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{'item': '4Ob531/73; 5Ob72/74; 8Ob251/75; 2Ob31/76 (2Ob32/76); 5Ob660/76 (5Ob661/76; 5Ob662/76); 5Ob570/77; 6Ob697/77; 4Ob312/78; 5Ob566/78; 7Ob578/78

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0017797 Entscheidungsdatum28.01.2026 Geschäftszahl4Ob531/73; 5Ob72/74; 8Ob251/75; 2Ob31/76 (2Ob32/76); 5Ob660/76 (5Ob661/76; 5Ob662/76); 5Ob570/77; 6Ob697/77; 4Ob312/78; 5Ob566/78; 7Ob578/78; 8Ob588/78; 8Ob525/79; 6Ob525/80; 7Ob40/80 (7Ob41/80); 7Ob700/80; 2Ob502/81; 8Ob540/81; 4Ob128/81 (4Ob129/78); 6Ob756/81; 2Ob530/87; 2Ob510/87; 14ObA81/87; 7Ob726/87; 7Ob509/88; 8Ob606/87 (8Ob607/87); 7Ob545/88; 2Ob519/88; 8Ob513/89; 7Ob542/91; 4Ob527/93; 1Ob628/93; 4Ob56/94; 4Ob568/94; 1Ob543/95; 1Ob533/95; 1Ob582/95 (1Ob583/95); 10Ob515/95; 2Ob89/95; 7Ob2089/96y; 4Ob2094/96m; 1Ob517/95; 1Ob2385/96h; 2Ob2133/96g; 4Ob296/97a; 4Ob111/98x; 9Ob128/98h; 1Ob326/98b; 10Ob299/00v; 8Ob101/02i; 6Ob169/02z; 8Ob29/03b; 3Ob199/04t; 8ObA34/05s; 8Ob163/06p; 7Ob28/08f; 2Ob253/08g; 2Ob199/09t; 6Ob142/10s; 1Ob221/10x; 3Ob117/11v; 9ObA130/14d; 7Ob218/14f; 4Ob235/14h; 3Ob90/15d; 10Ob75/15z; 1Ob4/17w; 8ObA62/16z; 3Ob26/17w; 8Ob107/16t; 10Ob82/16f; 4Ob142/17m; 1Ob63/18y; 4Ob17/20h; 1Ob46/20a; 4Ob171/20f; 5Ob111/21s; 2Ob62/22i; 2Ob149/22h; 7Ob16/23p; 6Ob1/24a; 8Ob130/23k; 4Ob4/23a; 1Ob120/25s; 1Ob181/25m; 4Ob140/25d NormABGB §914 IIABGB §914 römisch zwei RechtssatzNach § 914 ABGB ist bei der Auslegung von Verträgen nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdruckes zu haften, sondern die Absicht der Parteien zu erforschen und der Vertrag so zu verstehen, wie es der Übung der redlichen Verkehrs entspricht. Es ist also nicht das, was schriftlich geäußert wurde, allein entscheidend.Nach Paragraph 914, ABGB ist bei der Auslegung von Verträgen nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdruckes zu haften, sondern die Absicht der Parteien zu erforschen und der Vertrag so zu verstehen, wie es der Übung der redlichen Verkehrs entspricht. Es ist also nicht das, was schriftlich geäußert wurde, allein entscheidend. EntscheidungstexteTE OGH 1973-05-22 4 Ob 531/73 Veröff: MietSlg 25080 TE OGH 1974-04-03 5 Ob 72/74 Beisatz: Insbesondere soll ein zweifelhafter Vertrag so erklärt werden, dass er keinen Widerspruch enthalte (Gschnitzer in Klang 2. Auflage IV 1, 405). (T1)Beisatz: Insbesondere soll ein zweifelhafter Vertrag so erklärt werden, dass er keinen Widerspruch enthalte (Gschnitzer in Klang 2. Auflage römisch vier 1, 405). (T1) TE OGH 1975-12-17 8 Ob 251/75 TE OGH 1976-09-30 2 Ob 31/76 TE OGH 1976-11-02 5 Ob 660/76 TE OGH 1977-06-21 5 Ob 570/77 TE OGH 1977-12-21 6 Ob 697/77 nur: Nach § 914 ABGB ist bei der Auslegung von Verträgen nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdruckes zu haften, sondern die Absicht der Parteien zu erforschen und der Vertrag so