RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0027134 Entscheidungsdatum27.04.1972 Geschäftszahl2Ob251/71; 8Ob179/74; 2Ob93/77; 8Ob78/77; 8Ob100/77; 8Ob9/78; 8Ob42/79; 8Ob176/79; 8Ob98/79; 8Ob248/79 (8Ob249/79); 8Ob124/80; 8Ob89/80; 8Ob189/80; 8Ob311/81; 2Ob164/83; 8Ob79/87; 2Ob142/03a; 2Ob283/06s; 2Ob42/08b NormABGB §1304 BIIa RechtssatzGrundsätze der Verschuldensteilung zwischen alkoholisiertem Lenker und Mitfahrer. EntscheidungstexteTE OGH 1972-04-27 2 Ob 251/71 TE OGH 1974-09-10 8 Ob 179/74 TE OGH 1977-05-12 2 Ob 93/77 Vgl TE OGH 1977-06-15 8 Ob 78/77 Beisatz: Hier: Mitverschulden von dreißig Prozent (Fahrgast, der selbst dem Alkohol zugesprochen hatte, musste nach der Situation annehmen, dass der Lenker des Personenkraftwagens Alkohol in nicht unbeträchtlichen Mengen zu sich genommen hatte). (T1) TE OGH 1977-07-06 8 Ob 100/77 Veröff: ZVR 1978/134 S 195 TE OGH 1978-02-15 8 Ob 9/78 Beisatz: Verschuldensteilung 2 : 1 zu Lasten des alkoholisierten Mopedlenkers. (T2) Veröff: ZVR 1979/6 S 10 TE OGH 1979-05-25 8 Ob 42/79 Beisatz: Die besonderen Umstände des Einzelfalles entscheiden bei der Verschuldensaufteilung. (T3) Veröff: ZVR 1980/155 S 157 = SZ 52/84 TE OGH 1979-09-27 8 Ob 176/79 Beis wie T3; Beisatz: 2 : 1 zu Lasten des Alkoholisierten. (T4) Veröff: ZVR 1980/259 S 271 TE OGH 1979-09-13 8 Ob 98/79 Beisatz: 3 : 1 zu Lasten des Lenkers. (T5) TE OGH 1980-03-06 8 Ob 248/79 Auch; Beisatz: Der Mitfahrer eines alkoholisierten Mopedlenkers nimmt nicht nur in Kauf, dieser werde während des Fahrens selbst nicht fahrtüchtig sein, sondern hat auch in Rechnung zu stellen, dass er darüber hinaus die mit dem Lenken eines Kraftfahrzeuges weiters erforderlichen Verkehrsmanöver wie Halten oder Anhalten wegen der durch seine Alkoholisierung bedingten Beeinträchtigung nicht verkehrsgerecht durchführen werde. (T6) Veröff: ZVR 1981/16 S 15 TE OGH 1980-09-11 8 Ob 124/80 Veröff: ZVR 1981/52 S 76 TE OGH 1980-09-11 8 Ob 89/80 Veröff: ZVR 1981/191 S 243 TE OGH 1980-11-20 8 Ob 189/80 Beis wie T3 TE OGH 1982-01-14 8 Ob 311/81 Vgl; Beisatz: Fehlen sichere Anhaltspunkte dafür, dass nicht beträchtlich über 0,8 Promille liegende Alkoholisierung für den Beifahrer aus den Umständen erkennbar sein musste besteht keine Verpflichtung den Lenker über die genossene Alkoholmenge zu befragen. (T7) TE OGH 1983-07-12 2 Ob 164/83 Beis wie T5 TE OGH 1988-06-14 8 Ob 79/87 Beisatz: Hier: 1/3 Mitverschulden des ebenfalls alkoholisierten Beifahrers. (T8) TE OGH 2003-06-26 2 Ob 142/03a Beis wie T3; Beisatz: Ein Mitverschulden von 50% ist nur für den Fall, wenn der Fahrgast den Lenker zum Fahren "überredet", gerechtfertigt. (T9) TE OGH 2007-09-27 2 Ob 283/06s Auch; Beis wie T3; Beis wie T9; Beisatz: Nur in besonders krassen Fällen, so etwa, wenn der Fahrgast den betrunkenen Lenker zum Fahrtantritt drängt und überredet, kann von gleichteiligem Verschulden ausgegangen werden. (T10); Beisatz: Hier: Gleichteiliges Verschulden zwischen Lenker und Mitfahrer im Hinblick auf einen vor Antritt der Fahrt gemeinsam gefassten, nach außen verkündeten und durch Verfassung eines gemeinsamen Abschiedsbriefes bekräftigten Entschluss, aus dem Leben scheiden zu wollen. (T11); Veröff: SZ 2007/148 TE OGH 2008-05-29 2 Ob 42/08b Vgl; Beis wie T5
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.