RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum30.05.1972 Geschäftszahl8Ob101/72; 8Ob241/72; 2Ob165/71; 8Ob1/73; 8Ob117/73; 2Ob104/73; 8Ob162/73; 8Ob80/74; 8Ob132/74; 8Ob212/74; 2Ob6/75; 8Ob101/75; 8Ob249/75; 8Ob105/76; 2Ob270/76; 8Ob214/76; 2Ob167/77; 8Ob13/80; 8Ob226/81; 8Ob212/81; 8Ob250/81; 2Ob87/82; 8Ob203/82; 2Ob136/89; 2Ob2420/96p NormStVO §17 Abs1; StVO §17 Abs3; StVO §18 Abs3; RechtssatzDas Anhaltegebot des § 17 Abs 3, 2.Fall, StVO kann nicht im Wege einer ausdehnenden Auslegung auf Fälle angewendet werden, in denen das Anhalten eines Verkehrsteilnehmers vor einer Querstraße nicht durch § 18 Abs 3 StVO geboten war, sondern freiwillig erfolgte (unter ausdrücklicher Ablehnung der Entscheidung 2 Ob 268/68 ZVR 1969/232 S 204). Eine solche Verpflichtung zum Anhalten in den nicht durch § 17 Abs 3, 2.Fall, StVO betroffenen Fällen des Vorbeifahrens an einem vor einer Querstraße angehaltenen Fahrzeug kann auch nicht aus § 17 Abs 1 StVO abgeleitet werden.Das Anhaltegebot des Paragraph 17, Absatz 3, 2 Punkt F, a, l, l,, StVO kann nicht im Wege einer ausdehnenden Auslegung auf Fälle angewendet werden, in denen das Anhalten eines Verkehrsteilnehmers vor einer Querstraße nicht durch Paragraph 18, Absatz 3, StVO geboten war, sondern freiwillig erfolgte (unter ausdrücklicher Ablehnung der Entscheidung 2 Ob 268/68 ZVR 1969/232 S 204). Eine solche Verpflichtung zum Anhalten in den nicht durch Paragraph 17, Absatz 3, 2 Punkt F, a, l, l,, StVO betroffenen Fällen des Vorbeifahrens an einem vor einer Querstraße angehaltenen Fahrzeug kann auch nicht aus Paragraph 17, Absatz eins, StVO abgeleitet werden. EntscheidungstexteTE OGH 1972/05/30 8 Ob 101/72 Veröff: SZ 45/65 = JBl 1973,271 = VJ 1972,48 = RZ 1973/9 S 16 = ZVR 1973/80 S 102 TE OGH 1972/12/05 8 Ob 241/72 Veröff: ZVR 1974/62 S 108 TE OGH 1972/05/18 2 Ob 165/71 Vgl aber TE OGH 1973/01/23 8 Ob 1/73 TE OGH 1973/06/26 8 Ob 117/73 Veröff: ZVR 1974/134 S 208 TE OGH 1973/07/12 2 Ob 104/73 Beisatz: Ausdrückliche Ablehnung der abweichenden Vorjudikatur. (T1) Veröff: ZVR 1974/84 S 138 TE OGH 1973/10/02 8 Ob 162/73 Veröff: ZVR 1974/209 S 305 TE OGH 1974/05/07 8 Ob 80/74 Vgl auch; Beisatz: Die in der früheren Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortete Frage der Wirkung des freiwilligen Vorrangsverzichtes wurde vom Gesetzgeber nunmehr im § 19 Abs 8 neue Fassung dahin entschieden, daß der Lenker nur auf seinen Vorrang verzichten kann. (T2) Vgl auch; Beisatz: Die in der früheren Rechtsprechung nicht einheitlich beantwortete Frage der Wirkung des freiwilligen Vorrangsverzichtes wurde vom Gesetzgeber nunmehr im Paragraph 19, Absatz 8, neue Fassung dahin entschieden, daß der Lenker nur auf seinen Vorrang verzichten kann. (T2) TE OGH 1974/06/25 8 Ob 132/74 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1974/10/29 8 Ob 212/74 Beis wie T2; Veröff: ZVR 1975/213 S 299 TE OGH 1975/02/20 2 Ob 6/75 TE OGH 1975/06/04 8 Ob 101/75 Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1976/4 S 13 TE OGH 1975/12/10 8 Ob 249/75 Vgl aber; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1976/251 S 276 TE OGH 1976/06/23 8 Ob 105/76 Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1976/349 S 373 TE OGH 1976/12/16 2 Ob 270/76 TE OGH 1977/01/19 8 Ob 214/76 TE OGH 1977/09/15 2 Ob 167/77 TE OGH 1980/03/06 8 Ob 13/80 Auch; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1981/10 S 11 TE OGH 1981/11/19 8 Ob 226/81 Auch; Veröff: ZVR 1982/228 S 215 TE OGH 1981/11/05 8 Ob 212/81 Vgl; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1982/227 S 215 TE OGH 1981/12/17 8 Ob 250/81 Vgl; Beisatz: Unter den anderen Straßenbenützern, die durch die Vorbeifahrt nicht behindert werden dürfen, können Straßenbenützer, die nicht gegenüber dem Vorbeifahrenden einen Anspruch auf Nichtbehinderung haben, nicht verstanden werden. Wer auf Grund einer Vorrangbestimmung gegenüber dem Vorbeifahrenden wartepflichtig ist, hat diesem gegenüber keinen Anspruch auf Nichtbehinderung. (T3) Veröff: ZVR 1982/209 S 201 TE OGH 1982/05/11 2 Ob 87/82 Auch TE OGH 1982/09/16 8 Ob 203/82 Vgl; Beis wie T3; Veröff: ZVR 1983/71 S 112 TE OGH 1990/01/10 2 Ob 136/89 Auch; Beis wie T3 TE OGH 1996/12/12 2 Ob 2420/96p Vgl auch; Beis wie T2; Beis wie T3 RechtssatznummerRS0074220
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