zu verstehen, wie es der Übung der redlichen Verkehrs entspricht. (T2)nur: Nach Paragraph 914, ABGB ist bei der Auslegung von Verträgen nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdruckes zu haften, sondern die Absicht der Parteien zu erforschen und der Vertrag so zu verstehen, wie es der Übung der redlichen Verkehrs entspricht. (T2) TE OGH 1978-03-07 4 Ob 312/78 nur T2; Beisatz: Ein Ausdruck ist in erster Linie so zu verstehen, wie er von den Vertragspartnern übereinstimmend gebraucht wurde. (T3) TE OGH 1978-05-09 5 Ob 566/78 nur T2 Anm: Veröff: MietSlg 30124

(19)Anmerkung, Veröff: MietSlg 30124
(19)TE OGH 1978-05-11 7 Ob 578/78 nur T2 TE OGH 1979-01-26 8 Ob 588/78 nur T2 TE OGH 1980-03-06 8 Ob 525/79 TE OGH 1980-03-19 6 Ob 525/80 nur T2 TE OGH 1980-10-23 7 Ob 40/80 nur T2 TE OGH 1981-01-29 7 Ob 700/80 nur T2 TE OGH 1981-06-30 2 Ob 502/81 nur T2; Beisatz: Frage, wann die Festlegung der Bebauungsbedingungen gegeben ist. (T4) TE OGH 1982-02-11 8 Ob 540/81 nur T2 TE OGH 1982-03-16 4 Ob 128/81 TE OGH 1982-04-21 6 Ob 756/81 Beisatz: Hier: "Erschließungskosten" und "Anliegeleistungen". (T5) Veröff: MietSlg 34132
(14)TE OGH 1987-09-01 2 Ob 530/87 nur T2 TE OGH 1987-09-29 2 Ob 510/87 nur T2; Veröff: ImmZ 1987,458 TE OGH 1987-11-04 14 ObA 81/87 Veröff: Arb 10674 TE OGH 1988-01-21 7 Ob 726/87 nur T2 TE OGH 1988-02-04 7 Ob 509/88 TE OGH 1988-04-27 8 Ob 606/87 TE OGH 1988-05-19 7 Ob 545/88 TE OGH 1988-06-28 2 Ob 519/88 nur T2 TE OGH 1990-03-29 8 Ob 513/89 nur T2 TE OGH 1991-04-18 7 Ob 542/91 nur T2; Veröff: WoBl 1991,189 = JBl 1991,642 (Pfersmann) = NZ 1992,16 TE OGH 1993-11-16 4 Ob 527/93 TE OGH 1993-12-21 1 Ob 628/93 Veröff: ÖBA 1994,804 (Iro) TE OGH 1994-05-31 4 Ob 56/94 TE OGH 1994-12-06 4 Ob 568/94 nur T2 TE OGH 1995-03-27 1 Ob 543/95 nur T2 TE OGH 1995-02-27 1 Ob 533/95 Beisatz: Einfache Vertragsauslegung, wenn der ermittelte Sinn im Wortlaut der Erklärung noch eine Stütze findet. (T6) TE OGH 1995-06-02 1 Ob 582/95 auch; nur T2 Anm: Veröff: SZ 68/119Anmerkung, Veröff: SZ 68/119 TE OGH 1995-06-20 10 Ob 515/95 Auch; nur T2 TE OGH 1995-12-07 2 Ob 89/95 Auch TE OGH 1996-04-17 7 Ob 2089/96y nur T2 TE OGH 1996-05-14 4 Ob 2094/96m nur T2; Beisatz: Ziel der (einfachen) Auslegung ist die Feststellung der "Absicht der Parteien"; haben die Vertragschließenden den eingetretenen Problemfall nicht geregelt, so ist der Vertrag ergänzend auszulegen. (T7) TE OGH 1996-04-23 1 Ob 517/95 nur T2 TE OGH 1997-01-28 1 Ob 2385/96h nur T2 TE OGH 1997-07-10 2 Ob 2133/96g TE OGH 1997-10-28 4 Ob 296/97a nur T2; Beisatz: Unter Parteiabsicht ist nicht irgendein unkontrollierbarer Parteiwille, sondern der redlicherweise zu unterstellende Geschäftszweck zu verstehen. (T8) TE OGH 1998-05-26 4 Ob 111/98x nur T2; Beis wie T8 TE OGH 1998-05-20 9 Ob 128/98h nur T2 TE OGH 1999-02-23 1 Ob 326/98b nur T2; Beisatz: Hier: