RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0043590 Entscheidungsdatum29.09.2025 Geschäftszahl4Ob308/74; 4Ob354/74; 4Ob331/77; 4Ob413/77; 4Ob334/78; 4Ob367/78 (4Ob368/78); 4Ob387/78; 4Ob402/78; 4Ob313/79; 4Ob320/79; 4Ob368/79; 4Ob309/80; 4Ob351/80; 4Ob388/80; 4Ob305/81; 4Ob326/81; 4Ob308/82; 4Ob382/82; 4Ob383/83; 4Ob402/83; 7Ob554/84; 4Ob305/85; 4Ob370/87; 4Ob378/87; 4Ob4/88; 4Ob35/88; 4Ob118/88; 4Ob43/89; 4Ob86/89; 4Ob128/89; 4Ob120/89; 4Ob36/90; 4Ob53/90; 4Ob129/90; 4Ob171/90; 4Ob47/91; 4Ob14/93; 4Ob12/93; 4Ob19/93; 4Ob52/93; 4Ob64/93; 4Ob119/93; 4Ob1/94; 4Ob84/94; 4Ob1118/94; 4Ob1007/95; 4Ob62/95; 6Ob24/95; 4Ob88/95; 4Ob1/96; 4Ob2102/96p; 4Ob2064/96z; 4Ob2081/96z; 4Ob2338/96v; 4Ob56/97g; 4Ob170/97x; 4Ob238/97x; 4Ob47/98k; 4Ob228/98b; 4Ob243/98h; 4Ob296/98b; 4Ob320/98g; 4Ob45/99t; 4Ob232/99t; 4Ob259/99p; 4Ob334/99t; 4Ob31/00p; 4Ob49/00k; 4Ob60/00b; 4Ob93/00f; 4Ob295/99g; 4Ob67/00g; 4Ob141/00i; 4Ob103/00a; 4Ob142/00m; 4Ob208/00t; 4Ob246/00f; 4Ob260/00i; 4Ob276/00t; 4Ob290/00a; 4Ob48/01i (4Ob125/01p); 4Ob45/02z; 4Ob215/02z; 4Ob23/04t; 4Ob243/03v; 4Ob62/05d; 4Ob120/06k; 4Ob123/06a; 4Ob233/06b; 4Ob127/07s; 4Ob245/07v; 4Ob69/08p; 3Ob178/08k; 4Ob177/08w; 4Ob176/08y; 4Ob178/08t; 4Ob188/08p; 4Ob199/08f; 4Ob29/10h; 4Ob47/10f; 4Ob39/10d; 17Ob16/10t; 4Ob228/10y; 4Ob20/11m; 4Ob45/11p; 17Ob15/11x; 4Ob155/11i; 4Ob220/11y; 17Ob27/11m; 4Ob97/12m; 4Ob161/12y; 4Ob220/12z; 4Ob149/13k; 4Ob221/13y; 4Ob67/14b; 4Ob94/14y; 4Ob134/15g; 4Ob95/16y; 4Ob136/17d; 4Ob56/19t; 4Ob194/19m; 4Ob219/19p; 4Ob99/21v; 4Ob140/22z; 4Ob46/23b; 4Ob192/24z; 4Ob116/25z NormUWG §2 ZPO §503 Z4 RechtssatzWelchen Eindruck eine Ankündigung auf den Durchschnittsleser vermittelt, ist eine Rechtsfrage, die nach objektiven Maßstäben zu lösen ist. Maßgeblich ist die Verkehrsauffassung, nämlich der Eindruck, der sich bei auch nur flüchtigem Lesen für den Durchschnittsinteressenten ergibt, wobei der Ankündigende bei Mehrdeutigkeit der Ankündigung auch die für ihn ungünstigste Auslegung gegen sich gelten lassen muss (hier: ZugG). EntscheidungstexteTE OGH 1974-03-19 4 Ob 308/74 Beisatz: Taxispesenersatz. (T1); Veröff: SZ 47/31 = ÖBl 1974,117 TE OGH 1974-12-10 4 Ob 354/74 Beisatz: Österreichs größtes Fachgeschäft für Skiläufer. (T2) TE OGH 1977-05-03 4 Ob 331/77 nur: Maßgeblich ist die Verkehrsauffassung, nämlich der Eindruck, der sich bei auch nur flüchtigem Lesen für den Durchschnittsinteressenten ergibt, wobei der Ankündigende bei Mehrdeutigkeit der Ankündigung auch die für ihn ungünstigste Auslegung gegen sich gelten lassen muss. (T3) TE OGH 1978-01-17 4 Ob 413/77 nur T3; Beisatz: Kneissl, der erfolgreichste Ski der Olympischen Winterspiele 1976. (T4) TE OGH 1978-06-13 4 Ob 334/78 nur T3; Beisatz: Statt - Preise (T5) TE OGH 1978-10-17 4 Ob 367/78 nur T3; Veröff: ÖBl 1979,101 TE OGH 1978-10-24 4 Ob 387/78 nur T3 TE OGH 1978-12-05 4 Ob 402/78 nur T3; Veröff: ÖBl 1979,126 TE OGH 1979-03-13 4 Ob 313/79 Veröff: ÖBl 1979,124 TE OGH 1979-03-27 4 Ob 320/79 nur T3; Beisatz: Saturday night Disco Fever (T6) Veröff: ÖBl 1979,105 TE OGH 1980-01-15 4 Ob 368/79 nur T3; Beisatz: Bestpreisgarantie (T7) Veröff: ÖBl 1980,42 TE OGH 1980-03-04 4 Ob 309/80 nur T3; Beisatz: Referance to the Beatles (T8) Veröff: ÖBl 1981,48 TE OGH 1980-09-18 4 Ob 351/80 nur T3; Beisatz: Auslegung der Worte "Materialteuerungszuschlag abgeschafft". (T9) TE OGH 1980-11-25 4 Ob 388/80 nur T3; Beisatz: Egger - Bier seit 1675 (T10) TE OGH 1981-02-17 4 Ob 305/81 TE OGH 1981-04-28 4 Ob 326/81 Beisatz: Rechtsfrage, soweit dazu die Erfahrungssätze des täglichen Lebens ausreichen. Gae - Wolf - Jacken (T11) Veröff: ÖBl 1981,159 (mit Anmerkung von Schönherr) TE OGH 1982-02-16 4 Ob 308/82 nur T3; Beisatz: Flasch Gordon II (T12) nur T3; Beisatz: Flasch Gordon römisch zwei (T12) Veröff: ÖBl 1983,106 TE OGH 1982-11-09 4 Ob 382/82 nur T3; Beisatz: J.Arch. (T13) Veröff: ÖBl 1983,46 TE OGH 1983-09-20 4 Ob 383/83 Beis wie T11; Beisatz: Hier: Bezeichnung eines Kraftfahrzeugreparaturbetriebs als "BMW - Spezialist". (T14) Veröff: NZ 1984,62 = ÖBl 1984,78 TE OGH 1983-12-13 4 Ob 402/83 nur T3; Beisatz: Fototasche obligat (T15) Veröff: ÖBl 1984,75 TE OGH 1984-04-19 7 Ob 554/84 Auch; nur: Welchen Eindruck eine Ankündigung auf den Durchschnittsleser vermittelt, ist eine Rechtsfrage, die nach objektiven Maßstäben zu lösen ist. Maßgeblich ist die Verkehrsauffassung, nämlich der Eindruck, der sich bei auch nur flüchtigem Lesen für den Durchschnittsinteressenten ergibt. (T16) Beis wie T11 TE OGH 1985-02-27 4 Ob 305/85 Veröff: SZ 58/38 = RdW 1985,212 = ÖBl 1986,68 TE OGH 1987-09-29 4 Ob 370/87 nur T3; Beisatz: Dem Publikum kann nicht zugemutet werden, besondere Überlegungen oder Nachforschungen anzustellen, um Sinn und Bedeutung einer geschäftlichen Ankündigung aufzuklären. Auch von Prospekten, die jedem Haushalt in einem bestimmten Gebiet zugestellt werden, kann nicht erwartet werden, dass sie aufmerksam und genau gelesen werden. (T17) TE OGH 1988-01-12 4 Ob 378/87 Beis wie T11 TE OGH 1988-04-12 4 Ob 4/88 TE OGH 1988-06-14 4 Ob 35/88 Beisatz: Keine Heranziehung der für die Auslegung rechtsgeschäftlicher Erklärungen geltenden Regeln (§§ 914
- f)Beurteilung einzig und allein nach der Verkehrsauffassung. (T18)Beisatz: Keine Heranziehung der für die Auslegung rechtsgeschäftlicher Erklärungen geltenden Regeln (Paragraphen 914,
