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{'item': '7Ob164/74; 6Ob675/76; 5Ob604/77 (5Ob605/77); 7Ob616/77; 7Ob646/79; 5Ob594/83; 10Ob2058/96m; 4Ob218/98g (4Ob219/98d); 6Ob94/99p; 4Ob206/11i;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0033727 Entscheidungsdatum24.03.2026 Geschäftszahl7Ob164/74; 6Ob675/76; 5Ob604/77 (5Ob605/77); 7Ob616/77; 7Ob646/79; 5Ob594/83; 10Ob2058/96m; 4Ob218/98g (4Ob219/98d); 6Ob94/99p; 4Ob206/11i; 7Ob105/23a; 7Ob94/25m; 6Ob182/25w; 9Ob7/26h; 9Ob135/25f; 2Ob13/26i; 8Ob33/26z; 2Ob8/26d; 2Ob218/25k; 2Ob212/25b NormABGB §1425 VIABGB §1425 römisch sechs RechtssatzHat der Schuldner zu Unrecht erlegt, so ist die Rechtslage für den Erlagsgegner so, als ob der Erlag nicht vorgenommen worden wäre. Der Schuldner (Erleger) muss dann im richtigen Umfange leisten und kann sich nicht darauf berufen, durch den Erlag von jeder weiteren Haftung befreit worden zu sein (SZ 27/213; SZ 40/8; ZVR 1973/201; 7 Ob 102/74). EntscheidungstexteTE OGH 1974-09-05 7 Ob 164/74 TE OGH 1976-10-14 6 Ob 675/76 TE OGH 1977-06-07 5 Ob 604/77 TE OGH 1977-09-01 7 Ob 616/77 TE OGH 1979-06-21 7 Ob 646/79 TE OGH 1983-05-03 5 Ob 594/83 nur: Hat der Schuldner zu Unrecht erlegt, so ist die Rechtslage für den Erlagsgegner so, als ob der Erlag nicht vorgenommen worden wäre. (T1) TE OGH 1996-09-03 10 Ob 2058/96m Auch; nur T1 TE OGH 1998-09-29 4 Ob 218/98g Einschränkend; Beisatz: Die Rechtsprechung, wonach der Erlagsgegner nicht legitimiert ist, den Annahmebeschluss im Erlagsverfahren zu bekämpfen, kann bei neuerlicher Prüfung nicht uneingeschränkt aufrechterhalten werden. (T2); Beisatz: Die Rechtsmittellegitimation und Beschwer des Erlagsgegners ist daher zu bejahen, wenn der Erlag zugunsten mehrerer Erlagsgegner erfolgt. Das gilt umso mehr, wenn der Annahmebeschluss durch Nennung weiterer Erlagsgegner ergänzt wird. (T3) Veröff: SZ 71/158 TE OGH 1999-10-21 6 Ob 94/99p Vgl auch; Beis wie T3 nur: Die Rechtsmittellegitimation und Beschwer des Erlagsgegners ist daher zu bejahen, wenn der Erlag zugunsten mehrere Erlagsgegner erfolgt. (T4); Beisatz: Bei einer Mehrheit von Erlagsgegnern trifft es daher nicht zu, dass der Erlag die Rechtsstellung des oder der Erlagsgegner unberührt ließe. Ist auch nur gegenüber einem der Erlagsgegner ein Erlagsgrund gegeben, so ist der Erleger von seiner Schuld befreit; der Berechtigte muss daher die Voraussetzungen für die Freigabe des Erlages erfüllen, um das ihm Zustehende zu erhalten. Dazu kann es notwendig sein, das Einverständnis mehrerer Erlagsgegner gerichtlich zu erwirken. (T5) TE OGH 2011-12-20 4 Ob 206/11i Auch TE OGH 2023-10-24 7 Ob 105/23a TE OGH 2025-08-07 7 Ob 94/25m Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T4 TE OGH 2026-02-24 6 Ob 182/25w Beisatz nur wie T3; Beisatz wie T4 TE OGH 2026-03-18 9 Ob 7/26h Beisatz wie T3; Beisatz wie T4 TE OGH 2026-03-18 9 Ob 135/25f Beisatz wie T3; Beisatz wie T4 TE OGH 2026-02-26 2 Ob 13/26i Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T4 Beisatz: Hier wurde zum Erlagsgrund vorgebracht, dass zwischen dem Bauträger und der Hausverwaltung Unstimmigkeiten bezüglich der Bezahlung des Mietzinses bestehen. Der Antrag enthielt keine Angaben dazu, zu wessen Gunsten der Erlag erfolgen soll. (T6) TE OGH 2026-03-24 8 Ob 33/26z Beisatz wie T3; Beisatz wie T4; Beisatz wie T6 TE OGH 2026-02-26 2 Ob 8/26d Beisatz nur wie T3; nur T4 TE OGH 2026-02-26 2 Ob 218/25k Beisatz wie T3; Beisatz wie T4; Beisatz wie T6 TE OGH 2026-02-26 2 Ob 212/25b Beisatz wie T3; Beisatz wie T4; Beisatz wie T6 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1974:RS0033727

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.