Bürgschaftserklärung. (T9) TE OGH 2001-05-22 10 Ob 299/00v Vgl auch; nur: Nach § 914 ABGB ist bei der Auslegung von Verträgen nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdruckes zu haften, sondern die Absicht der Parteien zu erforschen. (T10)Vgl auch; nur: Nach Paragraph 914, ABGB ist bei der Auslegung von Verträgen nicht an dem buchstäblichen Sinn des Ausdruckes zu haften, sondern die Absicht der Parteien zu erforschen. (T10) Beisatz: Bei der Erforschung des wahren Parteiwillens handelt es sich um eine gemischte Frage (Quaestio mixta), bei der zwischen der Sammlung von Indizien für den Parteiwillen als Tatsachenfeststellung und deren rechtlicher Bewertung zu unterscheiden ist. (T11) TE OGH 2002-08-08 8 Ob 101/02i TE OGH 2002-09-12 6 Ob 169/02z nur T2 TE OGH 2003-03-20 8 Ob 29/03b Auch; Beis wie T11; Beisatz: Es ist also nicht allein das entscheidend, was schriftlich geäußert wurde. (T12) TE OGH 2005-06-30 3 Ob 199/04t TE OGH 2005-10-06 8 ObA 34/05s Auch; Beisatz: Es ist also dann nicht allein der Text der Urkunde, sondern auch das andere Erklärungsverhalten maßgeblich. (T13) TE OGH 2007-04-18 8 Ob 163/06p Beisatz: Hier: Auslegung der Klausel, wonach die Parteien die aufschiebende Bedingung der „Errichtung der zur verkehrsmäßigen Erschließung des Kaufobjektes erforderlichen Aufschließungs- und Zufahrtsstraße... auf Kosten der Verkäuferin" vereinbaren. (T14) Beisatz: Hier: Begriff „Zufahrtsstraße". (T15) TE OGH 2008-03-12 7 Ob 28/08f Auch; Beisatz: Der Vertrag ist im Zusammenhalt mit den Gesprächen zwischen den Parteien so zu verstehen, wie es der Übung des redlichen Verkehrs entspricht. (T16) Beisatz: Hier: Auslegung einer Währungskonvertierungsvereinbarung. Es wurde der Bank das Recht eingeräumt, aus wirtschaftlich determinierten Überlegungen Währungskonvertierungsanträge abzulehnen. (T17) TE OGH 2009-07-16 2 Ob 253/08g Vgl auch; auch Beis wie T8 TE OGH 2010-05-27 2 Ob 199/09t nur T2 TE OGH 2010-12-17 6 Ob 142/10s Beis wie T9 TE OGH 2011-03-31 1 Ob 221/10x nur T2; Beisatz: Ist ein (übereinstimmender) konkreter Parteiwille nicht zu ermitteln, kommt der objektiven Vertragsauslegung unter Berücksichtigung des üblichen Verständnisses bestimmter Formulierungen und der redlichen Verkehrsübung entscheidende Bedeutung zu. (T18) TE OGH 2011-08-24 3 Ob 117/11v nur T2; Beis wie T9 TE OGH 2014-12-18 9 ObA 130/14d TE OGH 2015-06-10 7 Ob 218/14f Auch TE OGH 2015-08-11 4 Ob 235/14h Auch TE OGH 2015-09-17 3 Ob 90/15d Auch; Beis wie T11 TE OGH 2015-10-22 10 Ob 75/15z Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 2017-04-26 1 Ob 4/17w Vgl auch TE OGH 2017-06-29 8 ObA 62/16z TE OGH 2017-06-07 3 Ob 26/17w Beis wie T11 TE OGH 2017-05-30 8 Ob 107/16t Auch TE OGH 2017-09-13 10 Ob 82/16f Auch; Beisatz: Verpflichtungserklärungen wie Garantien oder Bürgschaften, mit denen vertraglich die persönliche Haftung für