RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0079640 Entscheidungsdatum27.06.2023 Geschäftszahl4Ob344/71; 4Ob365/77; 4Ob402/78; 4Ob410/78; 4Ob305/79; 4Ob340/80 (4Ob341/80); 4Ob315/81; 4Ob375/81; 4Ob374/81; 4Ob400/81; 4Ob404/82 (4Ob405/82; 4Ob406/82); 4Ob387/83; 4Ob340/84; 4Ob362/84; 4Ob327/86; 4Ob331/86; 4Ob310/87; 4Ob397/87 (4Ob398/87); 4Ob49/89; 4Ob67/94; 4Ob22/95; 4Ob2281/96m; 4Ob96/97i; 4Ob163/97t; 4Ob270/97b; 4Ob350/97t; 4Ob158/98h; 4Ob311/98h; 4Ob15/99f; 4Ob82/02s; 1Ob28/06h; 4Ob77/23m NormUWG §14 A2 RechtssatzHat derjenige, der sich gegen das UWG vergangen hat, von sich aus eine Handlung gesetzt, die auch nach außen hin klar erkennen lässt, dass es ihm mit seiner Sinneswendung, künftig die verpönte Handlung zu unterlassen, ernst ist, dann kann von einer Wiederholungsgefahr nicht mehr ausgegangen werden. EntscheidungstexteTE OGH 1971-09-07 4 Ob 344/71 Veröff: ÖBl 1971,150 TE OGH 1977-09-27 4 Ob 365/77 Auch TE OGH 1978-12-05 4 Ob 402/78 Auch; Veröff: ÖBl 1979,126 TE OGH 1979-01-16 4 Ob 410/78 Auch; Beisatz: Allein die Tatsache, daß die entsprechende Ware aus dem Verkaufsprogramm genommen wurde und nicht beabsichtigt ist, sie wieder in das Sortiment aufzunehmen, bietet keine Gewähr für das künftige Unterbleiben gleichartiger Wettbewerbsverstösse. (T1) Veröff: ÖBl 1979,68 TE OGH 1979-01-30 4 Ob 305/79 Veröff: ÖBl 1979,80 TE OGH 1981-03-17 4 Ob 340/80 TE OGH 1981-03-24 4 Ob 315/81 TE OGH 1981-07-07 4 Ob 375/81 TE OGH 1981-09-15 4 Ob 374/81 TE OGH 1981-12-15 4 Ob 400/81 Beisatz: Sleepy - Direktkauf (T2) Veröff: ÖBl 1982,102 TE OGH 1983-01-11 4 Ob 404/82 TE OGH 1983-11-08 4 Ob 387/83 Beisatz: Flüssiggasflaschenabfüllung (T3) TE OGH 1984-06-26 4 Ob 340/84 Beisatz: Hier: Antragstellung bei Gewerbebehörde. (T4) TE OGH 1984-09-25 4 Ob 362/84 Veröff: ÖBl 1985,43 TE OGH 1986-05-13 4 Ob 327/86 Auch TE OGH 1986-05-13 4 Ob 331/86 Auch TE OGH 1987-06-30 4 Ob 310/87 Auch TE OGH 1987-11-17 4 Ob 397/87 Veröff: MR 1987,220 TE OGH 1989-05-09 4 Ob 49/89 Beisatz: Die bloße Behauptung, er werde von künftigen Störungen Abstand nehmen, genügt nicht. (T5) TE OGH 1994-06-14 4 Ob 67/94 Beisatz: Hier: Irrtum über Erlangung einer Konzession. (T6) TE OGH 1995-04-25 4 Ob 22/95 Ähnlich TE OGH 1996-10-01 4 Ob 2281/96m Auch TE OGH 1997-04-22 4 Ob 96/97i TE OGH 1997-05-27 4 Ob 163/97t Auch TE OGH 1997-10-28 4 Ob 270/97b TE OGH 1997-11-25 4 Ob 350/97t Auch TE OGH 1998-06-30 4 Ob 158/98h Auch; Beis wie T5; Beisatz: Vor allem dann nicht, wenn die Erklärung unter dem Druck eines drohenden Prozesses abgegeben wird. (T7) TE OGH 1999-02-23 4 Ob 311/98h Auch TE OGH 1999-03-09 4 Ob 15/99f Vgl TE OGH 2002-05-28 4 Ob 82/02s Auch; Beisatz: Aufklärungsmaßnahmen können ein Indiz für den Sinneswandel sein. Die Abgabe der strafbewehrten Unterlassungserklärung durch die Beklagte ist eine Maßnahme in diesem Sinn; sie zeigt, dass es ihr mit ihrer Unterlassungsverpflichtung ernst ist, so dass keine Wiederholungsgefahr besteht. (T8) TE OGH 2006-05-16 1 Ob 28/06h Beisatz: Hier: Telefonanruf zu Werbezwecken. - Verstoß gegen § 101 TKG 1997. (T9); Beisatz: Hier: Ergriff der Beklagte - zumindest in seiner Büroorganisation und insofern nach außen in Erscheinung tretende - Maßnahmen zur Verhinderung eines Eingriffs in der Zukunft. (T10)Beisatz: Hier: Telefonanruf zu Werbezwecken. - Verstoß gegen Paragraph 101, TKG 1997. (T9); Beisatz: Hier: Ergriff der Beklagte - zumindest in seiner Büroorganisation und insofern nach außen in Erscheinung tretende - Maßnahmen zur Verhinderung eines Eingriffs in der Zukunft. (T10) TE OGH 2023-06-27 4 Ob 77/23m Anm: Hier: Änderung der AGB nach Intervention einer Dritten und gleichzeitiger Bestreitung der Rechtswidrigkeit im Verfahren spricht gegen einen Sinneswandel.Anmerkung, Hier: Änderung der AGB nach Intervention einer Dritten und gleichzeitiger Bestreitung der Rechtswidrigkeit im Verfahren spricht gegen einen Sinneswandel. European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1971:RS0079640
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.