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{'item': '2Ob252/71; 1Ob144/72; 4Ob520/73; 2Ob161/73; 8Ob250/73; 2Ob113/74 (2Ob114/74); 5Ob123/74; 3Ob111/74; 8Ob116/75; 5Ob644/76; 8Ob28/78; 2Ob175/7

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0043168 Entscheidungsdatum20.02.2026 Geschäftszahl2Ob252/71; 1Ob144/72; 4Ob520/73; 2Ob161/73; 8Ob250/73; 2Ob113/74 (2Ob114/74); 5Ob123/74; 3Ob111/74; 8Ob116/75; 5Ob644/76; 8Ob28/78; 2Ob175/78; 8Ob177/78; 6Ob589/79; 1Ob706/79; 8Ob240/79; 4Ob529/80; 3Ob544/80; 1Ob743/80; 6Ob515/81; 8Ob176/81; 8Ob95/81; 2Ob170/81; 5Ob578/82; 5Ob512/83; 2Ob569/84; 8Ob564/84; 2Ob546/85; 2Ob3/85; 8Ob629/86; 7Ob659/86; 2Ob689/86; 1Ob704/86; 10ObS146/88; 10ObS197/88; 10ObS178/88; 2Ob545/89; 10ObS260/02m; 10ObS280/02b; 10ObS274/03x; 10Ob324/02y; 16Ok1/05; 16Ok46/05; 3Ob15/09s; 7Ob81/10b (7Ob97/10f); 5Ob206/10w; 8Ob75/11d; 5Ob65/11m; 16Ok8/10; 7Ob85/12v; 7Ob145/12t; 6Ob25/12p; 10ObS54/13h; 10ObS61/13p; 10ObS95/13p; 10ObS90/13b; 16Ok6/12; 10ObS164/13k; 7Ob215/13p; 10ObS65/14b; 10ObS81/14f; 10ObS138/14p; 1Ob135/14f; 10Ob46/15k; 10ObS65/15d; 4Ob125/15h; 3Ob141/16f; 2Ob208/20g; 1Ob16/22t; 10ObS49/22m; 16Ok3/22k (16Ok4/22g); 4Ob163/22g; 6Ob214/22x; 2Ob13/23k; 4Ob195/23i; 4Ob183/23z; 4Ob126/23t; 16Ok11/25s; 4Ob54/25g; 8Ob105/25m; 1Ob176/25a; 4Ob165/25f NormZPO §503 Z2 C3c ZPO §503 Z4 E4c5 RechtssatzDie Würdigung der tatsächlichen Feststellungen des Gutachtens und der zur Gewinnung der Tatsachenfeststellungen vom Sachverständigen angewandten Regeln der Wissenschaft und Sachkunde, die ihrerseits Erfahrungssätze zur Gewinnung des Sachverhaltes darstellen, ist nicht unter dem Gesichtspunkt eines Verfahrensmangels anzufechten, sondern allenfalls unter dem der unrichtigen rechtlichen Beurteilung. Das ist aber nur unter der Voraussetzung möglich, dass der Sachverständige bei seinen Schlussfolgerungen gegen zwingende Denkgesetze oder gegen die objektiv überprüfbaren zwingenden Gesetze des sprachlichen Ausdruckes verstoßen hat (EvBl 1959/160, EvBl 1956/258, SZ 22/126 und anderes mehr). EntscheidungstexteTE OGH 1972-03-28 2 Ob 252/71 TE OGH 1972-08-30 1 Ob 144/72 Ähnlich TE OGH 1973-04-10 4 Ob 520/73 TE OGH 1973-10-17 2 Ob 161/73 TE OGH 1973-12-18 8 Ob 250/73 TE OGH 1974-04-04 2 Ob 113/74 Beisatz: Hier: Berechnung und Feststellung des Verdienstentgangs eines Rechtsanwaltes durch Sachverständigen. (T1) TE OGH 1974-05-29 5 Ob 123/74 Vgl auch TE OGH 1974-05-28 3 Ob 111/74 TE OGH 1975-06-04 8 Ob 116/75 TE OGH 1976-09-21 5 Ob 644/76 TE OGH 1978-04-12 8 Ob 28/78 TE OGH 1978-11-09 2 Ob 175/78 TE OGH 1978-11-21 8 Ob 177/78 Vgl TE OGH 1979-05-23 6 Ob 589/79 TE OGH 1979-11-12 1 Ob 706/79 Ähnlich; nur: Das ist aber nur unter der Voraussetzung möglich, daß der Sachverständige bei seinen Schlußfolgerungen gegen zwingende Denkgesetze oder gegen die objektiv überprüfbaren zwingenden Gesetze des sprachlichen Ausdruckes verstoßen hat. (T2) Beisatz: Hier: Im Rekursverfahren. (T3) TE OGH 1979-11-22 8 Ob 240/79 TE OGH 1980-06-03 4 Ob 529/80 nur T2 TE OGH 1980-06-04 3 Ob 544/80 Auch TE OGH 