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{'item': '13Os6/72; 13Os69/72; 9Os114/73; 12Os143/78; 13Os44/78; 10Os61/80; 10Os147/80; 13Os38/81; 13Os185/81; 9Os48/82; 9Os46/85; 11Os179/85; 9Os24/8

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0100568 Entscheidungsdatum17.03.2026 Geschäftszahl13Os6/72; 13Os69/72; 9Os114/73; 12Os143/78; 13Os44/78; 10Os61/80; 10Os147/80; 13Os38/81; 13Os185/81; 9Os48/82; 9Os46/85; 11Os179/85; 9Os24/86; 13Os126/92; 11Os171/94; 11Os9/26x NormStPO §312 StPO §313 B StPO §345 Z7 RechtssatzDas Zweifragenschema (Hauptfrage auf die Anklagetat und Eventualfrage in Richtung des Vergehens nach § 287 StGB - ohne Stellung einer Zusatzfrage in Richtung des § 11 StGB) kann dann als hinreichend angesehen werden, wenn kein Anhaltspunkt dafür besteht, daß der Angeklagte die Tat im Zustand unverschuldeter voller Berauschung begangen hätte (siehe Gebert-Pallin-Pfeiffer Entscheidung Nr 57 zu § 314 StPO).Das Zweifragenschema (Hauptfrage auf die Anklagetat und Eventualfrage in Richtung des Vergehens nach Paragraph 287, StGB - ohne Stellung einer Zusatzfrage in Richtung des Paragraph 11, StGB) kann dann als hinreichend angesehen werden, wenn kein Anhaltspunkt dafür besteht, daß der Angeklagte die Tat im Zustand unverschuldeter voller Berauschung begangen hätte (siehe Gebert-Pallin-Pfeiffer Entscheidung Nr 57 zu Paragraph 314, StPO). EntscheidungstexteTE OGH 1972-02-10 13 Os 6/72 Veröff: EvBl 1972/216 S 412 TE OGH 1972-11-15 13 Os 69/72 Abweichend; Beisatz: Das Zweifragenschema kann ... regelmäßig dann als hinreichend angesehen werden (die Entscheidung nimmt in diesem Zusammenhang auch auf die Niederschrift nach § 331 Abs 3 StPO Bezug). (T1) Veröff: EvBl 1973/100 S 218Abweichend; Beisatz: Das Zweifragenschema kann ... regelmäßig dann als hinreichend angesehen werden (die Entscheidung nimmt in diesem Zusammenhang auch auf die Niederschrift nach Paragraph 331, Absatz 3, StPO Bezug). (T1) Veröff: EvBl 1973/100 S 218 TE OGH 1973-11-14 9 Os 114/73 TE OGH 1978-10-19 12 Os 143/78 TE OGH 1978-04-27 13 Os 44/78 TE OGH 1980-05-28 10 Os 61/80 Vgl; Beisatz: Selbst in diesen Fällen kann aber lediglich das "Dreifragenschema" einzig und allein als richtig angesehen werden (entgegen Foregger-Serini, StPO 2.Auflage, § 314, Erläuterung II). (T2)Vgl; Beisatz: Selbst in diesen Fällen kann aber lediglich das "Dreifragenschema" einzig und allein als richtig angesehen werden (entgegen Foregger-Serini, StPO 2.Auflage, Paragraph 314,, Erläuterung römisch zwei). (T2) TE OGH 1980-12-16 10 Os 147/80 Vgl; Beis wie T2; Veröff: SSt 51/59 TE OGH 1981-04-30 13 Os 38/81 TE OGH 1982-04-15 13 Os 185/81 Vgl auch; Beisatz: Das Dreifragenschema ist nur dort geboten, wo durch eine zwischen Hauptfrage und Eventualfrage eingeschobene Zusatzfrage den Geschwornen die Möglichkeit eröffnet werden soll, eine schuldausschließende volle Berauschung anzunehmen. Wenn aber kein Anhaltspunkt hierfür besteht, ist das Zweifragenschema hinreichend und auch angemessen. (T3) Veröff: EvBl 1982/181 S 578 = RZ 1982/64 S 245 TE OGH 1982-05-18 9 Os 48/82 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1985-05-08 9 Os 46/85 Vgl auch TE OGH 1986-01-14 11 Os 179/85 Vgl TE OGH 1986-04-16 9 Os 24/86 Vgl auch; Beisatz: Grundsätzlich jedoch Dreifragenschema geboten. (T4) TE OGH 1993-01-08 13 Os 126/92 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1995-01-17 11 Os 171/94 Vgl; Beis wie T2 TE OGH 2026-03-17 11 Os 9/26x vgl; Beisatz wie T2 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1972:RS0100568

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.