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{'item': ['6Ob61/74', '4Ob542/74', '1Ob19/75', '7Ob154/75', '1Ob501/76', '1Ob547/76', '6Ob615/77', '5Ob708/78', '5Ob593/81', '6Ob698/81', '5Ob698/81',

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0005529 Entscheidungsdatum18.04.1974 Geschäftszahl6Ob61/74; 4Ob542/74; 1Ob19/75; 7Ob154/75; 1Ob501/76; 1Ob547/76; 6Ob615/77; 5Ob708/78; 5Ob593/81; 6Ob698/81; 5Ob698/81; 6Ob686/82; 1Ob521/83 (1Ob522/83); 5Ob573/83; 6Ob823/82; 6Ob550/83; 5Ob600/84; 1Ob679/84; 5Ob1515/85; 1Ob522/85; 2Ob610/85; 8Ob529/86; 3Ob548/88; 8Ob563/90; 1Ob608/95; 3Ob48/97y; 4Ob92/97a; 8Ob307/98z; 9Ob158/01b; 10Ob35/02y; 1Ob171/02g; 3Ob147/04w; 6Ob4/05i; 8Ob79/07m; 10Ob106/07x; 2Ob141/10i; 7Ob105/10g; 3Ob43/11m; 5Ob249/11w; 10Ob7/14y; 4Ob77/16a; 3Ob152/16y NormABGB §94 Abs2 Satz2; EO §382 IIID RechtssatzNur wenn sich die Ehegattin besonders schwerer Eheverfehlungen, wie Ehebruches, fortgesetzter empfindlicher Verletzungen der ehelichen Treue, schwerer körperlicher Misshandlungen oder Drohungen, die sich unmittelbar gegen die körperliche oder seelische Integrität des Ehepartners richten, schuldig macht oder wenn sie die häusliche Gemeinschaft ohne zureichende Gründe verlässt, verliert sie, da sie grundsätzlich nur Naturalunterhalt verlangen kann, den Anspruch auf Unterhalt in Form einer Geldrente. Ob so schwerwiegende Eheverfehlungen vorliegen, ist nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen (EFSlg 3877 - 3879, 7660, 14765, 16888 uva). EntscheidungstexteTE OGH 1974-04-18 6 Ob 61/74 TE OGH 1974-06-11 4 Ob 542/74 nur: Ob so schwerwiegende Eheverfehlungen vorliegen, ist nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen (EFSlg 3877 - 3879, 7660, 14765, 16888 uva). (T1) TE OGH 1975-04-09 1 Ob 19/75 Veröff: EvBl 1976/69 S 131 TE OGH 1975-09-18 7 Ob 154/75 TE OGH 1976-02-25 1 Ob 501/76 nur: Nur wenn sich die Ehegattin besonders schwerer Eheverfehlungen, wie Ehebruches, fortgesetzter empfindlicher Verletzungen der ehelichen Treue, schwerer körperlicher Misshandlungen oder Drohungen, die sich unmittelbar gegen die körperliche oder seelische Integrität des Ehepartners richten, schuldig macht oder wenn sie die häusliche Gemeinschaft ohne zureichende Gründe verlässt, verliert sie, da sie grundsätzlich nur Naturalunterhalt verlangen kann, den Anspruch auf Unterhalt in Form einer Geldrente. (T2) TE OGH 1976-04-14 1 Ob 547/76 nur T2 TE OGH 1977-05-23 6 Ob 615/77 Vgl auch; Beisatz: Eine Verwirkung des Unterhaltsanspruches dem Grund nach ist nur bei so groben Verfehlungen des anderen Ehegatten anzunehmen, die die Geltendmachung des Anspruches als Rechtsmissbrauch erscheinen zu lassen. (T3) TE OGH 1978-11-07 5 Ob 708/78 nur T2; Beisatz: Auch nach § 94 ABGB nF - Missbräuchlichkeit iSd § 94 Abs 2

