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{'item': ['5Ob275/71 (5Ob276/71 - 5Ob278/71)', '2Ob11/74', '8Ob180/74', '1Ob218/74', '3Ob123/75', '1Ob582/76', '7Ob567/77', '5Ob692/77', '8Ob560/77',

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum25.01.1972 Geschäftszahl5Ob275/71 (5Ob276/71 - 5Ob278/71); 2Ob11/74; 8Ob180/74; 1Ob218/74; 3Ob123/75; 1Ob582/76; 7Ob567/77; 5Ob692/77; 8Ob560/77; 7Ob630/80; 4Ob573/80; 6Ob529/81; 1Ob502/81; 3Ob69/81; 6Ob559/82; 3Ob636/82; 8Ob517/83; 5Ob665/83; 6Ob707/85; 7Ob655/86; 1Ob602/87; 2Ob634/87; 8Ob19/92; 8Ob260/00v NormWG Art17 B; WG Art17 C; RechtssatzBewußt zum Nachteil des Schuldners handeln erfordert keineswegs ein arglistiges Einverständnis mit dem Vormann. Es reicht vielmehr hin, daß der Inhaber des Wechsels beim Erwerb des Papiers die Beziehungen des Schuldners zum Vormann gekannt hat oder daß der dem Gemeinschuldner entstehende Nachteil von ihm erwogen wurde und er ihn in Kauf genommen hat (dolus eventualis). Dagegen reicht es nicht aus, daß der Erwerber des Wechsels bei Anwendung pflichtgemäßer Sorgfalt den Einredetatbestand und damit den Nachteil des Schuldners infolge des Abschneidens der Einrede hätte erkennen können (unbewußte Fahrlässigkeit) oder daß er zwar an die Möglichkeit des Vorliegens eines Einredetatbestandes dachte, diese Möglichkeit dann aber in der objektiv unrichtigen Erwägung abtat, sie würde dem Schuldner ohnehin keine erfolgversprechende Einrede liefern (bewußte Fahrlässigkeit). EntscheidungstexteTE OGH 1972/01/25 5 Ob 275/71 Veröff: SZ 45/6 = EvBl 1972/190 S 352 TE OGH 1974/03/07 2 Ob 11/74 TE OGH 1974/09/17 8 Ob 180/74 Veröff: QuHGZ 1975 H1/125 TE OGH 1975/02/05 1 Ob 218/74 Veröff: QuHGZ 1975 H3/132 TE OGH 1975/09/30 3 Ob 123/75 Veröff: EvBl 1976/52 S 101 = NZ 1981,83 TE OGH 1976/04/28 1 Ob 582/76 Auch; Veröff: EvBl 1977/55 S 130 = QuHGZ 1976 H4/146 TE OGH 1977/05/12 7 Ob 567/77 nur: Bewußt zum Nachteil des Schuldners handeln erfordert keineswegs ein arglistiges Einverständnis mit dem Vormann. Es reicht vielmehr hin, daß der Inhaber des Wechsels beim Erwerb des Papiers die Beziehungen des Schuldners zum Vormann bekannt hat oder daß der dem Gemeinschuldner entstehende Nachteil von ihm erwogen wurde und er ihn in Kauf genommen hat (dolus eventualis). (T1) TE OGH 1977/12/13 5 Ob 692/77 nur T1 TE OGH 1977/12/21 8 Ob 560/77 nur T1 TE OGH 1980/07/24 7 Ob 630/80 Zweiter Rechtsgang zu 7 Ob 567/77 TE OGH 1980/12/02 4 Ob 573/80 nur T1 TE OGH 1981/05/13 6 Ob 529/81 nur: Dagegen reicht es nicht aus, daß der Erwerber des Wechsels bei Anwendung pflichtgemäßer Sorgfalt den Einredetatbestand und damit den Nachteil des Schuldners infolge des Abschneidens der Einrede hätte erkennen können (unbewußte Fahrlässigkeit) oder daß er zwar an die Möglichkeit des Vorliegens eines Einredetatbestandes dachte, diese Möglichkeit dann aber in der objektiv unrichtigen Erwägung abtat, sie würde dem Schuldner ohnehin keine erfolgversprechende Einrede liefern (bewußte Fahrlässigkeit). (T2) TE OGH 1981/05/20 1 Ob 502/81 Vgl auch; Beisatz: Eskomptierung, mit Erlös werden teilweise eigene Forderungen berichtigt. (T3) TE OGH 1981/07/08 3 Ob 69/81 Beisatz: Den Wechselerwerber trifft keine Nachforschungspflicht über das Grundverhältnis oder sonstige Vereinbarungen. (T4) TE OGH 1982/03/10 6 Ob 559/82 Auch; nur T2 TE OGH 1982/10/06 3 Ob 636/82 Auch TE OGH 1983/07/07 8 Ob 517/83 Beisatz: Abgrenzung der Schuldformen im Sinne des §§ 5 und 6 StGB. (T5) Veröff: HS XIV/XV/11 Beisatz: Abgrenzung der Schuldformen im Sinne des Paragraphen 5 und 6 StGB. (T5) Veröff: HS XIV/XV/11 TE OGH 1983/09/27 5 Ob 665/83 Veröff: HS XIV/XV/17 TE OGH 1985/12/19 6 Ob 707/85 Vgl auch TE OGH 1986/10/02 7 Ob 655/86 nur T1; Veröff: SZ 59/162 TE OGH 1987/06/10 1 Ob 602/87 TE OGH 1988/04/12 2 Ob 634/87 nur T1 TE OGH 1992/11/26 8 Ob 19/92 Veröff: EvBl 1993/129 S 530 = ecolex 1993,158 = WBl 1993,161 = ÖBA 1993,980 (Canaris) TE OGH 2001/03/29 8 Ob 260/00v Auch; nur T1 RechtssatznummerRS0082577

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.