RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum12.04.1973 Geschäftszahl13Os40/73; 13Os37/73; 13Os136/74; 9Os164/74; 13Os126/75; 13Os127/75; 9Os132/75; 13Os74/76; 9Os101/75; 10Os190/76; 13Os15/77; 12Os171/77; 12Os157/77; 10Os67/78; 9Os2/78; 9Os107/78; 13Os56/79; 11Os108/79; 12Os109/79; 13Os118/80; 10Os25/81; 11Os54/81; 11Os88/82; 9Os177/82; 11Os196/82; 9Os47/84; 9Os23/84; 9Os127/84; 13Os195/84; 9Os73/85; 13Os68/86; 12Os40/90 (12Os41/90); 13Os75/93; 12Os22/97 (12Os23/97); 11Os41/97 (11Os42/97) NormStPO §260 Abs1 Z2; StPO §270 Abs2 Z7; StPO §281 Abs1 Z10 A RechtssatzGibt das Urteil ohne jede weitere Begründung nur den gesetzlichen Wortlaut einer Qualifikation wieder, so wird damit nur ein Akt der Subsumtion im Sinne des § 260 Z 2 StPO gesetzt, und die Entscheidung ist insoferne mit einem Feststellungsmangel nach § 281 Abs 1 Z 10 StPO behaftet.Gibt das Urteil ohne jede weitere Begründung nur den gesetzlichen Wortlaut einer Qualifikation wieder, so wird damit nur ein Akt der Subsumtion im Sinne des Paragraph 260, Ziffer 2, StPO gesetzt, und die Entscheidung ist insoferne mit einem Feststellungsmangel nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 10, StPO behaftet. EntscheidungstexteTE OGH 1973/04/12 13 Os 40/73 Veröff: SSt 44/14 TE OGH 1973/04/12 13 Os 37/73 Beisatz: Hier: Gesetzliche Umschreibung des Tatbildes des Vergehens nach § 114 ASVG. (T1) Beisatz: Hier: Gesetzliche Umschreibung des Tatbildes des Vergehens nach Paragraph 114, ASVG. (T1) TE OGH 1974/11/14 13 Os 136/74 Vgl auch; Beisatz: Die Bezeichnung der Tat und der rechtlichen Qualifikation im Spruch erfüllen lediglich die im § 260 Z 1 und 2 StPO normierten Urteilserfordernisse, können aber die Feststellungen des wesentlichen Sachverhaltes in den Entscheidungsgründen (§ 270 Abs 2 Z 7 StPO) nicht ersetzen. (T2) Vgl auch; Beisatz: Die Bezeichnung der Tat und der rechtlichen Qualifikation im Spruch erfüllen lediglich die im Paragraph 260, Ziffer eins und 2 StPO normierten Urteilserfordernisse, können aber die Feststellungen des wesentlichen Sachverhaltes in den Entscheidungsgründen (Paragraph 270, Absatz 2, Ziffer 7, StPO) nicht ersetzen. (T2) TE OGH 1975/04/23 9 Os 164/74 TE OGH 1975/09/25 13 Os 126/75 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1975/11/20 13 Os 127/75 TE OGH 1976/04/08 9 Os 132/75 Beis wie T2 TE OGH 1976/06/22 13 Os 74/76 Beis wie T2 TE OGH 1976/09/30 9 Os 101/75 Vgl aber; Beisatz: Der Wiedergabe des Wortlautes einer Qualifikation ohne Unterstellung unter diese (nicht gegebenen) Qualifikation ist kein Subsumtionsirrtum nach § 281 Abs 1 Z 10 StPO. (T3) Vgl aber; Beisatz: Der Wiedergabe des Wortlautes einer Qualifikation ohne Unterstellung unter diese (nicht gegebenen) Qualifikation ist kein Subsumtionsirrtum nach Paragraph 281, Absatz eins, Ziffer 10, StPO. (T3) TE OGH 1977/02/16 10 Os 190/76 TE OGH 1977/03/30 13 Os 15/77 TE OGH 1977/11/30 12 Os 171/77 TE OGH 1977/12/19 12 Os 157/77 TE OGH 1978/05/24 10 Os 67/78 Vgl aber; Beisatz: Die Wahl der Worte, mit denen das Gericht seine Feststellungen trifft, ist nirgends vorgeschrieben (daher auch Wortwahl nach dem Gesetzeswortlaut nicht untersagt). (T4) Veröff: RZ 1978/81 S 174 TE OGH 1978/06/06 9 Os 2/78 TE OGH 1978/10/03 9 Os 107/78 TE OGH 1979/04/26 13 Os 56/79 TE OGH 1979/09/04 11 Os 108/79 Ähnlich TE OGH 1979/11/15 12 Os 109/79 Vgl aber; Beis wie T4 TE OGH 1980/12/11 13 Os 118/80 Vgl auch; Beis ähnlich T2; Beisatz: Substanzloser Gebrauch der verba legalia. (T6) TE OGH 1981/02/13 10 Os 25/81 Vgl auch TE OGH 1981/05/20 11 Os 54/81 Vgl auch TE OGH 1982/06/29 11 Os 88/82 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1982/12/14 9 Os 177/82 Vgl auch TE OGH 1983/01/12 11 Os 196/82 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1984/03/27 9 Os 47/84 Vgl; Beisatz: Es schadet nichts, wenn eine (ausführlich begründete) Feststellung in die Worte des Gesetzes (hier: § 70 StGB) gekleidet wird. (T7) Vgl; Beisatz: Es schadet nichts, wenn eine (ausführlich begründete) Feststellung in die Worte des Gesetzes (hier: Paragraph 70, StGB) gekleidet wird. (T7) TE OGH 1984/03/27 9 Os 23/84 Vgl aber; Beisatz: Hier: Konstatierung des Bereicherungsvorsatzes mit Gesetzeswortlaut ausschließlich im Spruch. (T8) TE OGH 1984/10/02 9 Os 127/84 Vgl auch; Beis wie T2; Veröff: ZVR 1985/147 S 278 TE OGH 1984/12/20 13 Os 195/84 Vgl aber; Beisatz: Bei diesbezüglich voll geständiger Verantwortung auch kein Begründungsmangel. (T9) TE OGH 1985/10/02 9 Os 73/85 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1986/06/12 13 Os 68/86 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1990/04/26 12 Os 40/90 Vgl auch; Beisatz: Hier: Bereicherungsvorsatz und Nötigungsvorsatz beim Raub. (T10) TE OGH 1993/07/14 13 Os 75/93 Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Die alleinige Verwendung der Worte des gesetzlichen Tatbestandes beeinträchtigt die Wirksamkeit einer solchen Feststellung (Z 9 lit a) nicht, sondern erlaubt nur eine allfällige Bekämpfung unter dem Gesichtspunkt eines Begründungsmangels (Z 5 - so schon RZ 1978/81). (T11) Vgl; Beis wie T4; Beisatz: Die alleinige Verwendung der Worte des gesetzlichen Tatbestandes beeinträchtigt die Wirksamkeit einer solchen Feststellung (Ziffer 9, Litera a,) nicht, sondern erlaubt nur eine allfällige Bekämpfung unter dem Gesichtspunkt eines Begründungsmangels (Ziffer 5, - so schon RZ 1978/81). (T11) TE OGH 1997/03/13 12 Os 22/97 Vgl auch; Beis wie T2 TE OGH 1997/05/27 11 Os 41/97 Vgl auch; Beis wie T2 RechtssatznummerRS0098862
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