- f)Beurteilung einzig und allein nach der Verkehrsauffassung. (T18) TE OGH 1989-01-24 4 Ob 118/88 nur T3 TE OGH 1989-05-09 4 Ob 43/89 nur: Maßgeblich ist die Verkehrsauffassung, nämlich der Eindruck, der sich bei auch nur flüchtigem Lesen für den Durchschnittsinteressenten ergibt. (T19) TE OGH 1989-06-27 4 Ob 86/89 nur T3 TE OGH 1989-10-10 4 Ob 128/89 Auch; nur T19; Beisatz: Dieser Eindruck ist auch bei der Beurteilung der Frage maßgebend, ob eine Tatsachenmitteilung im Sinne des § 7 UWG oder ein unüberprüfbares Werturteil vorliegt. (T20) Auch; nur T19; Beisatz: Dieser Eindruck ist auch bei der Beurteilung der Frage maßgebend, ob eine Tatsachenmitteilung im Sinne des Paragraph 7, UWG oder ein unüberprüfbares Werturteil vorliegt. (T20) Veröff: ÖBl 1990,18 = MR 1989,219 (Korn) TE OGH 1989-09-26 4 Ob 120/89 Auch; nur T19 TE OGH 1990-02-20 4 Ob 36/90 nur T19; Beisatz: Burgenländischer Winzerverband Gesellschaft mbH (T21) TE OGH 1990-06-12 4 Ob 53/90 Beis wie T11 nur: Rechtsfrage, soweit dazu die Erfahrungssätze des täglichen Lebens ausreichen. (T22) TE OGH 1990-10-09 4 Ob 129/90 Auch; nur T19 TE OGH 1991-01-29 4 Ob 171/90 Auch; Beis wie T11; Veröff: WBl 1991,203 TE OGH 1991-07-09 4 Ob 47/91 Auch; Veröff: GRURInt 1992,468 = WBl 1991,397 = ecolex 1991,862 TE OGH 1993-03-09 4 Ob 14/93 nur T3; Veröff: WBl 1993,337 = MR 1993,116 TE OGH 1993-03-09 4 Ob 12/93 nur T3 TE OGH 1993-03-23 4 Ob 19/93 Auch TE OGH 1993-05-04 4 Ob 52/93 Auch; nur T3; Beisatz: Hier: § 1330 Abs 2 ABGB. (T23)Auch; nur T3; Beisatz: Hier: Paragraph 1330, Absatz 2, ABGB. (T23) TE OGH 1993-06-29 4 Ob 64/93 nur T3 TE OGH 1993-10-12 4 Ob 119/93 nur T3 TE OGH 1994-02-15 4 Ob 1/94 Auch; Beisatz: Götz - Zitat (T24) TE OGH 1994-09-19 4 Ob 84/94 nur T3 TE OGH 1994-11-08 4 Ob 1118/94 Auch; nur T3 TE OGH 1995-01-31 4 Ob 1007/95 Auch; nur T3; Beisatz: Hier: Landeck Taxi (T25) TE OGH 1995-07-11 4 Ob 62/95 Auch; nur: Welchen Eindruck eine Ankündigung auf den Durchschnittsleser vermittelt, ist eine Rechtsfrage. (T26) Beis wie T11 TE OGH 1995-10-13 6 Ob 24/95 nur T3 TE OGH 1995-12-05 4 Ob 88/95 Auch; nur T26; Beis wie T22; Beisatz: Die Frage, welche Wirkung eine Werbeaussage auf die beteiligten Verkehrskreise hat, ist eine Rechtsfrage, wenn zu ihrer Beurteilung die Erfahrungen des täglichen Lebens ausreichen; sie ist aber immer dann eine Tatfrage, wenn dies nicht der Fall ist. (T27) TE OGH 1996-01-30 4 Ob 1/96 nur T26; nur T19, Beis wie T11 TE OGH 1996-05-14 4 Ob 2102/96p Auch; nur T19 TE OGH 1996-05-14 4 Ob 2064/96z nur T26; nur T19; Beis wie T11; Beisatz: Ob eine Angabe zur Irreführung geeignet ist, hängt davon ab, wie die angesprochenen Verkehrskreise die Angabe verstehen. Eine Ankündigung verstößt schon dann gegen § 2 UWG, wenn sie nach ihrem Gesamteindruck bei flüchtiger Betrachtung durch einen Kunden mit durchschnittlicher Aufmerksamkeit irrige Vorstellungen