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{'item': ['10Os142/73', '13Os49/74', '11Os24/74', '10Os130/74', '12Os38/76 (12Os39/76)', '12Os63/76', '10Os155/76', '9Os145/76 (9Os172/76)', '9Os195/8

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum04.12.1973 Geschäftszahl10Os142/73; 13Os49/74; 11Os24/74; 10Os130/74; 12Os38/76 (12Os39/76); 12Os63/76; 10Os155/76; 9Os145/76 (9Os172/76); 9Os195/81; 10Os102/83; 10Os171/83; 12Os90/84; 12Os28/84; 13Os39/86; 15Os118/92 NormFinStrG §35; SGG §6 H; RechtssatzIm FinStrG wird vor allem die Verletzung oder Beeinträchtigung fiskalischer Interessen mit Strafe bedroht, beim SGG steht der international ausgerichtete Schutz der Gesundheit und des Lebens im Vordergrund. Zufolge der Verschiedenheit der geschützten Rechtsgüter ist Konkurrenz der beiden Gesetze durchaus möglich. EntscheidungstexteTE OGH 1973/12/04 10 Os 142/73 Veröff: ZfRV 1975 H1,52 (mit Glosse von Liebscher) TE OGH 1974/07/11 13 Os 49/74 Vgl auch; Beisatz: Die gewerbsmäßig vorgenommene heimliche und gesetzwidrige Einfuhr von Suchtgiften nach Österreich verstößt nicht nur gegen das SGG, sondern erfüllt durch das damit verwirklichte vorsätzliche Nichtstellen dieser eingangsabgabenpflichtigen Ware in Idealkonkurrenz auch das gerichtlich zu ahndende Finanzvergehen des Schmuggels. (T1) Veröff: EvBl 1975/71 S 136 TE OGH 1974/06/27 11 Os 24/74 Veröff: EvBl 1975/83 S 162 TE OGH 1975/02/04 10 Os 130/74 TE OGH 1976/06/25 12 Os 38/76 Gegenteilig; Verstärkter Senat; Beisatz: keine Tateinheit bei Haschisch, Heroin und LSD. (T2) Veröff: EvBl 1976/229 S 471 = RZ 1976/89 S 159 TE OGH 1976/10/12 12 Os 63/76 Gegenteilig; Beis wie T2 TE OGH 1976/11/23 10 Os 155/76 Beisatz: Hier: Konkurrenz bejaht bezüglich opiumhältiger Präparate, egal in welcher Form. (T3) TE OGH 1977/02/15 9 Os 145/76 Gegenteilig; Beis wie T2; Beisatz: Nunmehr 9.WertgrenzenNov. (T4) TE OGH 1982/05/04 9 Os 195/81 Vgl auch TE OGH 1983/07/19 10 Os 102/83 Vgl auch; Beisatz: Nach der ständigen Rechtsprechung des OGH ist Idealkonkurrenz zwischen den Tatbeständen nach §§ 12 Abs 1 und 16 Abs 1 Z 1 und 2 (dritter Fall) SGG einerseits sowie Schmuggel oder Abgabenhehlerei andererseits im Hinblick auf dem völlig eigenständigen Unrechtsgehalt der Finanzvergehen welcher der Annahme einer Konsumtion zuwiderläuft, durchaus möglich. (T5) Vgl auch; Beisatz: Nach der ständigen Rechtsprechung des OGH ist Idealkonkurrenz zwischen den Tatbeständen nach Paragraphen 12, Absatz eins und 16 Absatz eins, Ziffer eins und 2 (dritter Fall) SGG einerseits sowie Schmuggel oder Abgabenhehlerei andererseits im Hinblick auf dem völlig eigenständigen Unrechtsgehalt der Finanzvergehen welcher der Annahme einer Konsumtion zuwiderläuft, durchaus möglich. (T5) TE OGH 1984/03/13 10 Os 171/83 Vgl auch; Beis wie T5 TE OGH 1984/08/23 12 Os 90/84 Vgl auch; Beis wie T5 TE OGH 1984/05/10 12 Os 28/84 Vgl auch; Beis wie T5 TE OGH 1986/05/15 13 Os 39/86 Vgl auch; Beisatz: Zu § 12 Abs 1 SGG nF (vgl nunmehr §§ 12 Abs 3 Z 3, 24 a SGG). (T6) Vgl auch; Beisatz: Zu Paragraph 12, Absatz eins, SGG nF vergleiche nunmehr Paragraphen 12, Absatz 3, Ziffer 3, 24, a SGG). (T6) TE OGH 1993/01/14 15 Os 118/92 Vgl auch; Beisatz: Idealkonkurrenz von Verbrechen nach § 12 SGG und Finanzvergehen nach § 35 Abs 1 FinStrG ist von der Sonderbestimmung des § 24 a SGG abgesehen - trotz einer Differenz in der jeweiligen Entwicklungsstufe möglich (so schon 15 Os 184/87). (T7) Vgl auch; Beisatz: Idealkonkurrenz von Verbrechen nach Paragraph 12, SGG und Finanzvergehen nach Paragraph 35, Absatz eins, FinStrG ist von der Sonderbestimmung des Paragraph 24, a SGG abgesehen - trotz einer Differenz in der jeweiligen Entwicklungsstufe möglich (so schon 15 Os 184/87). (T7) RechtssatznummerRS0086246

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.