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{'item': '1Ob11/72; 1Ob18/72; 5Ob169/72; 1Ob87/73; 1Ob65/73; 1Ob142/74; 2Ob147/75; 2Ob66/76; 6Ob547/76 (6Ob548/76); 7Ob59/77; 8Ob46/78; 8Ob252/79; 8Ob

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0022782 Entscheidungsdatum24.10.2019 Geschäftszahl1Ob11/72; 1Ob18/72; 5Ob169/72; 1Ob87/73; 1Ob65/73; 1Ob142/74; 2Ob147/75; 2Ob66/76; 6Ob547/76 (6Ob548/76); 7Ob59/77; 8Ob46/78; 8Ob252/79; 8Ob193/80; 4Ob527/80; 8Ob38/81; 2Ob22/82; 1Ob738/83; 2Ob41/84; 3Ob623/86; 2Ob596/89; 7Ob160/01g; 7Ob255/07m; 4Ob145/10t; 8Ob30/11m; 2Ob97/11w; 1Ob172/12v; 2Ob227/12i; 3Ob212/13t; 3Ob191/13d; 7Ob88/17t; 4Ob176/19i NormABGB §1295 Ia3a ABGB §1295 Ia3b ZPO §503 E4c21 RechtssatzDie Schadenersatzhaftung des Beklagten darf nur als gegeben angenommen werden, wenn überwiegende Gründe dafür vorliegen, dass der Schaden durch das Verhalten des in Anspruch Genommenen herbeigeführt wurde, und er einen anderen Tatsachenzusammenhang nicht noch wahrscheinlicher macht. Die Frage, ob solche überwiegende Gründe vorliegen, gehört in der Regel in das Gebiet der Beweiswürdigung. Diese Regel gilt aber nur insoweit, als es sich auch hiebei nur um Tatsachenfeststellungen handelt. Die Wertung dieser Tatsachenfeststellungen hingegen, ob damit der erforderliche Wahrscheinlichkeitsgrad erreicht ist, gehört zum Gebiet der Beweislastverteilung und somit zur rechtlichen Beurteilung. EntscheidungstexteTE OGH 1972-02-02 1 Ob 11/72 Veröff: JBl 1972,426 = AnwBl 1973,74 = MietSlg 24194 TE OGH 1972-02-16 1 Ob 18/72 Veröff: JBl 1972,569 TE OGH 1972-10-10 5 Ob 169/72 Veröff: MietSlg 24186 TE OGH 1973-05-23 1 Ob 87/73 TE OGH 1973-05-09 1 Ob 65/73 Veröff: SZ 46/47 = JBl 1974,318 TE OGH 1974-09-11 1 Ob 142/74 TE OGH 1975-09-04 2 Ob 147/75 TE OGH 1976-04-08 2 Ob 66/76 Ähnlich TE OGH 1976-06-24 6 Ob 547/76 nur: Die Schadenersatzhaftung des Beklagten darf nur als gegeben angenommen werden, wenn überwiegende Gründe dafür vorliegen, dass der Schaden durch das Verhalten des in Anspruch Genommenen herbeigeführt wurde, und er einen anderen Tatsachenzusammenhang nicht noch wahrscheinlicher macht. (T1) TE OGH 1977-11-03 7 Ob 59/77 nur T1; Beisatz: Auch außerhalb des Schadenersatzrechtes. (T2) Veröff: SZ 50/136 = JBl 1978,600 TE OGH 1978-03-29 8 Ob 46/78 Vgl; nur T1 TE OGH 1980-01-31 8 Ob 252/79 Beisatz: Das Erfordernis der Wahrscheinlichkeit der Verursachung darf allerdings nicht leicht genommen werden. (hier: Alkoholkonsum und epileptischer Anfall). (T3) TE OGH 1980-12-04 8 Ob 193/80 nur: Die Frage, ob solche überwiegende Gründe vorliegen, gehört in der Regel in das Gebiet der Beweiswürdigung. Diese Regel gilt aber nur insoweit, als es sich auch hiebei nur um Tatsachenfeststellungen handelt. Die Wertung dieser Tatsachenfeststellungen hingegen, ob damit der erforderliche Wahrscheinlichkeitsgrad erreicht ist, gehört zum Gebiet der Beweislastverteilung und somit zur rechtlichen Beurteilung. (T4) Beis wie T3 nur: Das Erfordernis der Wahrscheinlichkeit der Verursachung darf allerdings nicht leicht genommen werden. (T5) Beisatz: Hier: Folgeunfall (T6) TE OGH 1981-03-24 4 Ob 527/80 Vgl TE OGH 1981-05-07 8 Ob 38/81 nur T4; Beis wie T5 TE OGH 1982-03-23 2 Ob 22/82 nur T1; Veröff: RZ 1983/14 S 66 TE OGH 1983-12-14 1 Ob 738/83 nur T1 TE OGH 1984-08-28 2 Ob 41/84 TE OGH 1987-11-11 3 Ob 623/86 nur: Die Schadenersatzhaftung des Beklagten darf nur als gegeben angenommen werden, wenn überwiegende Gründe dafür vorliegen, dass der Schaden durch das Verhalten des in Anspruch Genommenen herbeigeführt wurde, und er einen anderen Tatsachenzusammenhang nicht noch wahrscheinlicher macht. Die Frage, ob solche überwiegende Gründe vorliegen, gehört in der Regel in das Gebiet der Beweiswürdigung. (T7) Veröff: JBl 1988,243 TE OGH 1989-12-19 2 Ob 596/89 TE OGH 2001-07-31 7 Ob 160/01g Vgl auch TE OGH 2007-12-12 7 Ob 255/07m Auch; Beisatz: Hier: Klärung der Kausalität eines ärztlichen Kunstfehlers. (T8) TE OGH 2010-10-05 4 Ob 145/10t Vgl auch TE OGH 2011-03-22 8 Ob 30/11m Auch; nur T1; Beis wie T8 TE OGH 2011-06-22 2 Ob 97/11w Vgl; nur T1 TE OGH 2012-10-11 1 Ob 172/12v Vgl TE OGH 2013-03-14 2 Ob 227/12i Auch; nur T1; Beisatz: Dies betrifft bereits die Frage, ob der (zulässige) Anscheinsbeweis erbracht worden ist. (T9) TE OGH 2014-01-22 3 Ob 212/13t TE OGH 2014-01-22 3 Ob 191/13d Auch; nur T1 TE OGH 2017-09-27 7 Ob 88/17t Vgl TE OGH 2019-10-24 4 Ob 176/19i Vgl; Beisatz: Liegt ein ärztlicher Behandlungsfehler vor, so genügt für den Kausalitätsbeweis der Anscheinsbeweis der überwiegenden Wahrscheinlichkeit durch den Patienten. Gelingt dieser, so obliegt es dem Beklagten, die Kausalität der Pflichtwidrigkeit ‑ durch Entkräftung des ihn belastenden Anscheinsbeweises ‑ ernsthaft zweifelhaft zu machen. Dazu muss er darlegen, dass andere Schadensursachen wahrscheinlicher sind als die ihm unterlaufene Sorgfaltswidrigkeit. (T10) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1972:RS0022782

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.