1981-03-18 1 Ob 743/80 nur T2; Veröff: JBl 1982,491 TE OGH 1981-07-13 6 Ob 515/81 TE OGH 1981-09-03 8 Ob 176/81 nur T2 TE OGH 1981-09-03 8 Ob 95/81 TE OGH 1981-11-17 2 Ob 170/81 TE OGH 1982-04-27 5 Ob 578/82 nur T2 TE OGH 1983-03-08 5 Ob 512/83 TE OGH 1984-06-05 2 Ob 569/84 nur T2 TE OGH 1984-12-13 8 Ob 564/84 nur T2 TE OGH 1985-04-23 2 Ob 546/85 nur T2 TE OGH 1985-07-02 2 Ob 3/85 Beis wie T1 nur: Berechnung und Feststellung des Verdienstentgangs durch Sachverständigen. (T4) TE OGH 1986-09-18 8 Ob 629/86 Auch TE OGH 1986-10-23 7 Ob 659/86 Beisatz: § 232 Abs 2 AußStrG (T5)Beisatz: Paragraph 232, Absatz 2, AußStrG (T5) TE OGH 1986-11-18 2 Ob 689/86 TE OGH 1987-01-14 1 Ob 704/86 nur T2 TE OGH 1988-07-05 10 ObS 146/88 TE OGH 1988-09-20 10 ObS 197/88 nur T2 TE OGH 1988-09-20 10 ObS 178/88 nur T2; Beisatz: Beschränkt sich der Sachverständige im Rahmen seiner Erkenntnisquelle und Schlußfolgerungen auf die Beurteilung der naturwissenschaftlichen, medizinischen Kausalität und legt das Gericht diese Schlußfolgerungen seinen tatsächlichen Feststellungen zugrunde, so stellt deren Bekämpfung den irrevisiblen Anfechtungsgrund der unrichtigen Tatsachenfeststellung und Beweiswürdigung dar. (T6) TE OGH 1990-02-28 2 Ob 545/89 Veröff: JBl 1990,786 TE OGH 2002-08-27 10 ObS 260/02m Auch; Beisatz: Oder erkennbar ist, dass der Sachverständige erheblichen Verhandlungsstoff außer Acht gelassen hat und dies die Unrichtigkeit des Gutachtens zur Folge hat. (T7) TE OGH 2002-11-26 10 ObS 280/02b Auch; nur T2 TE OGH 2003-12-16 10 ObS 274/03x Auch; Beis wie T6; Beis wie T7 TE OGH 2004-05-18 10 Ob 324/02y TE OGH 2005-02-14 16 Ok 1/05 Auch TE OGH 2006-02-27 16 Ok 46/05 Beisatz: Eine Anfechtung der Ergebnisse von Sachverständigengutachten, die Tatsacheninstanzen ihren Entscheidungen zu Grunde legten, wegen unrichtiger rechtlicher Beurteilung ist nach ständiger Rechtsprechung nur insoweit möglich, als dabei dem Sachverständigen bei seinen Schlussfolgerungen ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze oder gegen objektiv überprüfbare Gesetze sprachlichen Ausdrucks unterlaufen ist. (T8) TE OGH 2009-02-25 3 Ob 15/09s Beisatz: Dass das Berufungsgericht das mit der Berufung des Beklagten vorgelegte Privatgutachten nicht berücksichtigt hat, begründet keinen Mangel des Berufungsverfahrens. (T9) Beisatz: Ein Sachverständigengutachten kann im Revisionsverfahren nur bei einem Verstoß gegen zwingende Denkgesetze angefochten werden. (T10) TE OGH 2010-05-26 7 Ob 81/10b Auch; Beis wie T8 TE OGH 2011-03-08 5 Ob 206/10w Auch; Beis wie T2 TE OGH 2011-09-29 8 Ob 75/11d Auch TE OGH 2011-09-14 5 Ob 65/11m Vgl; Beis auch wie T10 TE OGH 2011-12-12 16 Ok 8/10 Auch; Beis wie T8; Beisatz: Die Frage der Tauglichkeit einer bestimmten wissenschaftlichen Untersuchungsmethode kann vor dem Obersten Gerichtshof releviert werden, siehe RS0127336. (T11) Beisatz: Hier: Kartellverfahren. (T12) Veröff: SZ 2011/148 TE OGH 2012-05-30 7 Ob 85/12v Auch TE OGH 2012-12-19 7 Ob 145/12t Auch TE OGH 2013-02-27 6 Ob 25/12p Vgl TE OGH 2013-04-16 10 