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{'item': '2Ob380/70; 8Ob178/72; 2Ob20/73; 8Ob9/74; 8Ob136/75; 8Ob89/80; 2Ob140/82; 2Ob94/81; 8Ob24/83; 2Ob164/83; 8Ob118/83; 8Ob23/87; 2Ob146/89; 2Ob7

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0026843 Entscheidungsdatum11.04.2025 Geschäftszahl2Ob380/70; 8Ob178/72; 2Ob20/73; 8Ob9/74; 8Ob136/75; 8Ob89/80; 2Ob140/82; 2Ob94/81; 8Ob24/83; 2Ob164/83; 8Ob118/83; 8Ob23/87; 2Ob146/89; 2Ob75/97m; 2Ob142/03a; 2Ob178/04x; 2Ob65/06g; 4Ob107/24z NormABGB §1304 BIIa ABGB §1307 RechtssatzAuch den Geschädigten, der sich vor dem Antritt der Fahrt sinnlos betrunken und damit selbst außer Stande gesetzt hat nachzuprüfen, ob er sich dem Fahrer eines Kraftfahrzeuges anvertrauen darf, trifft damit ein Mitverschulden an dem ihm zugestoßenen Unfall, der durch die Trunkenheit des Fahrers herbeigeführt wurde. Dieses Mitverschulden müßte sich der Geschädigte nur dann nicht anrechnen lassen, wenn ihn an der Herbeiführung seiner Trunkenheit kein Verschulden träfe, was zB der Fall wäre, wenn er die berauschende Eigenschaft des Getränkes nicht gekannt oder es über ärztliche Verschreibung zu sich genommen hätte, oder ihm der Alkohol von anderen eingeflößt worden wäre. EntscheidungstexteTE OGH 1970-12-10 2 Ob 380/70 Veröff: ZVR 1971/203 S 271 = SZ 43/231 = RZ 1971,53 = JBl 1971,312 = EvBl 1971/179 S 323 TE OGH 1972-09-12 8 Ob 178/72 Beisatz: Auch dann keine Anrechnung als Mitverschulden des Geschädigten, wenn ihm nach der Sachlage kein Vorwurf daraus gemacht werden könnte, daß er sich durch Alkoholgenuß in einen Zustand versetzte, in dem er im Zeitpunkt, als er sich dem Lenker anvertraute, dessen Fahrtüchtigkeit nicht mehr beurteilen konnte. (T1) Veröff: ZVR 1973/198 S 269 TE OGH 1973-03-01 2 Ob 20/73 TE OGH 1974-02-05 8 Ob 9/74 Zweiter Rechtsgang zu 8 Ob 178/72; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1975/46 S 57 TE OGH 1975-06-18 8 Ob 136/75 Beisatz: Muß ein Fahrgast nach den Umständen in Betracht ziehen, in der Folge in einem von einem Zechgenossen gelenkten Auto mitgenommen zu werden, hat er soweit klaren Kopf zu behalten, um zur gegebenen Zeit beurteilen zu können, ob dies im Hinblick auf den Alkoholkonsum des Lenkers ohne Gefahr geschehen könne. (T3) Veröff: ZVR 1976/10 S 15 TE OGH 1980-09-11 8 Ob 89/80 Beis wie T1; Beis wie T3; Veröff: ZVR 1981/191 S 243 TE OGH 1982-07-13 2 Ob 140/82 Auch; nur: Auch den Geschädigten, der sich vor dem Antritt der Fahrt sinnlos betrunken und damit selbst außer Stande gesetzt hat nachzuprüfen, ob er sich dem Fahrer eines Kraftfahrzeuges anvertrauen darf, trifft damit ein Mitverschulden an dem ihm zugestoßenen Unfall, der durch die Trunkenheit des Fahrers herbeigeführt wurde. (T4) TE OGH 1982-09-21 2 Ob 94/81 nur T4; Beisatz: Mangelnde Fahrberechtigung. (T5) TE OGH 1983-06-09 8 Ob 24/83 Auch; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1984/233 S 237 TE OGH 1983-07-12 2 Ob 164/83 nur T4; Beis wie T3 TE OGH 1983-12-15 8 Ob 118/83 Beis wie T1; Beis wie T3; Veröff: ZVR 1985/30 S 49 TE OGH 1987-08-27 8 Ob 23/87 Beis wie T1; Beis wie T3; Veröff: ZVR 1989/24 S 42 TE OGH 1989-12-19 2 Ob 146/89 TE OGH 1997-03-20 2 Ob 75/97m Beis wie T1; Beis wie T5 TE OGH 2003-06-26 2 Ob 142/03a nur T4 TE OGH 2004-09-23 2 Ob 178/04x Auch TE OGH 2006-08-10 2 Ob 65/06g nur T4; Beis wie T1; Beisatz: Dies wäre etwa dann der Fall, wenn er in dem Zeitraum, in dem er sich dem seine Urteilsfähigkeit aufhebenden Alkoholkonsum hingegeben hat, noch nicht in Betracht ziehen musste, in der Folge in einem von einem ungeeigneten Lenker gelenkten Auto mitgenommen zu werden. (T6) TE OGH 2025-04-11 4 Ob 107/24z European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1970:RS0026843

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.