erwecken kann. Der EuGH geht vom Bild eines mündigen und verständigen Verbrauchers aus. (T28)nur T26; nur T19; Beis wie T11; Beisatz: Ob eine Angabe zur Irreführung geeignet ist, hängt davon ab, wie die angesprochenen Verkehrskreise die Angabe verstehen. Eine Ankündigung verstößt schon dann gegen Paragraph 2, UWG, wenn sie nach ihrem Gesamteindruck bei flüchtiger Betrachtung durch einen Kunden mit durchschnittlicher Aufmerksamkeit irrige Vorstellungen erwecken kann. Der EuGH geht vom Bild eines mündigen und verständigen Verbrauchers aus. (T28) TE OGH 1996-04-16 4 Ob 2081/96z Auch TE OGH 1996-12-17 4 Ob 2338/96v nur T19; Beis wie T28 nur: Der EuGH geht vom Bild eines mündigen und verständigen Verbrauchers aus. (T29) TE OGH 1997-04-08 4 Ob 56/97g Auch TE OGH 1997-06-10 4 Ob 170/97x nur T3 TE OGH 1997-09-09 4 Ob 238/97x Vgl auch; Beisatz: "Führungsteam". (T30) Beisatz: Auch fachkundige Personen und Unternehmer können diese Aussage in dem genannten, ungünstigen Sinn verstehen. (T31) TE OGH 1998-02-24 4 Ob 47/98k Auch; nur T3; Beisatz: Hier: "Schweizer Qualität beziehungsweise "swiss quality for european cellular". (T32) TE OGH 1998-09-28 4 Ob 228/98b Vgl; nur: Wobei der Ankündigende bei Mehrdeutigkeit der Ankündigung auch die für ihn ungünstigste Auslegung gegen sich gelten lassen muss. (T33) TE OGH 1998-11-10 4 Ob 243/98h Vgl; Beis wie T27 nur: Die Frage, welche Wirkung eine Werbeaussage auf die beteiligten Verkehrskreise hat, ist eine Rechtsfrage, wenn zu ihrer Beurteilung die Erfahrungen des täglichen Lebens ausreichen. (T34) TE OGH 1998-11-24 4 Ob 296/98b Auch TE OGH 1998-12-15 4 Ob 320/98g Vgl; nur T19 TE OGH 1999-02-23 4 Ob 45/99t Vgl; Beis wie T22; Beis wie T28 nur: Ob eine Angabe zur Irreführung geeignet ist, hängt davon ab, wie die angesprochenen Verkehrskreise die Angabe verstehen. (T35) TE OGH 1999-09-14 4 Ob 232/99t Vgl auch; Beis wie T28 nur: Ob eine Angabe zur Irreführung geeignet ist, hängt davon ab, wie die angesprochenen Verkehrskreise die Angabe verstehen. Eine Ankündigung verstößt schon dann gegen § 2 UWG, wenn sie nach ihrem Gesamteindruck bei flüchtiger Betrachtung durch einen Kunden mit durchschnittlicher Aufmerksamkeit irrige Vorstellungen erwecken kann. (T36)Vgl auch; Beis wie T28 nur: Ob eine Angabe zur Irreführung geeignet ist, hängt davon ab, wie die angesprochenen Verkehrskreise die Angabe verstehen. Eine Ankündigung verstößt schon dann gegen Paragraph 2, UWG, wenn sie nach ihrem Gesamteindruck bei flüchtiger Betrachtung durch einen Kunden mit durchschnittlicher Aufmerksamkeit irrige Vorstellungen erwecken kann. (T36) TE OGH 1999-11-23 4 Ob 259/99p Vgl; nur T33; Beis wie T22 TE OGH 1999-12-14 4 Ob 334/99t Auch; nur T33 TE OGH 2000-02-15 4 Ob 