← Österreich

{'item': ['11Os265/71', '12Os165/66', '9Os158/70', '12Os121/71 (12Os122/71', '12Os123/71)', '11Os38/72', '11Os98/72 (11Os99/72)', '13Os93/72 (13Os94/7

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum19.11.1972 Geschäftszahl11Os265/71; 12Os165/66; 9Os158/70; 12Os121/71 (12Os122/71; 12Os123/71); 11Os38/72; 11Os98/72 (11Os99/72); 13Os93/72 (13Os94/72); 13Os18/81 (13Os19/81); 10Os134/81; 12Os150/81; 13Os121/82 (13Os122/82); 12Os169/82; 10Os71/84 (10Os74/84); 9Os175/85 (9Os176/85); 13Os113/88; 13Os19/89; 12Os43/90 (12Os44/90); 12Os34/90; 13Os72/90 (13Os73/90); 12Os86/93 (12Os87/93); 13Os64/95 NormStPO §33 Bd; StPO §292; StPO §365 Abs2; RechtssatzDie Zuerkennung konkreter Wirkung bei einem Erkenntnis nach dem § 292 StPO setzt einen Zusammenhang zwischen der fehlerhaften Rechtsanwendung und der Bestrafung des Beschuldigten voraus und ist daher in Ansehung des Ausspruches über die privatrechtlichen Ansprüche ausgeschlossen. (vgl aber die abweichende SSt 37/29).Die Zuerkennung konkreter Wirkung bei einem Erkenntnis nach dem Paragraph 292, StPO setzt einen Zusammenhang zwischen der fehlerhaften Rechtsanwendung und der Bestrafung des Beschuldigten voraus und ist daher in Ansehung des Ausspruches über die privatrechtlichen Ansprüche ausgeschlossen. vergleiche aber die abweichende SSt 37/29). EntscheidungstexteTE OGH 1972/11/19 11 Os 265/71 Veröff: RZ 1972,86 TE OGH 1966/11/11 12 Os 165/66 Vgl; Veröff: RZ 1967,34 TE OGH 1971/01/12 9 Os 158/70 Veröff: RZ 1971,141 TE OGH 1971/07/24 12 Os 121/71 Veröff: RZ 1972,47 TE OGH 1972/04/05 11 Os 38/72 Veröff: EvBl 1972/293 S 558 TE OGH 1972/10/06 11 Os 98/72 TE OGH 1972/11/15 13 Os 93/72 Abweichend; Beisatz: Es steht im freien Ermessen des OGH, unterschiedslos bezüglich jeder Gesetzesverletzung und demgemäß hinsichtlich jeder daraus resultierenden, wie immer gearteten Benachteiligung des Angeklagten (Beschuldigten) nötigenfalls auch unter Eingriff in dritten Personen aus dem Verstoß gegen das Gesetz erwachsenen Rechten mit einer konkreten Maßnahme nach dem letzten Satz des § 292 StPO vorzugehen. (T1) Veröff: JBl 1973,479 (zustimmend Liebscher) = EvBl 1973/128 S 275 Abweichend; Beisatz: Es steht im freien Ermessen des OGH, unterschiedslos bezüglich jeder Gesetzesverletzung und demgemäß hinsichtlich jeder daraus resultierenden, wie immer gearteten Benachteiligung des Angeklagten (Beschuldigten) nötigenfalls auch unter Eingriff in dritten Personen aus dem Verstoß gegen das Gesetz erwachsenen Rechten mit einer konkreten Maßnahme nach dem letzten Satz des Paragraph 292, StPO vorzugehen. (T1) Veröff: JBl 1973,479 (zustimmend Liebscher) = EvBl 1973/128 S 275 TE OGH 1981/03/12 13 Os 18/81 Vgl aber TE OGH 1981/09/11 10 Os 134/81 Vgl aber; Veröff: SSt 52/46 TE OGH 1981/09/29 12 Os 150/81 Vgl aber TE OGH 1982/09/09 13 Os 121/82 Vgl aber TE OGH 1982/11/04 12 Os 169/82 Vgl aber TE OGH 1984/05/08 10 Os 71/84 Vgl aber; Veröff: GesRZ 1984,169 TE OGH 1985/12/11 9 Os 175/85 Gegenteilig TE OGH 1988/09/08 13 Os 113/88 Vgl aber TE OGH 1989/03/16 13 Os 19/89 Vgl aber; Veröff: SSt 60/18 = EvBl 1989/140 S 536 TE OGH 1990/04/26 12 Os 43/90 Gegenteilig TE OGH 1990/04/26 12 Os 34/90 Vgl aber TE OGH 1991/01/09 13 Os 72/90 Gegenteilig TE OGH 1993/09/02 12 Os 86/93 Gegenteilig TE OGH 1995/05/21 13 Os 64/95 Vgl auch; Beisatz: In Ansehung des Adhäsionserkenntnisses erübrigt sich nach Lage des Falles eine Urteilsaufhebung schon deshalb, weil diesbezüglich ein ausdrückliches gerichtliches Anerkenntnis vorliegt. (T2) RechtssatznummerRS0096782

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.