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{'item': '1Ob8/74; 3Ob228/74; 1Ob6/75; 1Ob316/75; 6Ob634/76; 6Ob821/77; 6Ob632/79; 6Ob556/80; 6Ob721/80; 4Ob592/81; 1Ob11/82; 7Ob558/84; 1Ob726/85; 7O

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0007784 Entscheidungsdatum18.09.2025 Geschäftszahl1Ob8/74; 3Ob228/74; 1Ob6/75; 1Ob316/75; 6Ob634/76; 6Ob821/77; 6Ob632/79; 6Ob556/80; 6Ob721/80; 4Ob592/81; 1Ob11/82; 7Ob558/84; 1Ob726/85; 7Ob532/86; 6Ob522/88; 8Ob689/88; 1Ob547/90; 2Ob593/90 (2Ob594/90); 8Ob644/91; 3Ob514/93; 2Ob552/94; 7Ob1684/95; 4Ob539/95; 10Ob184/97z; 1Ob280/97a; 1Ob48/99m; 6Ob184/99y; 2Ob192/98v; 6Ob33/01y; 7Ob71/01v; 6Ob73/03h; 3Ob272/07g; 7Ob220/08s; 1Ob190/10p; 9Ob20/12z; 8Ob115/11m; 1Ob67/12b; 6Ob205/12h; 7Ob158/13f; 5Ob167/14s; 5Ob40/15s; 2Ob224/21m; 2Ob59/23z; 2Ob102/25a NormABGB §784 ABGB §800 ABGB §801 ABGB §804 AußStrG §97 A1 RechtssatzDer Inhalt eines aufgenommenen Inventars ist - ebenso wie ein eidesstättiges Vermögensbekenntnis des Erben - auf den Fortgang und das Ergebnis einer vom Noterben erhobenen Pflichtteilsklage ohne Einfluss. Das Inventar wird nur für Zwecke des Verlassenschaftsverfahrens aufgenommen, die darüber ergehenden Entscheidungen haben Wirkungen nur für dieses Verfahren, nicht aber darüber hinaus. Der Pflichtteilsberechtigte kann die Inventierung des Nachlasses nur verlangen, um eine Grundlage für die Berechnung seines Pflichtteils zu haben. EntscheidungstexteTE OGH 1974-02-13 1 Ob 8/74 Veröff: SZ 47/12 TE OGH 1974-12-17 3 Ob 228/74 TE OGH 1975-02-05 1 Ob 6/75 nur: Das Inventar wird nur für Zwecke des Verlassenschaftsverfahrens aufgenommen, die darüber ergehenden Entscheidungen haben Wirkungen nur für dieses Verfahren, nicht aber darüber hinaus. (T1) TE OGH 1975-12-19 1 Ob 316/75 nur T1 TE OGH 1976-12-02 6 Ob 634/76 Auch; Beisatz: Die Bewertung im Rahmen des Inventars ist für die endgültige Haftung des erbserklärten Erben nicht bindend. (T2) Veröff: SZ 49/149 TE OGH 1978-01-19 6 Ob 821/77 nur: Der Pflichteilsberechtigte kann die Inventierung des Nachlasses nur verlangen, um eine Grundlage für die Berechnung seines Pflichtteils zu haben. (T3) TE OGH 1979-06-27 6 Ob 632/79 Auch; Veröff: EFSlg 35122 TE OGH 1980-04-23 6 Ob 556/80 Auch; nur T3 TE OGH 1980-10-01 6 Ob 721/80 nur T3 TE OGH 1981-12-01 4 Ob 592/81 nur T1; Beisatz: Es bindet nicht die Steuerbehörde. (T4) TE OGH 1982-04-21 1 Ob 11/82 Auch; nur T1 TE OGH 1984-05-10 7 Ob 558/84 Beis wie T2 TE OGH 1986-01-15 1 Ob 726/85 Auch; Veröff: SZ 59/9 = NZ 1986,210 (Czermak) TE OGH 1986-07-10 7 Ob 532/86 Auch; nur T1; Veröff: RZ 1986/67 S 246 = NZ 1987,128 TE OGH 1988-03-03 6 Ob 522/88 Auch; nur T1 TE OGH 1988-12-15 8 Ob 689/88 Auch; nur T3; Veröff: RZ 1989/46,120 TE OGH 1990-05-02 1 Ob 547/90 nur T1; nur: Der Inhalt eines aufgenommenen Inventars ist - ebenso wie ein eidesstättiges Vermögensbekenntnis des Erben - auf den Fortgang und das Ergebnis einer vom Noterben erhobenen Pflichtteilsklage ohne Einfluss. (T5) TE OGH 1990-09-05 2 Ob 593/90 nur T1 TE OGH 1992-09-10 8 Ob 644/91 nur T1; nur T5 TE OGH 1993-05-12 3 Ob 514/93 TE OGH 1995-10-30 2 Ob 552/94 Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Eidesstättiges Vermögensbekenntnis. (T6) TE OGH 1995-10-18 7 Ob 1684/95 Auch; nur T5 TE OGH 1995-07-11 4 Ob 539/95 nur T1; Veröff: SZ 68/126 TE OGH 