31/00p Auch; nur T3; Beis wie T34 TE OGH 2000-03-14 4 Ob 49/00k Auch; nur T3; Beis wie T34 TE OGH 2000-03-14 4 Ob 60/00b Vgl auch; nur T3 TE OGH 2000-04-12 4 Ob 93/00f Vgl; Beis wie T27 nur: Die Frage, welche Wirkung eine Werbeaussage auf die beteiligten Verkehrskreise hat, ist eine Rechtsfrage, wenn zu ihrer Beurteilung die Erfahrungen des täglichen Lebens ausreichen. (T37) TE OGH 2000-01-18 4 Ob 295/99g Auch; nur T3 TE OGH 2000-03-14 4 Ob 67/00g Auch; nur T3; Beis wie T37 TE OGH 2000-05-23 4 Ob 141/00i Auch; nur T3 TE OGH 2000-05-23 4 Ob 103/00a Vgl auch; nur: wobei der Ankündigende bei Mehrdeutigkeit der Ankündigung auch die für ihn ungünstigste Auslegung gegen sich gelten lassen muss. (T38) Beis wie T28 nur: Ob eine Angabe zur Irreführung geeignet ist, hängt davon ab, wie die angesprochenen Verkehrskreise die Angabe verstehen. Eine Ankündigung verstößt schon dann gegen § 2 UWG, wenn sie nach ihrem Gesamteindruck bei flüchtiger Betrachtung durch einen Kunden mit durchschnittlicher Aufmerksamkeit irrige Vorstellungen erwecken kann. (T39)Beis wie T28 nur: Ob eine Angabe zur Irreführung geeignet ist, hängt davon ab, wie die angesprochenen Verkehrskreise die Angabe verstehen. Eine Ankündigung verstößt schon dann gegen Paragraph 2, UWG, wenn sie nach ihrem Gesamteindruck bei flüchtiger Betrachtung durch einen Kunden mit durchschnittlicher Aufmerksamkeit irrige Vorstellungen erwecken kann. (T39) TE OGH 2000-05-23 4 Ob 142/00m Vgl auch; Beis wie T28 nur: Eine Ankündigung verstößt schon dann gegen § 2 UWG, wenn sie nach ihrem Gesamteindruck bei flüchtiger Betrachtung durch einen Kunden mit durchschnittlicher Aufmerksamkeit irrige Vorstellungen erwecken kann. (T40)Vgl auch; Beis wie T28 nur: Eine Ankündigung verstößt schon dann gegen Paragraph 2, UWG, wenn sie nach ihrem Gesamteindruck bei flüchtiger Betrachtung durch einen Kunden mit durchschnittlicher Aufmerksamkeit irrige Vorstellungen erwecken kann. (T40) TE OGH 2000-08-17 4 Ob 208/00t Vgl auch; Beis wie T40 TE OGH 2000-10-03 4 Ob 246/00f Auch; Beis wie T22 TE OGH 2000-11-14 4 Ob 260/00i Vgl; nur T33; Beis wie T35 TE OGH 2001-01-16 4 Ob 276/00t Auch; nur T33; Beis wie T35 TE OGH 2001-01-16 4 Ob 290/00a Auch; nur T3; Beis wie T37 TE OGH 2001-05-29 4 Ob 48/01i Vgl auch; Beis wie T6 TE OGH 2002-03-13 4 Ob 45/02z Vgl auch TE OGH 2002-10-15 4 Ob 215/02z Vgl aber; Beisatz: Richtet sich eine Werbeaussage - wie hier - allein an Fachkreise, ist für die wettbewerbsrechtliche Beurteilung dieser Werbebehauptung allein die Verkehrsauffassung dieser Fachkreise maßgebend. (T41) TE OGH 2004-02-10 4 Ob 23/04t Auch; Beisatz: "Eigene Büros in Fernost". (T42) TE OGH 2004-01-20 4 Ob 243/03v Auch; nur T3; Beisatz: Was der Werbende meint, ist nicht