  1. Satz ABGB. (T4)nur T2; Beisatz: Auch nach Paragraph 94, ABGB nF - Missbräuchlichkeit iSd Paragraph 94, Absatz 2,
  2. Satz ABGB. (T4) TE OGH 1981-05-05 5 Ob 593/81 Auch; nur T2 TE OGH 1981-09-02 6 Ob 698/81 TE OGH 1981-09-29 5 Ob 698/81 Auch; nur T2 TE OGH 1982-07-14 6 Ob 686/82 nur: Nur wenn sich die Ehegattin besonders schwerer Eheverfehlungen, wie Ehebruches, fortgesetzter empfindlicher Verletzungen der ehelichen Treue, schwerer körperlicher Misshandlungen oder Drohungen schuldig macht, verliert sie den Anspruch auf Unterhalt. (T5) TE OGH 1983-02-23 1 Ob 521/83 Auch; nur T5 TE OGH 1983-04-19 5 Ob 573/83 nur T1 TE OGH 1983-06-09 6 Ob 823/82 Auch TE OGH 1983-11-03 6 Ob 550/83 nur T5; Beisatz: Die Verwirkung tritt schon durch die Eingehung der Lebensgemeinschaft ein. (T6) TE OGH 1984-11-27 5 Ob 600/84 TE OGH 1984-11-26 1 Ob 679/84 Beis wie T3 TE OGH 1985-05-14 5 Ob 1515/85 TE OGH 1985-05-08 1 Ob 522/85 TE OGH 1985-09-10 2 Ob 610/85 Auch TE OGH 1986-03-19 8 Ob 529/86 TE OGH 1988-11-16 3 Ob 548/88 nur T1 TE OGH 1991-02-21 8 Ob 563/90 nur T5; Beisatz: Von dieser Regel kann dann eine Ausnahme gerechtfertigt sein, wenn der andere Ehegatte ausdrücklich oder unzweifelhaft schlüssig die Aufgabe seines ernstlichen Willens, die Ehe ihrem Wesen gemäß fortzusetzen, zu erkennen die andernfalls zur Verwirkung des Unterhaltsanspruches führende schwere Pflichtverletzung seines Ehepartners gebilligt, veranlasst oder gefördert hat. (T7) TE OGH 1995-10-04 1 Ob 608/95 Auch; nur T5 TE OGH 1997-02-26 3 Ob 48/97y Beis wie T7 TE OGH 1997-04-08 4 Ob 92/97a Auch; Beis wie T3 TE OGH 1999-02-25 8 Ob 307/98z Auch; nur: Nur wenn die Ehegattin besonders schwere Eheverfehlungen begeht, wie etwa wenn sie die häusliche Gemeinschaft ohne zureichende Gründe verlässt, verliert sie den Anspruch auf Unterhalt. (T8) TE OGH 2001-07-11 9 Ob 158/01b nur T8; nur T1 TE OGH 2002-03-19 10 Ob 35/02y Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Verwirkung eines Billigkeitsunterhaltsanspruches gemäß § 68 EheG. (T9)Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Verwirkung eines Billigkeitsunterhaltsanspruches gemäß Paragraph 68, EheG. (T9) TE OGH 2003-03-25 1 Ob 171/02g Auch; nur T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beisatz: Verwirkung durch ehewidrige Beziehung. (T10) TE OGH 2004-06-29 3 Ob 147/04w Vgl auch; nur T1; Beisatz: Hier: Verwirkung durch schwere Verfehlungen gegen die wirtschaftliche Sphäre des Ehegatten. (T11) TE OGH 2005-03-17 6 Ob 4/05i nur T5 TE OGH 2007-10-11 8 Ob 79/07m Vgl auch; Beisatz: Die Frage, ob bei der Berücksichtigung dieser Grundsätze die Geltendmachung von Unterhalt bei aufrechter Ehe einen Missbrauch des Rechts nach § 94 Abs 2 Satz 2 ABGB darstellt, ist jeweils nach den besonderen Umständen des konkret zu beurteilenden Falles zu beantworten. (T12)Vgl auch; Beisatz: Die Frage, ob bei der Berücksichtigung dieser Grundsätze die Geltendmachung von Unterhalt bei aufrechter Ehe einen Missbrauch des Rechts nach Paragraph 94, Absatz 2, Satz 2 ABGB darstellt, ist jeweils nach den besonderen Umständen des konkret zu beurteilenden Falles zu beantworten. (T12) TE OGH 2007-12-18 10 Ob 106/07x Auch; nur T1 TE OGH 2010-08-24 2 Ob 141/10i Vgl; Beisatz: Keine Verwirkung des Unterhaltsanspruchs durch eine kurze sexuelle Beziehung zu einem anderen Mann, wenn nicht fest steht, dass sich diese Affäre ehezerrüttend ausgewirkt hätte, und sich die Ehegatten vielmehr damals bereits längst getrennt hatten. (T13); Beisatz: Hier: Es führt zu keiner Verwirkung, nach der Trennung vom Ehepartner die Hilfe eines Bekannten in Anspruch zu nehmen, indem wegen Unbenützbarkeit der eigenen renovierungsbedürftigen Wohnung dessen Wohnung ‑ auch zum gelegentlichen Übernachten ‑ benützt wird. (T14); Beisatz: Hier: Das Verbringen einer Urlaubswoche mit einem anderen Mann ohne dass dabei sexuelle Beziehungen feststellbar sind, führt ebenfalls zu keiner Unterhaltsverwirkung, wenn die Ehegatten damals bereits ihre einvernehmliche Trennung vorbereiteten. (T15) TE OGH 2011-01-19 7 Ob 105/10g Auch; nur T1 TE OGH 2011-07-06 3 Ob 43/11m Vgl auch TE OGH 2012-03-20 5 Ob 249/11w nur T12 TE OGH 2014-03-25 10 Ob 7/14y Vgl auch TE OGH 2016-05-24 4 Ob 77/16a TE OGH 2016-09-22 3 Ob 152/16y Vgl; Beis ähnlich wie T7 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1974:RS0005529

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.