← Österreich

{'item': ['11Os25/71', '11Os131/72', '4Ob146/77']}

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0073204 Entscheidungsdatum28.04.1971 Geschäftszahl11Os25/71; 11Os131/72; 4Ob146/77 NormStVO §5 B; StVO §58 RechtssatzEine Alkoholisierung, die die in § 5 StVO genannte Blutalkoholgrenze nicht erreicht, kann einen Verstoß gegen § 58 StVO bilden.Eine Alkoholisierung, die die in Paragraph 5, StVO genannte Blutalkoholgrenze nicht erreicht, kann einen Verstoß gegen Paragraph 58, StVO bilden. VwGH vom 23.05.1962, Zl 234/62; Veröff: ZVR 1963/5 S 13 EntscheidungstexteTE OGH 1971-04-28 11 Os 25/71 GlRS VwGH vom 16.01.1964, Zl 1089/62; Veröff: ZVR 1964/173 S 204 = ÖVA 1965,23 GlRS VwGH vom 25.05.1965, Zl 2205/63; Veröff: ZVR 1966/99 S 118 GlRS VwGH vom 14.09.1965, Zl 1018/64; Veröff: ZVR 1966/141 S 149 GlRS VwGH vom 14.09.1965, Zl 746/65; Beisatz: Nur dann, wenn die Beherrschung des Fahrzeuges oder die Einhaltung der Rechtsvorschriften durch ihn mit Grund in Zweifel gezogen werden können. (T1) Veröff: ZVR 1966/177 S 181 Vgl auch; Beisatz: Zum Verhältnis § 5 : § 58 StVO. (T2)Vgl auch; Beisatz: Zum Verhältnis Paragraph 5, : Paragraph 58, StVO. (T2) TE OGH 1972-11-08 11 Os 131/72 Beisatz: Auch schon bei einem Blutalkoholwert unter 0,8 Promille kann eine die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigende Alkoholeinwirkung vorliegen. (T3) GlRS VwGH vom 04.05.1972, 249/72; Veröff: ZVR 1973/209 S 378 Vgl aber VwGH vom 22.11.1973, 154/73; Beisatz: Eine Fahruntüchtigkeit fällt, soweit sie auf die Einwirkung von Alkohol zurückzuführen ist, ohne das ein Blutalkoholgehalt von mindestens 0,8 Promille festgestellt zu werden braucht, unter die Vorschrift des § 5 Abs 1 StVO, wogegen jede andere Fahruntüchtigkeit (die nicht auf Alkohol zurückgeführt wird) der Vorschrift des § 58 Abs 1 StVO zu unterstellen ist. (T4) Veröff: ZVR 1974/176 S 265Vgl aber VwGH vom 22.11.1973, 154/73; Beisatz: Eine Fahruntüchtigkeit fällt, soweit sie auf die Einwirkung von Alkohol zurückzuführen ist, ohne das ein Blutalkoholgehalt von mindestens 0,8 Promille festgestellt zu werden braucht, unter die Vorschrift des Paragraph 5, Absatz eins, StVO, wogegen jede andere Fahruntüchtigkeit (die nicht auf Alkohol zurückgeführt wird) der Vorschrift des Paragraph 58, Absatz eins, StVO zu unterstellen ist. (T4) Veröff: ZVR 1974/176 S 265 Vgl aber VwGH vom 25.10.1973, 52/72; Veröff: ZVR 1974/205 S 303 Vgl aber VwGH vom 13.02.1974, 28/73; Beisatz: Der Tatbestand nach § 5 Abs 1 StVO ist nicht nur durch Feststellung eines Blutalkoholgehaltes von 0,8 Promille oder darüber, sondern ohne Rücksicht auf die Höhe des Alkoholspiegel, bei Vorliegen einer derartigen Beeinträchtigung durch Alkohol als erfüllt anzusehen. (T5) Veröff: ZVR 1975/25 S 41Vgl aber VwGH vom 13.02.1974, 28/73; Beisatz: Der Tatbestand nach Paragraph 5, Absatz eins, StVO ist nicht nur durch Feststellung eines Blutalkoholgehaltes von 0,8 Promille oder darüber, sondern ohne Rücksicht auf die Höhe des Alkoholspiegel, bei Vorliegen einer derartigen Beeinträchtigung durch Alkohol als erfüllt anzusehen. (T5) Veröff: ZVR 1975/25 S 41 GlRS VwGH vom 29.03.1976, 1505/74; Beisatz: Fahruntauglichkeit unabhängig vom Ausmaß des genossenen Alkohols auf Grund irgendwelcher zusätzlicher Komponenten. (T6) Veröff: ZVR 1977/68 S 102 TE OGH 1977-11-22 4 Ob 146/77 Vgl auch; Beis wie T1; Veröff: ZVR 1978/272 S 335 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1971:RS0073204

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.