RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum11.01.1972 Geschäftszahl4Ob377/71; 4Ob307/77; 4Ob345/78; 4Ob405/78; 4Ob305/79; 4Ob418/79; 4Ob372/80; 4Ob354/82; 4Ob322/84; 4Ob331/86; 4Ob310/87; 9ObA109/87; 4Ob395/87; 4Ob155/90; 4Ob90/90; 4Ob95/92; 4Ob36/94; 4Ob1008/95; 4Ob24/95; 4Ob2109/96t; 4Ob6/07x; 17Ob18/07g NormUWG §14 A2; RechtssatzKeine Wiederholungsgefahr, wenn sich der Beklagte vom Wettbewerbsverstoß, sobald er ihm bekannt wird, distanziert und weder bestreitet, dass ein solcher objektiv vorliegt, noch ein Recht zum beanstandeten Verhalten behauptet und auch Maßnahmen trifft, dass der unterlaufene Fehler berichtigt wird (hier: Druckfehler in einem Werbeinserat). EntscheidungstexteTE OGH 1972/01/11 4 Ob 377/71 Veröff: ÖBl 1972,154 TE OGH 1977/02/08 4 Ob 307/77 Veröff: ÖBl 1977,108 TE OGH 1978/07/04 4 Ob 345/78 Auch TE OGH 1979/01/16 4 Ob 405/78 TE OGH 1979/01/30 4 Ob 305/79 Veröff: ÖBl 1979,80 TE OGH 1980/01/15 4 Ob 418/79 Auch; Veröff: ÖBl 1980,128 TE OGH 1980/09/23 4 Ob 372/80 Auch TE OGH 1982/07/13 4 Ob 354/82 Beisatz: Berichtigung irrtümlicher Preisgestaltung - Terra-Ferienkatalog. (T1) TE OGH 1984/04/17 4 Ob 322/84 Auch; Veröff: ÖBl 1984,135 = RdW 1984,372 = GRURInt 1985,58 = MR 1984 H4, Archiv 13 (Korn, Archiv 10) TE OGH 1986/05/13 4 Ob 331/86 Beisatz: Die Formulierung eines Inserates "Unser Mitkonkurrent .... sieht darin einen Verstoß gegen das (hier:) Zugabengesetz und hat uns auf Unterlassung ... geklagt" lässt keine deutliche Distanzierung vom Wettbewerbsverstoß erkennen. (T2) TE OGH 1987/06/30 4 Ob 310/87 Auch; Beisatz: Wird die Wiederholungsgefahr nicht aber der Rechtseingriff (zutreffend) bestritten, kann das Unterlassungsbegehren nicht allein darauf gestützt werden, dass durch ein Anerkenntnis die Wiederholungsgefahr beseitigt hätte werden können. (T3) TE OGH 1987/11/04 9 ObA 109/87 Vgl auch; Besatz: Hier: Keine Wiederholungsgefahr angenommen, obwohl die Beklagte bestritt, die nachteilige Änderung gemacht zu haben. (T4) TE OGH 1987/11/30 4 Ob 395/87 Auch; Beisatz: Rein passives Verhalten reicht zur Beseitigung der Wiederholungsgefahr nicht aus. (T5) Veröff: MR 1988,59 = ÖBl 1989,52 TE OGH 1990/11/06 4 Ob 155/90 Auch; Beisatz: Indizien für das Fehlen der Wiederholungsgefahr sind die Beseitigung des beanstandeten Zustandes, die Schadensgutmachung noch vor dem Prozess und die Beschränkung der Prozessführung unter vorbehaltsloser Anerkennung des Rechtsstandpunktes der Gegenseite auf die Frage der Wiederholungsgefahr. (T6) Veröff: ÖBl 1991,134 = WBl 1991,138 = MR 1991,70 (M Walter) TE OGH 1991/03/12 4 Ob 90/90 Auch; Veröff: WBl 1991,235 = ecolex 1991,473 (Kucsko) = MR 1991,106 (Walter) = ÖBl 1991,137 TE OGH 1992/11/10 4 Ob 95/92 Auch; Beisatz: Hier: Anerkenntnis und Firmenänderung im Impressum sowie Firmenlöschung gemäß § 1 AmtsLG. (T7) Veröff: ÖBl 1993,18 Auch; Beisatz: Hier: Anerkenntnis und Firmenänderung im Impressum sowie Firmenlöschung gemäß Paragraph eins, AmtsLG. (T7) Veröff: ÖBl 1993,18 TE OGH 1994/04/26 4 Ob 36/94 Auch; Beis wie T6; Beis wie T5; Beisatz: Der Beklagte muss auch dann, wenn der Wettbewerbsverstoß auf dem Verschulden eines Dritten beruht, Maßnahmen zur Berichtigung des Fehlers ergreifen. (T8) TE OGH 1995/01/31 4 Ob 1008/95 TE OGH 1995/04/25 4 Ob 24/95 Auch; Veröff: SZ 68/78 TE OGH 1996/05/29 4 Ob 2109/96t TE OGH 2007/03/20 4 Ob 6/07x TE OGH 2007/07/10 17 Ob 18/07g RechtssatznummerRS0079523
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.