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{'item': '1Ob49/74 (1Ob50/74); 1Ob205/74 (1Ob206/74); 7Ob22/75; 6Ob128/75; 6Ob589/76; 4Ob561/76; 2Ob544/78; 1Ob656/79; 1Ob721/81; 8Ob530/82; 1Ob575/86

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0006796 Entscheidungsdatum23.02.2022 Geschäftszahl1Ob49/74 (1Ob50/74); 1Ob205/74 (1Ob206/74); 7Ob22/75; 6Ob128/75; 6Ob589/76; 4Ob561/76; 2Ob544/78; 1Ob656/79; 1Ob721/81; 8Ob530/82; 1Ob575/86; 7Ob610/89; 8Ob511/90; 6Ob515/90; 8Ob1524/91; 1Ob595/91; 4Ob514/92; 9ObA2077/96y; 7Ob92/03k; 7Ob132/03t; 4Ob185/03i; 6Ob178/03z; 9Ob69/04v; 3Ob181/04w; 3Ob200/06t; 2Ob26/07y; 3Ob70/08b; 5Ob226/07g; 4Ob220/09w; 6Ob1/11g; 8Ob93/11a; 1Ob184/14m; 6Ob194/14v; 6Ob18/16i; 1Ob10/17b; 2Ob220/18v; 4Ob154/21g NormAußStrG §10 A AußStrG 2005 §49 A FamLAG §12a RechtssatzDas Neuerungsrecht des § 10 AußStrG geht nicht so weit, dass im Rekursverfahren auch noch neue Sachanträge gestellt werden könnten. (1 Ob 148/73, ZBl 1938/50).Das Neuerungsrecht des Paragraph 10, AußStrG geht nicht so weit, dass im Rekursverfahren auch noch neue Sachanträge gestellt werden könnten. (1 Ob 148/73, ZBl 1938/50). EntscheidungstexteTE OGH 1974-03-29 1 Ob 49/74 Veröff: EvBl 1974/226 S 491 = NZ 1974,155 TE OGH 1974-12-04 1 Ob 205/74 SZ 47/141 TE OGH 1975-04-03 7 Ob 22/75 TE OGH 1975-10-16 6 Ob 128/75 TE OGH 1976-06-10 6 Ob 589/76 nur: Das Neuerungsrecht des § 10 AußStrG geht nicht so weit, dass im Rekursverfahren auch noch neue Sachanträge gestellt werden könnten. (T1)nur: Das Neuerungsrecht des Paragraph 10, AußStrG geht nicht so weit, dass im Rekursverfahren auch noch neue Sachanträge gestellt werden könnten. (T1) TE OGH 1976-10-05 4 Ob 561/76 TE OGH 1978-07-06 2 Ob 544/78 ÖA 1979,20 TE OGH 1979-07-13 1 Ob 656/79 EFSlg 34925 TE OGH 1981-09-16 1 Ob 721/81 Auch; Veröff: SZ 54/124 = EUGRZ 1982,113 TE OGH 1982-09-16 8 Ob 530/82 TE OGH 1986-09-03 1 Ob 575/86 Auch; nur T1 TE OGH 1989-06-15 7 Ob 610/89 nur T1; Beisatz: Es kann auch im Wege dieser Bestimmung nicht eine neue Partei anstelle des bisherigen Antragstellers in das Verfahren eingeführt werden. (T2); Veröff: NZ 1990,276 TE OGH 1990-01-25 8 Ob 511/90 Beisatz: Als Neuerungen können nur solche Umstände vorgebracht werden, die vor der erstgerichtlichen Beschlussfassung eingetreten sind. Das gilt aber dort nicht, wo zum Vorteil von Kindern geänderten Verhältnissen sofort Rechnung getragen werden muss. (T3) TE OGH 1990-02-08 6 Ob 515/90 nur T1 TE OGH 1991-03-07 8 Ob 1524/91 Beisatz: Der Tatbestand, auf den ein Antrag gestützt werden soll, muss vielmehr schon in erster Instanz vorgebracht sein. (T4) TE OGH 1991-09-18 1 Ob 595/91 Vgl auch TE OGH 1992-02-25 4 Ob 514/92 Auch TE OGH 1996-05-29 9 ObA 2077/96y TE OGH 2003-05-28 7 Ob 92/03k nur T1; Beisatz: Hier hat der Vater in erster Instanz nicht geltend gemacht, die Unterhaltspflicht sei auch deshalb herabzusetzen, weil der Oberste Gerichtshof in der Entscheidung vom

