OGH Rechtssatz RS0020951 (1Ob194/72 u. a.)
RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0020951 Entscheidungsdatum18.03.2025 Geschäftszahl1Ob194/72; 5Ob164/73; 7Ob598/78; 2Ob549/80; 6Ob686/81; 1Ob650/82; 8Ob9/88; 3Ob600/89; 2Ob50/98m; 2Ob232/08v; 2Ob117/10k; 4Ob1/25p NormABGB §1116 A ZPO §560 A ZPO §562 A RechtssatzDie Aufkündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung (EvBl 1970/317; MietSlg 9441 uva; Klang 2. Auflage V 105) und damit jedenfalls auch ein privatrechtlicher Akt (vgl Fasching IV 628 f).Die Aufkündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung (EvBl 1970/317; MietSlg 9441 uva; Klang 2. Auflage römisch fünf 105) und damit jedenfalls auch ein privatrechtlicher Akt vergleiche Fasching römisch vier 628 f).
EntscheidungstexteTE OGH 1972-09-20 1 Ob 194/72 Veröff: MietSlg 24579 TE OGH 1973-09-26 5 Ob 164/73 nur: Die Aufkündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung (EvBl 1970/317; MietSlg 9441 uva; Klang 2. Auflage V 105). (T1); Beisatz: Nach der österreichischen Rechtssprache wird als "Aufkündigung" - im Gegensatz zum vorzeitigen "Abstehen vom Vertrag" durch den Bestandnehmer nach § 1117 ABGB und zur "früheren Aufhebung" des Vertrages durch den Bestandgeber nach § 1118 ABGB - nur eine solche einseitige Auflösungserklärung bezeichnet, welche die Beendigung des Bestandverhältnisses erst nach Ablauf einer Frist, eben der Kündigungsfrist, bewirkt (siehe dazu Klang 2. Auflage V 106). (T2) Veröff: SZ 46/91 = EvBl 1974/56 S 129 = MietSlg 25574 = ImmZ 1973,334nur: Die Aufkündigung ist eine einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung (EvBl 1970/317; MietSlg 9441 uva; Klang 2. Auflage römisch fünf 105). (T1); Beisatz: Nach der österreichischen Rechtssprache wird als "Aufkündigung" - im Gegensatz zum vorzeitigen "Abstehen vom Vertrag" durch den Bestandnehmer nach Paragraph 1117, ABGB und zur "früheren Aufhebung" des Vertrages durch den Bestandgeber nach Paragraph 1118, ABGB - nur eine solche einseitige Auflösungserklärung bezeichnet, welche die Beendigung des Bestandverhältnisses erst nach Ablauf einer Frist, eben der Kündigungsfrist, bewirkt (siehe dazu Klang 2. Auflage römisch fünf 106). (T2) Veröff: SZ 46/91 = EvBl 1974/56 S 129 = MietSlg 25574 = ImmZ 1973,334 TE OGH 1978-06-29 7 Ob 598/78 Beisatz: Gerichtliche Aufkündigung ist gleichzeitig Prozesshandlung. (T3) TE OGH 1980-09-23 2 Ob 549/80 nur T1 TE OGH 1982-03-31 6 Ob 686/81 nur T1; Beisatz: Einer Annahme durch den Gegner bedarf es nicht. Auch die Erklärung, die Aufkündigung nicht anzunehmen, ist bedeutungslos. (T4) TE OGH 1982-11-03 1 Ob 650/82 nur T1 TE OGH 1989-03-02 8 Ob 9/88 nur T1; Veröff: SZ 62/35 = GesRZ 1989,162 = siehe hiezu Jud/Grünwald GesRZ 1990,1 = ÖBA 1989,731 (Chr. Nowotny) TE OGH 1989-10-04 3 Ob 600/89 nur T1 TE OGH 1999-09-23 2 Ob 50/98m Vgl auch TE OGH 2009-06-25 2 Ob 232/08v Auch; Veröff: SZ 2009/85 TE OGH 2010-10-21 2 Ob 117/10k Auch; nur T1 TE OGH 2025-03-18 4 Ob 1/25p Beisatz wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1972:RS0020951