlich und nicht bloß als möglich vorhersehbar sein. (T5) TE OGH 1994-10-25 1 Ob 593/94 Auch; nur T1; Beis wie T4 TE OGH 1996-09-25 9 ObA 2155/96v Auch; Beis wie T4; Beis wie T5 TE OGH 2002-08-08 8 ObA 78/02g Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T5 TE OGH 2003-01-22 9 ObA 259/02g Vgl auch; Beisatz: Besondere Nachlässigkeit kann sich nicht nur durch die Schwere des Versehens, sondern auch durch seine Häufigkeit manifestieren. (T6) TE OGH 2003-12-03 7 Ob 271/03h Vgl; nur T1; Beisatz: Nur wenn besondere Umstände vorgelegen wären, die das Versäumnis entschuldbar erscheinen ließen, wäre grobe Fahrlässigkeit zu verneinen. (T7) TE OGH 2014-02-17 4 Ob 197/13v Vgl auch; Beisatz: Grobes Verschulden läge vor, wenn die Verfahrensführung durch den Vorsitzenden eines Schiedsgerichts im Schiedsverfahren in derart krassem Widerspruch zur dort geltenden Verfahrensordnung gestanden wäre, dass sie für einen typischen Schiedsrichter (§ 1299 ABGB) eine auffallende Vernachlässigung seiner Pflichten wäre, die mit an Vorsatz grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer Abberufung wegen Befangenheit führt. (T8)Vgl auch; Beisatz: Grobes Verschulden läge vor, wenn die Verfahrensführung durch den Vorsitzenden eines Schiedsgerichts im Schiedsverfahren in derart krassem Widerspruch zur dort geltenden Verfahrensordnung gestanden wäre, dass sie für einen typischen Schiedsrichter (Paragraph 1299, ABGB) eine auffallende Vernachlässigung seiner Pflichten wäre, die mit an Vorsatz grenzender Wahrscheinlichkeit zu einer Abberufung wegen Befangenheit führt. (T8) Beisatz: Hier: „Ungeschickte“ Verfahrensführung eines Schiedsverfahrens durch einen Schiedsrichter - in casu keine (krass grobe) Fahrlässigkeit. (T9) TE OGH 2014-02-13 2 Ob 143/13p Auch; nur: Grobe Fahrlässigkeit liegt dann vor, wenn der Schade als wahrscheinlich vorhersehbar war. (T10) Beisatz: Hier: Vorsätzliche Begehung (Misshandlung) unter fahrlässig in Kauf genommenen Folgen (Körperverletzung) (§83 Abs 2 StGB) reicht für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit iSd § 332 ASVG nicht aus. (T11)Beisatz: Hier: Vorsätzliche Begehung (Misshandlung) unter fahrlässig in Kauf genommenen Folgen (Körperverletzung) (§83 Absatz 2, StGB) reicht für Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit iSd Paragraph 332, ASVG nicht aus. (T11) TE OGH 2024-02-13 10 Ob 23/23i vgl; Beisatz: Hier: Verneinung eines groben Verschuldens bei Prospektkontrollortätigkeit. (T12) TE OGH 2024-06-26 8 Ob 89/23f vgl; Beisatz wie T5; nur T10 Beisatz: Hier: Verneinung eines groben Verschuldens bei Forstarbeiten (T13) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1970:RS0038120

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.