  1. 2002, 3 Ob 141/02k "die vom VfGH angewandte Methode (G7/02) zur Ermittlung der Unterhaltshöhe angesichts der Aufhebung des § 12a FLAG übernommen" habe (so erstmals im Rekurs). (T5); Beisatz: Im vorliegenden Fall ist zu berücksichtigen, dass der Zeitpunkt der Entscheidungen, auf die sich der Rekurs beruft (G 7/02 des Verfassungsgerichtshofes und 3 Ob 141/02k des Obersten Gerichtshofes [und die dort angeführten zahlreichen Entscheidungen, die von anderen Senaten des Obersten Gerichtshofes zT bereits vor der zitierten, nämlich am
  2. und
  3. 2002 gefällt wurden]), vor jenem des bekämpften erstgerichtlichen Beschlusses liegt. Da die Aufhebung der diesbezüglichen Wortfolge in § 12a FLAG bereits am 13.9.2002 öffentlich kundgemacht worden (BGBl I 2002/152) ist, wäre es dem Antragsteller möglich gewesen, ausreichende Tatsachenbehauptungen zu dem darin behandelten Unterhaltsherabsetzungsgrund im Verfahren erster Instanz bereits vor der am 10.12.2002 ergangenen Entscheidung des Erstgerichts vorzubringen. (T6)nur T1; Beisatz: Hier hat der Vater in erster Instanz nicht geltend gemacht, die Unterhaltspflicht sei auch deshalb herabzusetzen, weil der Oberste Gerichtshof in der Entscheidung vom
  4. 2002, 3 Ob 141/02k "die vom VfGH angewandte Methode (G7/02) zur Ermittlung der Unterhaltshöhe angesichts der Aufhebung des Paragraph 12 a, FLAG übernommen" habe (so erstmals im Rekurs). (T5); Beisatz: Im vorliegenden Fall ist zu berücksichtigen, dass der Zeitpunkt der Entscheidungen, auf die sich der Rekurs beruft (G 7/02 des Verfassungsgerichtshofes und 3 Ob 141/02k des Obersten Gerichtshofes [und die dort angeführten zahlreichen Entscheidungen, die von anderen Senaten des Obersten Gerichtshofes zT bereits vor der zitierten, nämlich am
  5. und
  6. 2002 gefällt wurden]), vor jenem des bekämpften erstgerichtlichen Beschlusses liegt. Da die Aufhebung der diesbezüglichen Wortfolge in Paragraph 12 a, FLAG bereits am 13.9.2002 öffentlich kundgemacht worden (BGBl römisch eins 2002/152) ist, wäre es dem Antragsteller möglich gewesen, ausreichende Tatsachenbehauptungen zu dem darin behandelten Unterhaltsherabsetzungsgrund im Verfahren erster Instanz bereits vor der am 10.12.2002 ergangenen Entscheidung des Erstgerichts vorzubringen. (T6) TE OGH 2003-08-05 7 Ob 132/03t Beis wie T4 TE OGH 2003-11-18 4 Ob 185/03i nur T1; Beis wie T4 TE OGH 2004-06-24 6 Ob 178/03z TE OGH 2004-07-07 9 Ob 69/04v TE OGH 2004-10-20 3 Ob 181/04w Beis wie T5 TE OGH 2006-09-13 3 Ob 200/06t Auch; Beisatz: § 49 AußStrG erlaubt generell nur neue Tatsachen und Beweismittel; neue Sachanträge und Einwände bleiben ausgeschlossen. (T7)Auch; Beisatz: Paragraph 49, AußStrG erlaubt generell nur neue Tatsachen und Beweismittel; neue Sachanträge und Einwände bleiben ausgeschlossen. (T7) TE OGH 2007-05-24 2 Ob 26/07y Auch; Beis wie T7 TE OGH 2008-04-10 3 Ob 70/08b Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Im Rekurs erhobener Eventualantrag. (T8) TE OGH 2008-04-01 5 Ob 226/07g Auch; Beis ähnlich wie T7; Beis: Hier: In der Revisionsrekursbeantwortung gestelltes Eventualbegehren. (T9) TE OGH 2010-01-19 4 Ob 220/09w Auch; Beis wie T7 TE OGH 2011-01-28 6 Ob 1/11g Vgl TE OGH 2011-10-24 8 Ob 93/11a Auch; Beis wie T4 TE OGH 2014-10-22 1 Ob 184/14m Vgl auch; Beisatz: Die (eingeschränkte) Neuerungserlaubnis des § 49 AußStrG (im Rekursverfahren) gilt nicht im Revisionsrekursverfahren (so ausdrücklich 6 Ob 226/09t). (T10)Vgl auch; Beisatz: Die (eingeschränkte) Neuerungserlaubnis des Paragraph 49, AußStrG (im Rekursverfahren) gilt nicht im Revisionsrekursverfahren (so ausdrücklich 6 Ob 226/09t). (T10) TE OGH 2015-03-19 6 Ob 194/14v Auch; Beis wie T7; Beis wie T8 TE OGH 2016-03-30 6 Ob 18/16i Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Unterhaltsverfahren. (T11) TE OGH 2017-06-28 1 Ob 10/17b Auch; Beis wie T10 TE OGH 2019-05-28 2 Ob 220/18v Beis wie T7; Veröff: SZ 2019/46 TE OGH 2022-02-23 4 Ob 154/21g Vgl; Beis nur wie T7; Beis nur wie T9; Beisatz: Hier: Unzulässigkeit des erstmals im Rekurs gestellten Eventualantrags auf Markenregistrierung, der nicht als bloßes Minus zu qualifizieren ist. (T12) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1974:RS0006796

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.