maßgeblich. (T43) Beisatz: Die für ihn ungünstigste Auslegung muss der werbende dann gegen sich gelten lassen, wenn ein nicht unbeträchtlicher Teil des angesprochenen Publikums die Äußerung tatsächlich in diesem ungünstigen Sinn verstehen kann. (T44) Beisatz: Hier: Das beworbene Geschirrspülmittel steigert den Glanz um 100 %. (T45) TE OGH 2005-04-26 4 Ob 62/05d Beisatz: Hier: „Österreichs beliebtester Verbrauchermarkt". (T46a) Bem: Umnummerierung vormals (T46) TE OGH 2006-09-28 4 Ob 120/06k Auch; Beisatz: „Es gibt nichts Besseres für Ihre Hypertonie-Patienten". (T47) TE OGH 2006-09-28 4 Ob 123/06a Auch; Beisatz: Ob Angaben zur Irreführung geeignet sind, ist nach dem Gesamteindruck der Werbung zu beurteilen. (T46) TE OGH 2007-02-13 4 Ob 233/06b Beis ähnlich wie T44 TE OGH 2007-07-10 4 Ob 127/07s Auch; Beisatz: Maßgebend ist der durchschnittlich informierte und verständige Adressat der Werbung, der eine dem Anlass angemessene Aufmerksamkeit aufwendet (siehe RS0114366). (T48) TE OGH 2008-04-08 4 Ob 245/07v Auch; Beisatz: Nichts geändert hat die UWG-Novelle 2007 an der Rechtsprechung, wonach eine Ankündigung nach ihrem Gesamteindruck zu beurteilen ist. (T49) TE OGH 2008-05-20 4 Ob 69/08p Auch; Beis wie T49 TE OGH 2008-10-03 3 Ob 178/08k Auch; nur T26; Beisatz: Weder die (strafrechtliche und auf Tatfragen bezogene) Zweifelsregel "in dubio pro reo" noch die in diesem Zusammenhang in der E 11 Os 124/07f (11 Os 125/07b) angestellten Erwägungen sind auf die zivilrechtliche Judikatur zu übertragen. (T50) TE OGH 2008-11-18 4 Ob 177/08w Vgl; Beis wie T46; Beis wie T49 TE OGH 2009-01-20 4 Ob 176/08y Vgl TE OGH 2008-11-18 4 Ob 178/08t Vgl; Beis ähnlich wie T36 TE OGH 2009-01-20 4 Ob 188/08p Vgl auch; Beis ähnlich wie T36; Veröff: SZ 2009/6 TE OGH 2009-01-20 4 Ob 199/08f Vgl auch TE OGH 2010-05-11 4 Ob 29/10h Vgl auch; Beis wie T49 TE OGH 2010-05-11 4 Ob 47/10f Vgl; Beis wie T49 TE OGH 2010-07-13 4 Ob 39/10d Vgl; Beis wie T48 TE OGH 2011-01-18 17 Ob 16/10t Auch; Beis wie T27; Beisatz: Den Parteien steht es aber frei, Erfahrungssätze zu behaupten und unter Beweis zu stellen oder den Beweis der Unrichtigkeit der vom Obersten Gerichtshof zugrunde gelegten Erfahrungssätze anzutreten. (T51) TE OGH 2011-02-15 4 Ob 228/10y Vgl; Beis ähnlich wie T36; Beis ähnlich wie T39; Beis ähnlich wie T40; Beisatz: Hier: Waldbeeren‑Fruchtschnitte. (T52) TE OGH 2011-03-23 4 Ob 20/11m Vgl auch; Beis wie T48; Beis wie T49; Beisatz: Dragon FX Garant ‑ Garantiezusage. (T53) TE OGH 2011-06-21 4 Ob 45/11p Vgl auch; Beis ähnlich wie T22; Beis ähnlich wie T27; Beis ähnlich wie T37; Beisatz: Hier: Formular zur (kostenpflichtigen) Eintragung in ein „Online-Branchenregister“. (T54) TE OGH 2011-09-19 17 Ob 15/11x Vgl