RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0040110 Entscheidungsdatum16.10.2025 Geschäftszahl1Ob26/71; 7Ob236/75; 7Ob51/76; 2Ob144/78; 4Ob505/82; 4Ob513/88; 1Ob587/93; 9Ob174/97x; 10ObS319/01m; 3Ob30/02m; 7Ob72/03v; 9ObA5/05h; 2Ob53/06t; 7Ob121/10k; 17Ob1/11p; 5Ob49/12k; 9ObA48/12t; 3Ob42/14v; 8ObA80/15w; 1Ob201/15p; 1Ob80/17x; 1Ob121/17a; 4Ob80/18w; 6Ob129/18s; 6Ob209/18f; 2Ob47/19d; 9Ob57/20b; 16Ok6/22a; 10ObS49/24i; 1Ob162/24s; 10ObS4/25y; 10ObS131/24y; 10ObS101/24m; 6Ob106/25v NormZPO §266 DIII ZPO §267 RechtssatzZugestandene Tatsachen sind - so weit es sich nicht um einen der Ausnahmsfälle handelt, in denen kein bindendes Tatsachengeständnis möglich ist - ohne weiteres der Entscheidung zugrunde zu legen. EntscheidungstexteTE OGH 1971-02-25 1 Ob 26/71 TE OGH 1975-11-13 7 Ob 236/75 Auch; Beisatz: Das Gericht darf einen zugestandenen Sachverhalt nicht weiter prüfen. Beweis darf nur über bestrittene Tatsachen erhoben werden. (T1) TE OGH 1976-12-02 7 Ob 51/76 Auch TE OGH 1978-10-12 2 Ob 144/78 TE OGH 1982-03-16 4 Ob 505/82 Beis wie T1 TE OGH 1988-04-12 4 Ob 513/88 TE OGH 1993-08-25 1 Ob 587/93 Auch TE OGH 1997-08-27 9 Ob 174/97x Beis wie T1; Beisatz: Keine Bindung an das Geständnis besteht nur dann, wenn das Gegenteil der zugestandenen Tatsache allgemein bekannt ist, wenn das Geständnis allgemein anerkannten Erfahrungssätzen widerspricht oder das Gegenteil dem Gericht im Zuge seiner amtlichen Tätigkeit bekannt geworden ist. (T2) TE OGH 2001-11-13 10 ObS 319/01m Auch; Beisatz: Ausdrücklich zugestandene Tatsachen sind grundsätzlich als wahr anzunehmen und der Entscheidung ungeprüft zugrundezulegen. (T3) TE OGH 2002-02-27 3 Ob 30/02m Auch; Beisatz: Ein Tatsachengeständnis ist in Verfahren, die nicht vom Untersuchungsgrundsatz beherrscht sind, der Entscheidung ungeprüft zugrunde zu legen. (T4) Veröff: SZ 2002/31 TE OGH 2004-03-17 7 Ob 72/03v TE OGH 2005-08-31 9 ObA 5/05h Auch; Beis wie T2 TE OGH 2006-09-21 2 Ob 53/06t Auch; Beisatz: Die Aufnahme von Beweisen über die von einer Partei zugestandenen Tatsachen begründet keinen Mangel des Verfahrens. (T5) TE OGH 2010-10-22 7 Ob 121/10k TE OGH 2011-03-23 17 Ob 1/11p Auch; Beis wie T5 TE OGH 2012-05-16 5 Ob 49/12k Auch; Auch Beis wie T1 TE OGH 2012-08-22 9 ObA 48/12t Vgl TE OGH 2014-05-21 3 Ob 42/14v TE OGH 2015-11-25 8 ObA 80/15w Auch TE OGH 2016-03-31 1 Ob 201/15p TE OGH 2017-05-24 1 Ob 80/17x Beis wie T5 TE OGH 2018-03-21 1 Ob 121/17a Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Nach der Rechtsprechung bindet aber insbesondere ein Tatsachengeständnis, dessen Unrichtigkeit aufgrund der bisherigen Beweisergebnisse eindeutig erwiesen ist, das Gericht nicht. (T6) TE OGH 2018-06-11 4 Ob 80/18w Auch; Beis wie T5 TE OGH 2018-10-25 6 Ob 129/18s Auch TE OGH 2019-04-25 6 Ob 209/18f Veröff: SZ 2019/33 TE OGH 2020-03-30 2 Ob 47/19d TE OGH 2020-11-25 9 Ob 57/20b Anm: Veröff: SZ 2020/107Anmerkung, Veröff: SZ 2020/107 TE OGH 2023-05-25 16 Ok 6/22a vgl TE OGH 2024-07-09 10 ObS 49/24i vgl; Beisatz wie T1 TE OGH 2024-10-24 1 Ob 162/24s TE OGH 2025-02-11 10 ObS 4/25y TE OGH 2025-02-11 10 ObS 131/24y TE OGH 2025-03-18 10 ObS 101/24m Beisatz wie T1 TE OGH 2025-10-16 6 Ob 106/25v Beisatz: Hier: Zugeständnis der "Zahlungsunfähigkeit" (T7) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1971:RS0040110
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.