RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0022406 Entscheidungsdatum26.02.2008 Geschäftszahl4Ob543/74; 5Ob222/75; 7Ob653/76; 8Ob555/76; 3Ob616/76; 4Ob559/77; 5Ob548/78; 7Ob587/78; 1Ob631/78; 3Ob524/79; 6Ob502/81; 4Ob566/81; 1Ob553/82; 7Ob634/82; 7Ob674/82; 5Ob765/82; 1Ob618/83; 8Ob537/83; 1Ob791/83; 2Ob589/84; 2Ob658/84; 6Ob613/84; 2Ob587/85; 7Ob555/85; 3Ob537/86; 6Ob505/88; 1Ob537/88; 6Ob638/89; 7Ob535/90; 1Ob600/91; 7Ob562/93; 3Ob2369/96w; 10Ob110/01a; 1Ob4/03z; 1Ob151/07y NormABGB §1220 ABGB §1231 RechtssatzBei der Bemessung der Heiratsgutes ist auch auf die Schulden des Dotationspflichtigen, seine eigenen Bedürfnisse und seine Verpflichtungen gegenüber seinen Angehörigen Bedacht zu nehmen. Es kann von ihm nicht verlangt werden, daß er seinen anständigen Unterhalt gefährde. EntscheidungstexteTE OGH 1974-06-25 4 Ob 543/74 Veröff: SZ 47/82 TE OGH 1975-11-18 5 Ob 222/75 TE OGH 1976-11-04 7 Ob 653/76 Veröff: NZ 1980,40 TE OGH 1976-11-10 8 Ob 555/76 TE OGH 1976-11-09 3 Ob 616/76 Beisatz: Ertragsloses, zu Wohnzwecken der Familie des Dotationspflichtigen benütztes Einfamilienhaus ist nicht zu berücksichtigen. (T1) Veröff: EvBl 1977/98 S 211 TE OGH 1977-11-08 4 Ob 559/77 nur: Bei der Bemessung der Heiratsgutes ist auch auf die Schulden des Dotationspflichtigen, seine eigenen Bedürfnisse und seine Verpflichtungen gegenüber seinen Angehörigen Bedacht zu nehmen. (T2) Beisatz: Entscheidend ist die Leistungsfähigkeit des Dotationspflichtigen im Zeitpunkt der Verehelichung. (T3) TE OGH 1978-03-17 5 Ob 548/78 nur T2; Beis wie T3 TE OGH 1978-06-01 7 Ob 587/78 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1978-06-28 1 Ob 631/78 Vgl; Beis wie T3 TE OGH 1980-01-16 3 Ob 524/79 TE OGH 1981-02-18 6 Ob 502/81 Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: In diesem Sinn nicht verwertbares Vermögen ist keine taugliche Bemessungsgrundlage. (T4) TE OGH 1981-11-03 4 Ob 566/81 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1982-04-21 1 Ob 553/82 TE OGH 1982-06-24 7 Ob 634/82 TE OGH 1982-07-08 7 Ob 674/82 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1982-12-21 5 Ob 765/82 Auch; nur T2; Beis wie T1; Beisatz: Hier: Eigentumswohnung (T5) TE OGH 1983-04-27 1 Ob 618/83 nur: Es kann von ihm nicht verlangt werden, daß er seinen anständigen Unterhalt gefährde. (T6) TE OGH 1983-10-27 8 Ob 537/83 TE OGH 1984-01-11 1 Ob 791/83 TE OGH 1984-08-28 2 Ob 589/84 TE OGH 1984-11-27 2 Ob 658/84 TE OGH 1985-05-23 6 Ob 613/84 Vgl auch; Beis wie T1; Beis wie T5 TE OGH 1985-07-02 2 Ob 587/85 TE OGH 1985-06-13 7 Ob 555/85 Auch; Beis wie T1 TE OGH 1986-04-30 3 Ob 537/86 Auch TE OGH 1988-01-28 6 Ob 505/88 Auch; Beisatz: Hier: "Betriebsvermögen, Bemessung nach dem Ertragswert". (T7) TE OGH 1988-04-13 1 Ob 537/88 TE OGH 1989-10-12 6 Ob 638/89 TE OGH 1990-04-05 7 Ob 535/90 Beisatz: Die unmittelbar vor der Antragstellung eingegangene grundbücherlich sichergestellte Darlehensverpflichtung über sechshundertachzigtausend Schilling ist bei der Ausmittlung des Heiratsgutes zu berücksichtigen, weil sie der Sicherung der zukünftigen Wohnbedürfnisses des Dotationspflichtigen und dem seiner Familie dient. (T8) TE OGH 1991-10-09 1 Ob 600/91 Auch; Beis wie T1; Beis wie T3; Beis wie T4; Beis wie T7; Veröff: RZ 1993/21 S 76 TE OGH 1993-06-16 7 Ob 562/93 Auch; Beis wie T1; Beis wie T4 TE OGH 1997-05-21 3 Ob 2369/96w TE OGH 2001-06-12 10 Ob 110/01a nur: Bei der Bemessung der Heiratsgutes ist auch auf die Schulden des Dotationspflichtigen Bedacht zu nehmen. (T9) TE OGH 2003-11-18 1 Ob 4/03z nur T2; Beis wie T1 TE OGH 2008-02-26 1 Ob 151/07y Vgl auch; Beis wie T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1974:RS0022406
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