auch; Beis wie T51 TE OGH 2011-11-22 4 Ob 155/11i Vgl auch; Beis wie T41; Beis wie T49; Beis ähnlich wie T48 TE OGH 2012-02-28 4 Ob 220/11y Vgl auch; Beis wie T41; Beis wie T46; Beis wie T48; Beis wie T49 TE OGH 2012-06-12 17 Ob 27/11m Vgl; Beis wie T27; Beis wie T51; Beisatz: Der Beweis eines abweichenden Erfahrungsssatzes ist nur dann aufzunehmen, wenn die Lebenserfahrung keine sichere Beurteilung der Verkehrsauffassung gestattet. (T55) Bem: abweichend zu 17 Ob 16/10t und 17 Ob 15/11x (T56) TE OGH 2012-09-18 4 Ob 97/12m Vgl auch; Beis wie T49 TE OGH 2012-11-28 4 Ob 161/12y nur T26; Beis ähnlich wie T55 TE OGH 2013-01-15 4 Ob 220/12z Vgl auch; Beis wie T49 TE OGH 2013-12-17 4 Ob 149/13k Vgl auch; Beis wie T36; Beis wie T39; Beis wie T40 TE OGH 2014-01-20 4 Ob 221/13y Auch; Beis ähnlich wie T39; Beisatz: Hier: Keine Irreführung der Ausdrücke „Unabhängige Opferschutzanwaltschaft“ - „Unabhängige Opferschutzkommission“. (T57) TE OGH 2014-05-20 4 Ob 67/14b Vgl auch; Beis wie T41; Beis wie T49 TE OGH 2014-06-24 4 Ob 94/14y Vgl auch; Beis wie T44; Beis wie T46; Beisatz: Auch bei vergleichender Werbung kommt es auf den Gesamteindruck an. (T58) TE OGH 2015-08-11 4 Ob 134/15g Vgl auch; Beis wie T22; Beis wie T34; Beis wie T37; Beisatz: Hier: Irreführende Verwendung der Bezeichnung „Klinik“ bzw „Augenklinik“ für eine augenärztliche Praxis. (T59) TE OGH 2016-05-24 4 Ob 95/16y Auch; Beis wie T48; Beisatz: Hier: Ankündigung eines Geschenks von 20 % Mehrwertsteuer auf ein Möbelstück. (T60) TE OGH 2018-02-20 4 Ob 136/17d Beis wie T44; Beis wie T48 TE OGH 2019-04-25 4 Ob 56/19t TE OGH 2020-03-30 4 Ob 194/19m Beis wie T41; Beisatz: Allerdings ist auch den Fachkreisen nicht zumutbar, aufklärende Hinweise zu beachten, die dem Werbetext – wie hier – in einem um 90 Grad gedrehten Randvermerk in Kleinstschrift (im Verhältnis zum übrigen Text) beigefügt sind. (T61) TE OGH 2020-03-30 4 Ob 219/19p Beis wie T42; Beis wie T61 TE OGH 2021-07-27 4 Ob 99/21v Beis wie T27; Beis wie T34; Beis wie T36; Beis wie T37; Beis wie T39; Beisatz: Hier: „Stoppt das Schwitzen“ bei Deodorant. (T62) TE OGH 2022-12-20 4 Ob 140/22z Vgl; Beisatz: Hier: „Billigzeitung“ im Zusammenhang mit einem prononcierten Zeitungsartikel über die öffentliche und kontrovers geführte Debatte zur COVID-19-Impfung. (T63) TE OGH 2023-03-28 4 Ob 46/23b Beisatz: Hier: Der Durchschnittsadressat erwartet sich bei der Ankündigung einer in der Mitte der Wochenendausgabe befindliche, herausnehmbaren Sport-Beilage nicht, eine vollständige Berichterstattung über aller Sportereignisse weltweit vorzufinden. (T64) TE OGH 2025-01-21 4 Ob 192/24z TE OGH 2025-09-29 4 Ob 116/25z European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1974:RS0043590