eine fremde Schuld übernommen wird, sind nach §§ 914 ff ABGB auszulegen. (T19)Auch; Beisatz: Verpflichtungserklärungen wie Garantien oder Bürgschaften, mit denen vertraglich die persönliche Haftung für eine fremde Schuld übernommen wird, sind nach Paragraphen 914, ff ABGB auszulegen. (T19) TE OGH 2017-11-21 4 Ob 142/17m Beis wie T6 TE OGH 2018-07-17 1 Ob 63/18y Auch; Beis wie T11; Beisatz: Hier: Beauftragung eines Rechtsanwalts per E-Mail; keine hinreichend bestimmte Erklärung. (T20) TE OGH 2020-03-30 4 Ob 17/20h TE OGH 2020-05-25 1 Ob 46/20a Vgl; Beis wie T11 TE OGH 2020-11-26 4 Ob 171/20f Vgl TE OGH 2021-08-05 5 Ob 111/21s Vgl; Beis wie T11 TE OGH 2022-09-06 2 Ob 62/22i Vgl; Beis wie T16; Beisatz: Hier: Auslegung eines Unterhaltsvergleiches. (T21) TE OGH 2022-09-27 2 Ob 149/22h Beis wie T18 TE OGH 2023-03-22 7 Ob 16/23p Beisatz wie T11 Beisatz: Keine ausreichende Bescheinigung des Anspruchs im Sinn von § 390 Abs 1 EO, wenn aufgrund der im Rahmen eines Sicherungsverfahrens vorgenommenen Vertragsauslegung, die allein auf der Basis des Inhalts von Urkunden und ohne umfassende Berücksichtigung des von den Parteien vorgetragenen Verhaltens der Vertragsteile sowie des behaupteten Parteiwillens erfolgte, der Anspruch aus den bescheinigten Tatsachen rechtlich nicht ableitbar ist. (T22)Beisatz: Keine ausreichende Bescheinigung des Anspruchs im Sinn von Paragraph 390, Absatz eins, EO, wenn aufgrund der im Rahmen eines Sicherungsverfahrens vorgenommenen Vertragsauslegung, die allein auf der Basis des Inhalts von Urkunden und ohne umfassende Berücksichtigung des von den Parteien vorgetragenen Verhaltens der Vertragsteile sowie des behaupteten Parteiwillens erfolgte, der Anspruch aus den bescheinigten Tatsachen rechtlich nicht ableitbar ist. (T22) TE OGH 2024-04-26 6 Ob 1/24a Beisatz: hier: Auslegung eines Gemeinderatsbeschlusses (T23) TE OGH 2024-05-22 8 Ob 130/23k TE OGH 2024-10-22 4 Ob 4/23a Beisatz: Die praktische Handhabe einer Bestimmung in AGB ist ein deutliches Indiz dafür, dass die Klauseln in diesem Sinn vereinbart wurde (Auslegung aufgrund der tatsächlichen Übung). (T24) Anm: Auslegung einer Klausel anhand einer mehr als 20 Jahre bestehenden tatsächlichen Übung.Anmerkung, Auslegung einer Klausel anhand einer mehr als 20 Jahre bestehenden tatsächlichen Übung. TE OGH 2025-09-30 1 Ob 120/25s Beisatz wie T8; Beisatz wie T10 Beisatz: Hier: Konkurrenzschutzklausel in einem Mietvertrag, wonach die Vermieterin mit der Mieterin ein Einvernehmen herstellen wird, wenn Betriebsflächen im Einzelausmaß von mehr als 500 m² für Herrenbekleidung und/oder Damenbekleidung und/oder Kinderbekleidung zur Vergabe gelangen sollten. (T25) TE OGH 2026-01-27 1 Ob 181/25m TE OGH 2026-01-28 4 Ob 140/25d vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1973:RS0017797

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