← Österreich

{'item': '1Ob308/71; 5Ob585/77; 5Ob560/78 (5Ob561/78); 7Ob716/80; 1Ob639/82; 7Ob679/84; 1Ob715/86; 3Ob526/87; 3Ob529/87; 2Ob534/88; 4Ob524/89; 12Os122

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0023429 Entscheidungsdatum21.03.2024 Geschäftszahl1Ob308/71; 5Ob585/77; 5Ob560/78 (5Ob561/78); 7Ob716/80; 1Ob639/82; 7Ob679/84; 1Ob715/86; 3Ob526/87; 3Ob529/87; 2Ob534/88; 4Ob524/89; 12Os122/90; 4Ob531/92; 1Ob401/97w; 1Ob287/02s; 3Ob171/05a; 4Ob173/05b; 6Ob270/05g; 3Ob6/07i; 7Ob76/07p; 2Ob49/09h; 2Ob113/09w; 4Ob138/10p; 3Ob232/12g; 3Ob213/14s; 5Ob11/18f; 4Ob111/20g; 6Ob64/22p; 5Ob214/23s; 2Ob231/23v NormABGB §1295 IId4a StVO §20 IA11 RechtssatzJeder Schifahrer muss kontrolliert fahren, das vor ihm liegende Gelände genau beobachten und seine Geschwindigkeit auf die Geländeverhältnisse einrichten. EntscheidungstexteTE OGH 1971-11-25 1 Ob 308/71 Veröff: SZ 44/178 = RZ 1972,109 = ZVR 1973/66 S 80 TE OGH 1977-05-24 5 Ob 585/77 Veröff: SZ 50/73 = RZ 1978/44 S 85 TE OGH 1978-04-04 5 Ob 560/78 TE OGH 1981-01-29 7 Ob 716/80 Vgl auch; Beisatz: Kollision mit Skikursgruppe. (T1) TE OGH 1982-06-16 1 Ob 639/82 Beis wie T1; Veröff: JBl 1983,258 = ZVR 1983/9 S 15 TE OGH 1984-11-22 7 Ob 679/84 Auch TE OGH 1987-03-04 1 Ob 715/86 Veröff: EvBl 1987/159 S 588 = ZVR 1987/127 S 373 TE OGH 1987-07-01 3 Ob 526/87 Veröff: SZ 60/133 TE OGH 1987-07-01 3 Ob 529/87 TE OGH 1988-09-13 2 Ob 534/88 Veröff: ZVR 1989/158 S 275 TE OGH 1989-04-18 4 Ob 524/89 Auch TE OGH 1991-01-10 12 Os 122/90 Vgl auch; Beisatz: Dominierende Bedeutung der FIS - Regel zwei auch im Begegnungsverkehr mit Pistengeräten. (T2) Veröff: EvBl 1991/104 S 449 = ZVR 1991/123 S 309 (hiezu zustimmend Reindl) = JBl 1991,662 (hiezu Bertel) TE OGH 1992-07-14 4 Ob 531/92 Veröff: ZVR 1993/97 S 218 TE OGH 1998-01-27 1 Ob 401/97w nur: Jeder Schifahrer muss kontrolliert fahren und seine Geschwindigkeit auf die Geländeverhältnisse einrichten. (T3) TE OGH 2002-12-13 1 Ob 287/02s Auch; Beisatz: Nach FIS-Regel Nr 2 hat jeder Schifahrer unter anderem seine Fahrweise seinem Können anzupassen. (T4) TE OGH 2005-10-20 3 Ob 171/05a TE OGH 2005-11-29 4 Ob 173/05b TE OGH 2005-12-15 6 Ob 270/05g Vgl; Beisatz: Für das Sorgfaltsgebot, die Aufstiegspur „am Rand der Abfahrt" zu wählen (FIS-Regel Nr 7), gilt, dass der Pistenrand nicht als Linie im mathematischen Sinn zu verstehen ist. Wieweit der „Rand der Abfahrt" in einem konkret zu beurteilenden Fall zu ziehen ist, richtet sich nach den Umständen des Einzelfalls. Die Beurteilung hängt auch davon ab, wie breit die Piste im Bereich der Aufstiegspur ist und ob die Position des Aufsteigenden von abfahrenden Schisportlern eingesehen werden kann. (T5); Beisatz: Hier: Zur Kollision kam es allein aus dem Verschulden der Klägerin, die auf den am Rand der Abfahrt aufsteigenden Beklagten nicht ausreichend Rücksicht genommen und ihre Fahrspur nicht so gewählt hatte, dass sie andere Schifahrer (den aufsteigenden Beklagten) nicht gefährdet. (T6) TE OGH 2007-03-29 3 Ob 6/07i Beisatz: Hier: Sturz durch Verkanten oder Verschneiden. (T7); Beisatz: Weder der Umstand, dass auch hoch konzentriert fahrenden professionellen Schifahrern Kanten-und Belastungsfehler unterlaufen, noch die Tatsache, dass bestimmte - schließlich vom Schifahrer frei wählbare - Schiformen bestimmte Fehler begünstigen oder weniger wahrscheinlich machen, geben Anlass, Kanten-und Belastungsfehler nicht mehr als typische Folgen relativ überhöhter Geschwindigkeit oder von Aufmerksamkeitsfehlern anzusehen. (T8) TE OGH 2007-06-20 7 Ob 76/07p Beisatz: Hier: Verschuldensteilung 3 : 1 zu Lasten des Lenkers eines Motorschlittens an der Kollision mit einem Snowboarder. (T9) TE OGH 2009-10-29 2 Ob 49/09h Beisatz: Hier: Aufmerksamkeitsmangel des Schifahrers, der während seiner Doppelstockeinsätze den Kopf gesenkt hatte und offenbar deshalb ein entgegenkommendes Raupenquad zu spät sah. (T10) TE OGH 2010-02-17 2 Ob 113/09w Auch; Beisatz: Hier: Erfordernis des Fahrverhaltens besonders an unübersichtlichen Stellen auch an die - im vorliegenden Fall einzukalkulierende - Möglichkeit eines entgegenkommendes Schidoos anzupassen. (T11) Vgl Beis wie T9; Veröff: SZ 2010/11 TE OGH 2011-02-15 4 Ob 138/10p TE OGH 2013-01-23 3 Ob 232/12g TE OGH 2014-12-18 3 Ob 213/14s Beis wie T4 TE OGH 2018-05-15 5 Ob 11/18f Auch TE OGH 2020-09-22 4 Ob 111/20g Vgl; Beisatz: Hier: Zeitmessstrecke mit akustischer Startfreigabe. Kein Gebot zum Fahren auf Sicht. (T12) TE OGH 2022-09-14 6 Ob 64/22p Vgl; Beisatz: Hier: Bei der Beurteilung der vom Pistenhalter zu treffenden Sicherungsmaßnahmen auch die dem Pistenbenützer obliegende Verpflichtung zu einer kontrollierten Fahrweise zu berücksichtigen. (T13) TE OGH 2024-02-26 5 Ob 214/23s Beisatz wie T13 TE OGH 2024-03-21 2 Ob 231/23v Beisatz: Mitverschulden zu 50% eines Schifahrers, der mit 40 km/h talwärts fuhr und den Motorschlitten trotz Sichtbarkeit aus 43 m erst zu spät wahrnahm, um gefahrlos ausweichen zu können, gegenüber dem Lenker des Motorschlittens, der weder die Geschwindigkeit reduzierte noch anhielt, obwohl er den Schifahrer unmittelbar auf sich zufahren sah. (T14) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1971:RS0023429

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.