1997-07-08 10 Ob 184/97z nur T1 TE OGH 1997-11-25 1 Ob 280/97a Beisatz: Der Inhalt des Inventars ist nur für das Verlassenschaftsverfahren von Bedeutung, vor allem aber nicht für den Fortgang und das Ergebnis eines vom Noterben geführten Pflichtteilsprozesses. (T7) TE OGH 1999-10-22 1 Ob 48/99m nur: Der Inhalt eines aufgenommenen Inventars ist auf den Fortgang und das Ergebnis einer vom Noterben erhobenen Pflichtteilsklage ohne Einfluss. Das Inventar wird nur für Zwecke des Verlassenschaftsverfahrens aufgenommen, die darüber ergehenden Entscheidungen haben Wirkungen nur für dieses Verfahren, nicht aber darüber hinaus. (T8) TE OGH 1999-11-11 6 Ob 184/99y Vgl aber; Beisatz: Damit wird nur auf die fehlende konstitutive Wirkung Bezug genommen. Dies geht deutlich aus vielen vor allem in jüngerer Zeit ergangenen oberstgerichtlichen Entscheidungen hervor, wonach der Inventarserrichtung neben der schon erwähnten Funktion einer Sachverhaltsgrundlage für eine einvernehmliche Einigung auch Beweissicherungsfunktion zukommt. (T9) Veröff: SZ 72/174 TE OGH 2000-01-20 2 Ob 192/98v Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 2001-02-22 6 Ob 33/01y Vgl auch; Beis ähnlich wie T9 TE OGH 2001-04-18 7 Ob 71/01v Auch TE OGH 2003-05-21 6 Ob 73/03h Auch; nur T3; Beisatz: Für die Berechnung des Pflichtteils ist das Inventar allerdings nicht bindend. (T10) TE OGH 2008-02-27 3 Ob 272/07g Auch; Beis wie T7 TE OGH 2009-03-18 7 Ob 220/08s Auch; nur T8; Beis wie T2; Beis wie T10 TE OGH 2010-11-23 1 Ob 190/10p Auch; Beis wie T10 TE OGH 2012-05-29 9 Ob 20/12z Vgl auch; nur ähnlich T8 TE OGH 2012-05-30 8 Ob 115/11m nur T8 TE OGH 2012-06-22 1 Ob 67/12b Auch; Beis wie T10 TE OGH 2012-11-16 6 Ob 205/12h nur T5 TE OGH 2013-11-13 7 Ob 158/13f Auch; Beisatz: Das Inventar hat auf eine vom Noterben erhobenen Pflichtteilsklage keinen Einfluss. Sie dient ihm als Grundlage für die Berechnung seines Pflichtteils. (T11) TE OGH 2014-11-18 5 Ob 167/14s Auch TE OGH 2015-02-24 5 Ob 40/15s Auch TE OGH 2022-04-26 2 Ob 224/21m Vgl TE OGH 2023-05-16 2 Ob 59/23z vgl TE OGH 2025-09-18 2 Ob 102/25a vgl; Beisatz: Das Inventar dient nur der Beweissicherung und entfaltet keine Bindungswirkung. Das gilt insbesondere für die vom Gerichtskommissär gewählte Bewertung, die (nur) für das Abhandlungsverfahren bindend ist. (T12) Beisatz: Mangels Bindung an die Bewertung im Inventar sind für die Bewertung die allgemeinen zivilrechtlichen Bewertungsregelungen der §§ 305 ff ABGB anzuwenden. Danach ist mangels abweichender gesetzlicher oder vertraglicher Anordnung der ordentliche Wert der Sache heranzuziehen, der sich nach dem Nutzen bestimmt, den sie mit Rücksicht auf Zeit und Ort gewöhnlich und allgemein hat. Das ist in der Regel der Verkehrswert. (T13)Beisatz: Mangels Bindung an die Bewertung im Inventar sind für die Bewertung die allgemeinen zivilrechtlichen Bewertungsregelungen der Paragraphen 305, ff ABGB anzuwenden. Danach ist mangels abweichender gesetzlicher oder vertraglicher Anordnung der ordentliche Wert der Sache heranzuziehen, der sich nach dem Nutzen bestimmt, den sie mit Rücksicht auf Zeit und Ort gewöhnlich und allgemein hat. Das ist in der Regel der Verkehrswert. (T13) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1974:RS0007784

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.