ObS 54/13h TE OGH 2013-05-28 10 ObS 61/13p Beisatz: Eine Anfechtung der Ergebnisse von Sachverständigengutachten, welche die Tatsacheninstanzen ihren Entscheidungen zugrunde legten, kann unter dem Gesichtspunkt eines Verfahrensmangels somit gar nicht erfolgen. (T13) TE OGH 2013-07-23 10 ObS 95/13p Auch; Beis wie T8; Beis wie T13 TE OGH 2013-07-23 10 ObS 90/13b Beis wie T8; Beis wie T13 TE OGH 2013-12-02 16 Ok 6/12 Vgl auch; nur T2; Beis wie T12 TE OGH 2013-11-19 10 ObS 164/13k Beis wie T8 TE OGH 2013-12-11 7 Ob 215/13p Auch; Beis wie T13; Beisatz: Mit Rechtsrüge wären die Gutachtensergebnisse nur bekämpfbar, wenn dabei ein Verstoß gegen zwingende Denkgesetze, (sonstige) Erfahrungssätze oder zwingende Gesetze des sprachlichen Ausdrucks unterlaufen wäre. (T14) TE OGH 2014-06-17 10 ObS 65/14b Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2014-08-26 10 ObS 81/14f Auch; Beis wie T10 TE OGH 2014-11-25 10 ObS 138/14p Auch; Beis wie T14 TE OGH 2014-10-22 1 Ob 135/14f Auch TE OGH 2015-06-30 10 Ob 46/15k Auch; Beis wie T14 TE OGH 2015-07-30 10 ObS 65/15d Vgl auch; Beis wie T8 TE OGH 2015-11-17 4 Ob 125/15h Auch; Beis wie T4; Beis wie T14 TE OGH 2017-01-26 3 Ob 141/16f Auch; Beis wie T7 TE OGH 2021-02-25 2 Ob 208/20g Vgl; Beisatz: Diese Grundsätze gelten nur für das Verfahren vor dem OGH. Hingegen haben das Erst- als auch das Berufungsgericht den Beweiswert eines Sachverständigengutachtens nach allgemeinen Grundsätzen zu würdigen. (T15) Anm.: vgl RS0040632 (T16)Anmerkung, vergleiche RS0040632 (T16) TE OGH 2022-02-21 1 Ob 16/22t Auch TE OGH 2022-04-20 10 ObS 49/22m Beis wie T8 TE OGH 2022-06-23 16 Ok 3/22k Vgl; nur T2 TE OGH 2022-09-23 4 Ob 163/22g Vgl; Beis wie T9; Beisatz: Hier: Ob im Provisorialverfahren aufgrund zweier einander widersprechender Privatgutachten eine Tatsache (zur Frage der Einordnung des Nasensprays als Arzneimittel oder Medizinprodukt) als bescheinigt angenommen werden kann, ist eine Frage der Beweiswürdigung. Das Rekursgericht hat die gutachterlichen Stellungnahmen vertretbar nicht berücksichtigt. (T17) TE OGH 2022-12-21 6 Ob 214/22x TE OGH 2023-02-21 2 Ob 13/23k Vgl TE OGH 2024-01-25 4 Ob 195/23i TE OGH 2024-02-20 4 Ob 183/23z vgl TE OGH 2024-03-19 4 Ob 126/23t TE OGH 2026-01-26 16 Ok 11/25s Beisatz: Allenfalls genügt ein Verstoß gegen die allgemeine Lebenserfahrung. (T18) TE OGH 2025-10-21 4 Ob 54/25g Beisatz: Keine Anwendbarkeit auf Feststellungen, die auf Urkunden und Aussagen einer Partei und Zeugen beruhen. (T19) TE OGH 2025-11-27 8 Ob 105/25m Beisatz: Hier: Ermittlung eines merkantilen Minderwertes durch die Nutzbarmachung der eigenen Erfahrung des Sachverständigen und die Befragung von Marktteilnehmern. (T20) TE OGH 2026-01-27 1 Ob 176/25a Beisatz nur wie T8; Beisatz nur wie T14 TE OGH 2026-02-20 4 Ob 165/25f Beisatz: Hier: Gutachten zum Wert einer Liegenschaft in einem Verfahren über die Festsetzung einer Enteignungsentschädigung. (T21) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1972:RS0043168

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.