RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0032417 Entscheidungsdatum25.11.1971 Geschäftszahl1Ob318/71; 1Ob556/78; 1Ob13/79; 4Ob559/81; 7Ob655/82; 5Ob743/82; 7Ob712/82; 2Ob587/82; 4Ob22/83; 8Ob562/86; 1Ob625/86; 5Ob53/87; 4Ob572/88; 7Ob690/89; 5Ob110/89; 5Ob94/92 (5Ob95/92); 2Ob581/94; 1Ob511/95; 1Ob2342/96k; 5Ob340/98f; 7Ob265/00x; 9ObA44/03s; 6Ob31/06m; 3Ob17/08h; 6Ob131/08w; 2Ob210/13s; 5Ob221/17m; 3Ob24/18b; 4Ob17/20h; 6Ob124/20h NormABGB §1376; ABGB §1379 RechtssatzZur Novation gehört die Absicht der Parteien, durch die Konstituierung einer neuen Verbindlichkeit die alte zu tilgen (der animus novandi). Sonst bestehen beide nebeneinander. Doch braucht diese Absicht nicht ausdrücklich erklärt zu werden, sie kann auch, da das Gesetz keine Beschränkung enthält, aus den Umständen hervorleuchten (§ 863 ABGB); keinesfalls wird sie aber im Zweifel vermutet, sondern die alte Verbindlichkeit nicht für aufgelöst gehalten, so lange sie mit der neuen noch wohl bestehen kann (Stubenrauch 8.Auflage II 777).Zur Novation gehört die Absicht der Parteien, durch die Konstituierung einer neuen Verbindlichkeit die alte zu tilgen (der animus novandi). Sonst bestehen beide nebeneinander. Doch braucht diese Absicht nicht ausdrücklich erklärt zu werden, sie kann auch, da das Gesetz keine Beschränkung enthält, aus den Umständen hervorleuchten (Paragraph 863, ABGB); keinesfalls wird sie aber im Zweifel vermutet, sondern die alte Verbindlichkeit nicht für aufgelöst gehalten, so lange sie mit der neuen noch wohl bestehen kann (Stubenrauch 8.Auflage römisch zwei 777). EntscheidungstexteTE OGH 1971-11-25 1 Ob 318/71 Veröff: SZ 44/179 = EvBl 1972/186 S 349 = JBl 1972,370 = QuHGZ 1972 H3/104 TE OGH 1978-03-17 1 Ob 556/78 Ähnlich; Veröff: RZ 1978/88 S 193 TE OGH 1979-05-16 1 Ob 13/79 TE OGH 1982-09-21 4 Ob 559/81 Auch; Veröff: SZ 55/132 TE OGH 1982-10-14 7 Ob 655/82 nur: Zur Novation gehört die Absicht der Parteien, durch die Konstituierung einer neuen Verbindlichkeit die alte zu tilgen (der animus novandi). Sonst bestehen beide nebeneinander, keinesfalls wird sie aber im Zweifel vermutet. (T1) Veröff: SZ 55/152 TE OGH 1982-11-30 5 Ob 743/82 Auch; nur T1 TE OGH 1983-02-17 7 Ob 712/82 nur T1 TE OGH 1983-03-08 2 Ob 587/82 nur T1 TE OGH 1984-03-13 4 Ob 22/83 Auch; Veröff: EvBl 1984/75 S 297 TE OGH 1986-07-10 8 Ob 562/86 nur T1 TE OGH 1986-09-03 1 Ob 625/86 nur T1 TE OGH 1987-06-23 5 Ob 53/87 Ähnlich; Veröff: SZ 60/115 TE OGH 1988-09-27 4 Ob 572/88 Auch; Beisatz: Hier: Konstitutives Anerkenntnis. (T2) Veröff: ÖBA 1989,537 TE OGH 1989-11-09 7 Ob 690/89 nur: Zur Novation gehört die Absicht der Parteien, durch die Konstituierung einer neuen Verbindlichkeit die alte zu tilgen (der animus novandi). (T3) TE OGH 1989-12-19 5 Ob 110/89 Beisatz: Hier: Neuer Mietvertrag über Bestandobjekt, das aus mehreren (alten) zusammengelegt wurde. (T4) Veröff: WoBl 1990,100 TE OGH 1992-06-30 5 Ob 94/92 nur T3; nur: Keinesfalls wird sie aber im Zweifel vermutet. (T5); Beisatz: Der Wille der Parteien muss vielmehr erweislich dahin gehen, dass auf das alte Schuldverhältnis nicht mehr zurückgegriffen werden soll. (T6) TE OGH 1994-11-24 2 Ob 581/94 nur T1; Veröff: SZ 67/217 TE OGH 1995-01-27 1 Ob 511/95 Vgl TE OGH 1997-12-15 1 Ob 2342/96k Beis wie T6 TE OGH 1999-01-26 5 Ob 340/98f Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2001-01-23 7 Ob 265/00x nur T3; nur T5 TE OGH 2003-08-27 9 ObA 44/03s nur T3 TE OGH 2006-04-06 6 Ob 31/06m Vgl auch; Beisatz: Der Novationswille wird nicht vermutet. Er muss dahin gehen, dass auf das alte Schuldverhältnis nicht mehr zurückgegriffen werden soll. (T7) TE OGH 2008-04-10 3 Ob 17/08h Auch; nur T5; Beisatz: Hier: Ein solcher Wille wurde weder behauptet noch festgestellt. (T8) TE OGH 2008-10-01 6 Ob 131/08w Vgl; nur T1; Beis wie T7 TE OGH 2014-10-02 2 Ob 210/13s Auch; nur T6; Beis wie T7 TE OGH 2018-04-10 5 Ob 221/17m Auch TE OGH 2018-04-25 3 Ob 24/18b Auch; Veröff: SZ 2018/32 TE OGH 2020-03-30 4 Ob 17/20h TE OGH 2020-09-15 6 Ob 124/20h Vgl; Beis wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1971:RS0032417
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