RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0040189 Entscheidungsdatum28.04.2026 Geschäftszahl5Ob21/71; 2Ob194/71; 1Ob211/73; 2Ob360/74; 4Ob527/79; 4Ob345/82; 1Ob138/97v; 4Ob34/99z; 7Ob2/05b; 1Ob163/05k; 4Ob122/06d; 4Ob232/07g; 5Ob184/08g; 8Ob62/09i; 4Ob75/11z; 7Ob59/11v; 2Ob121/11z; 9ObA6/11i; 1Ob70/11t; 9Ob68/13k; 6Ob206/14h; 6Ob178/14s; 4Ob225/14p; 9ObA81/15z; 4Ob30/15p; 6Ob145/17t; 3Ob104/17s; 6Ob233/18k; 1Ob33/19p; 2Ob130/20m; 7Ob154/21d; 5Ob173/21h; 2Ob210/21b; 6Ob226/22m; 5Ob73/24g; 4Ob191/23a; 6Ob221/23b; 6Ob230/23a; 17Ob4/25z; 1Ob19/26i NormIPRG §2 IPRG §3 IPRG §4 ZPO §271 RechtssatzDas Gericht hat von Amts wegen ausländisches Recht zu erforschen und anzuwenden, wenn die Aktenlage einen Anhaltspunkt für die Möglichkeit der Anwendung eines solchen Rechtes gibt (ZBl 1932/56 ua). EntscheidungstexteTE OGH 1971-02-10 5 Ob 21/71 Veröff: RZ 1971,159 TE OGH 1972-06-05 2 Ob 194/71 Veröff: ZVR 1973/179 S 241 TE OGH 1974-01-16 1 Ob 211/73 Veröff: SZ 47/3 TE OGH 1975-02-20 2 Ob 360/74 TE OGH 1979-12-11 4 Ob 527/79 Beisatz: Auch wenn sich die Parteien nicht darauf berufen. (T1) Veröff: JBl 1980,600 = ZfRV 1981,41 (kritisch Schwind) TE OGH 1983-06-28 4 Ob 345/82 Beis wie T1; Veröff: SZ 56/107 = ÖBl 1983,162 = GRURInt 1984,453 (Wirner) TE OGH 1997-07-15 1 Ob 138/97v Auch; Beis wie T1; Veröff: SZ 70/145 TE OGH 1999-02-23 4 Ob 34/99z Auch TE OGH 2005-01-26 7 Ob 2/05b Veröff: SZ 2005/11 TE OGH 2005-10-18 1 Ob 163/05k Vgl aber; Beisatz: Dennoch hängt im Rechtsmittelverfahren die amtswegige Prüfung der Rechtsanwendungsfrage von der Erhebung der Rechtsrüge ab. (T2) TE OGH 2006-09-28 4 Ob 122/06d Auch; Beisatz: Ist fremdes Recht maßgebend, so ist es nach § 3 IPRG von Amts wegen anzuwenden. (T3)Auch; Beisatz: Ist fremdes Recht maßgebend, so ist es nach Paragraph 3, IPRG von Amts wegen anzuwenden. (T3) TE OGH 2008-04-08 4 Ob 232/07g TE OGH 2008-12-09 5 Ob 184/08g Vgl auch TE OGH 2009-05-19 8 Ob 62/09i Beisatz: Zwar trifft zu, dass in Fällen, in denen fremdes Recht maßgeblich ist, dieses von Amts wegen anzuwenden ist, und dass seine fehlerhafte Anwendung den Rechtsmittelgrund der unrichtigen rechtlichen Beurteilung darstellen kann, jedoch hängt die amtswegige Prüfung der Rechtsanwendungsfrage im Rechtsmittelverfahren von der Erhebung eines zulässigen Rechtsmittels ab. (T4) TE OGH 2011-06-21 4 Ob 75/11z Auch; Beis ähnlich wie T3 TE OGH 2011-07-06 7 Ob 59/11v Auch TE OGH 2011-08-30 2 Ob 121/11z Vgl; Vgl Beis wie T2; Vgl Beis wie T4; Beisatz: In der Rechtsrüge einer außerordentlichen Revision muss aber doch zumindest ansatzweise dargelegt werden, warum nach der richtig anzuwendenden Rechtsordnung ein günstigeres als das vom Berufungsgericht erzielte Ergebnis zu erwarten ist. (T5) Beisatz: Der bloße Hinweis auf ausländische Normen sowie der bloße Standpunkt, es liege ein Verfahrensmangel vor, ohne dessen „Relevanz“ aufzuzeigen, reicht nicht hin. (T6) TE OGH 2011-07-27 9 ObA 6/11i Vgl aber; Beis wie T2 TE OGH 2011-07-21 1 Ob 70/11t nur: Das Gericht hat von Amts wegen ausländisches Recht zu erforschen. (T7) TE OGH 2014-03-25 9 Ob 68/13k Auch; Beis wie T3 TE OGH 2015-01-29 6 Ob 206/14h Auch; Beis wie T5 TE OGH 2015-03-19 6 Ob 178/14s Auch TE OGH 2015-08-11 4 Ob 225/14p Auch TE OGH 2015-07-29 9 ObA 81/15z TE OGH 2015-08-11 4 Ob 30/15p Auch TE OGH 2017-08-29 6 Ob 145/17t Beis wie T5 TE OGH 2017-09-20 3 Ob 104/17s Veröff: SZ 2017/95 TE OGH 2019-01-24 6 Ob 233/18k Vgl; Beis wie T5; Beis ähnlich wie T6 TE OGH 2019-04-30 1 Ob 33/19p nur T7; Beisatz: Gemäß § 4 Abs 1 IPRG ist fremdes Recht von Amts wegen zu ermitteln, wobei zulässige Hilfsmittel dafür auch die Mitwirkung der Beteiligten, Auskünfte des Bundesministeriums für Justiz und Sachverständigengutachten sind. Die entsprechenden Kenntnisse muss sich der österreichische Richter sohin von Amts wegen in jeder Lage des Verfahrens selbst verschaffen. Wie sich der Richter die notwendigen Kenntnisse des fremden Rechts verschafft, liegt in seinem Ermessen. (T8); nur T7; Beisatz: Gemäß Paragraph 4, Absatz eins, IPRG ist fremdes Recht von Amts wegen zu ermitteln, wobei zulässige Hilfsmittel dafür auch die Mitwirkung der Beteiligten, Auskünfte des Bundesministeriums für Justiz und Sachverständigengutachten sind. Die entsprechenden Kenntnisse muss sich der österreichische Richter sohin von Amts wegen in jeder Lage des Verfahrens selbst verschaffen. Wie sich der Richter die notwendigen Kenntnisse des fremden Rechts verschafft, liegt in seinem Ermessen. (T8); Veröff: SZ 2019/38 TE OGH 2021-08-05 2 Ob 130/20m TE OGH 2021-11-24 7 Ob 154/21d Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2021-12-09 5 Ob 173/21h Vgl; nur Beis wie T5; Beis wie T6 TE OGH 2022-01-27 2 Ob 210/21b Vgl; Beis wie T8 TE OGH 2023-01-25 6 Ob 226/22m Vgl; Beis wie T5 TE OGH 2024-06-21 5 Ob 73/24g Beisatz wie T5 TE OGH 2024-06-25 4 Ob 191/23a vgl TE OGH 2024-09-20 6 Ob 221/23b Beisatz wie T8 TE OGH 2024-11-06 6 Ob 230/23a TE OGH 2025-07-21 17 Ob 4/25z Beisatz wie T5 TE OGH 2026-04-28 1 Ob 19/26i European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1971:RS0040189
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