RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum04.04.1973 Geschäftszahl1Ob53/73; 6Ob693/77; 6Ob599/78; 6Ob659/78; 5Ob608/81; 5Ob626/81; 5Ob671/81; 1Ob690/81; 1Ob740/81; 5Ob675/82; 7Ob520/83; 4Ob553/83; 8Ob530/83; 8Ob586/83; 5Ob538/84; 7Ob651/84; 8Ob562/85; 3Ob583/84; 3Ob572/85; 4Ob577/87; 3Ob522/87; 7Ob664/87; 4Ob525/88; 6Ob607/88; 1Ob657/88; 2Ob585/88; 2Ob612/88 (2Ob613/88); 2Ob538/89; 6Ob662/89; 2Ob578/89; 7Ob510/90 NormAußStrG §16 BIII1; RechtssatzHandelt es sich um die Beurteilung von Ermessensfragen, kann deren Lösung schon begrifflich nicht offenbar gesetzwidrig sein. Voraussetzung hiefür ist aber, daß in die Ermessenserwägungen alle nach dem Gesetz zu berücksichtigenden Kriterien einbezogen wurden. Wurden hingegen solche Kriterien aus rechtlichen Gründen oder aber tatsächlich außer acht gelassen, wurde offenbar das Gesetz verletzt. EntscheidungstexteTE OGH 1973/04/04 1 Ob 53/73 Veröff: EFSlg 21404 TE OGH 1977/08/11 6 Ob 693/77 Auch; Beisatz: Besuchsrecht (T1) TE OGH 1978/05/27 6 Ob 599/78 Auch; Beisatz: § 1504 griechisches ZGB. (T2)Auch; Beisatz: Paragraph 1504, griechisches ZGB. (T2) TE OGH 1978/07/13 6 Ob 659/78 Beisatz: § 144 ABGB. (T3)Beisatz: Paragraph 144, ABGB. (T3) TE OGH 1981/05/19 5 Ob 608/81 Beisatz: Als derartiges Kriterium ist im Pflegschaftsverfahren oder Vormundschaftsverfahren insbesondere das Kindeswohl anzusehen (Kindesvater hat Kindesmutter getötet - Unterbringung des Kindes bei seiner Großtante, gegen den Willen des in Strafhaft befindlichen Kindesvaters. (T4) TE OGH 1981/06/09 5 Ob 626/81 Beis wie T4 nur: Als derartiges Kriterium ist im Pflegschaftsverfahren oder Vormundschaftsverfahren insbesondere das Kindeswohl anzusehen. (T5) TE OGH 1981/08/13 5 Ob 671/81 Beis wie T5 TE OGH 1981/10/07 1 Ob 690/81 Auch; Beisatz: Auch wenn im Gesetz vorgesehene Umstände zu Unrecht berücksichtigt wurden. (T6) TE OGH 1981/11/06 1 Ob 740/81 Beis wie T5 TE OGH 1982/07/13 5 Ob 675/82 Beis wie T5 TE OGH 1983/02/17 7 Ob 520/83 TE OGH 1983/05/31 4 Ob 553/83 TE OGH 1983/09/22 8 Ob 530/83 TE OGH 1983/12/15 8 Ob 586/83 Auch; nur: Handelt es sich um die Beurteilung von Ermessensfragen, kann deren Lösung schon begrifflich nicht offenbar gesetzwidrig sein. Voraussetzung hiefür ist aber, daß in die Ermessenserwägungen alle nach dem Gesetz zu berücksichtigenden Kriterien einbezogen wurden. (T7) TE OGH 1984/04/03 5 Ob 538/84 Auch; nur T7; Beis wie T1 TE OGH 1985/01/17 7 Ob 651/84 nur T7 TE OGH 1985/06/19 8 Ob 562/85 TE OGH 1985/07/24 3 Ob 583/84 Auch; Beisatz: Hier: Rechtsgestaltende Mitwirkung des Außerstreitrichters an der Willensbildung von Miteigentümern. (T8) Veröff: MietSlg XXXVII/29 TE OGH 1985/10/02 3 Ob 572/85 Auch; nur T7; Beis wie T1; vgl auch Beis wie T5Auch; nur T7; Beis wie T1; vergleiche auch Beis wie T5 TE OGH 1987/09/15 4 Ob 577/87 Auch; Beisatz: Bei der Entscheidung über die Zuteilung der elterlichen Rechte sind insbesondere Erwägungen über Persönlichkeit und Eigenschaften der Eltern anzustellen. (T9) TE OGH 1987/09/09 3 Ob 522/87 Auch; nur T7; Beis wie T1 TE OGH 1987/10/29 7 Ob 664/87 Beisatz: Insbesondere die Persönlichkeit und die Bedürfnisse, Anlagen, Fähigkeiten, Neigungen und Entwicklungsmöglichkeiten des Kindes sowie die Lebensverhältnisse der Eltern. (T10) TE OGH 1988/05/10 4 Ob 525/88 nur T7 TE OGH 1988/06/16 6 Ob 607/88 Auch; nur T7; Beis wie T10 TE OGH 1988/09/28 1 Ob 657/88 nur T7; Beis wie T1 TE OGH 1988/09/27 2 Ob 585/88 nur T7; Beis wie T1 TE OGH 1989/01/24 2 Ob 612/88 nur T7 TE OGH 1989/05/23 2 Ob 538/89 nur T7 TE OGH 1989/09/07 6 Ob 662/89 Beis wie T1 TE OGH 1989/09/12 2 Ob 578/89 nur: Handelt es sich um die Beurteilung von Ermessensfragen, kann deren Lösung schon begrifflich nicht offenbar gesetzwidrig sein. (T11) TE OGH 1990/01/25 7 Ob 510/90 RechtssatznummerRS0085687
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.