← Österreich

5Ob272/73 (5Ob14/74); 5Ob903/76; 1Ob513/82; 5Ob2090/96f; 6Ob323/99i; 6Ob155/00p; 7Ob269/00k; 1Ob41/08y; 5Ob36/10w; 7Ob180/10m; 7Ob27/14t; 4Ob123/14p;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0034103 Entscheidungsdatum26.11.2025 Geschäftszahl5Ob272/73 (5Ob14/74); 5Ob903/76; 1Ob513/82; 5Ob2090/96f; 6Ob323/99i; 6Ob155/00p; 7Ob269/00k; 1Ob41/08y; 5Ob36/10w; 7Ob180/10m; 7Ob27/14t; 4Ob123/14p; 9Ob57/15w; 6Ob188/15p; 1Ob38/16v; 3Ob54/16m; 1Ob226/16s; 5Ob1/21i; 3Ob46/23w; 9Ob39/24m; 7Ob56/25y; 1Ob130/25m; 3Ob145/25g NormABGB §326 A ABGB §1463 ABGB §1477 ABGB §1497 IABGB §1497 römisch eins RechtssatzDie Ersitzung wird nicht nur durch Klage sondern ua auch durch nachträgliche Schlechtgläubigkeit unterbrochen (Klang

  1. Auflage VI 660).Die Ersitzung wird nicht nur durch Klage sondern ua auch durch nachträgliche Schlechtgläubigkeit unterbrochen (Klang
  2. Auflage römisch sechs 660). EntscheidungstexteTE OGH 1974-01-23 5 Ob 272/73 TE OGH 1977-02-15 5 Ob 903/76 Beisatz: Der für die Ersitzung erforderliche gute Glaube fällt weg, wenn der Besitzer entweder positiv Kenntnis erlangt, dass ein Besitz nicht rechtmäßig ist, oder doch zumindest solche Umstände hervorkommen, die zu Zweifeln an der Rechtmäßigkeit seines Besitzes Anlass geben (vgl SZ 27/284). (T1) Beisatz: Der für die Ersitzung erforderliche gute Glaube fällt weg, wenn der Besitzer entweder positiv Kenntnis erlangt, dass ein Besitz nicht rechtmäßig ist, oder doch zumindest solche Umstände hervorkommen, die zu Zweifeln an der Rechtmäßigkeit seines Besitzes Anlass geben vergleiche SZ 27/284). (T1) Veröff: EvBl 1978/1 S 15 = JBl 1978,257 TE OGH 1982-03-31 1 Ob 513/82 Veröff: SZ 55/46 TE OGH 1996-04-16 5 Ob 2090/96f Beis wie T1; Beisatz: Schon die Mitteilung des Rechtsstandpunktes des (grundbücherlichen) Eigentümers der Sache bzw die Inanspruchnahme des Besitzes der strittigen Sache durch den Ersitzungsgegner kann den guten Glauben des Ersitzungsbesitzers zerstören. (T2) TE OGH 2000-01-20 6 Ob 323/99i Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2000-07-13 6 Ob 155/00p Vgl auch; Beis ähnlich wie T2 TE OGH 2001-01-23 7 Ob 269/00k Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2008-05-06 1 Ob 41/08y Auch; Beis wie T1; Beisatz: Maßgeblich ist, ob ein durchschnittlicher Verkehrsteilnehmer die in seiner Ausübungshandlung liegende Rechtsverletzung erkennen hätte können. (T3) TE OGH 2010-05-27 5 Ob 36/10w Vgl auch; Beis wie T1 TE OGH 2011-01-19 7 Ob 180/10m Auch; Beis ähnlich wie T1 TE OGH 2014-03-19 7 Ob 27/14t Auch; Beis wie T3 TE OGH 2014-09-17 4 Ob 123/14p Auch; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Absperren eines Wegs. (T4) TE OGH 2015-10-28 9 Ob 57/15w Auch; Beis wie T1; Beis wie T3 TE OGH 2015-11-26 6 Ob 188/15p Beis wie T1; Beisatz: Hier: Die Rechtsvorgänger der Beklagten hätten aus einer ihr vorgelegenen Planurkunde die vermessenen Grenzen der Liegenschaften erkennen können. (T5) TE OGH 2016-03-31 1 Ob 38/16v Auch; Beis wie T1 TE OGH 2016-04-27 3 Ob 54/16m Auch; Beis wie T1 TE OGH 2016-12-20 1 Ob 226/16s Auch; Beis wie T1 TE OGH 2021-02-22 5 Ob 1/21i Vgl; Beis wie T3 TE OGH 2023-05-25 3 Ob 46/23w TE OGH 2024-10-23 9 Ob 39/24m Beisatz: Hier: Dienstbarkeit, Grundstück zum Baden, als Liege- und Spielwiese und für andere Freizeitaktivitäten zu nützen. (T6) TE OGH 2025-08-07 7 Ob 56/25y TE OGH 2025-11-11 1 Ob 130/25m Beisatz wie T3 TE OGH 2025-11-26 3 Ob 145/25g European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1974:RS0034103

🔗 Zur amtlichen Quelle

KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.