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{'item': '9Os81/74; 13Os99/76; 13Os143/77; 13Os142/77; 13Os58/78; 11Os117/80; 12Os56/81; 12Os104/81; 11Os89/81; 10Os156/81; 9Os40/82; 11Os2/83; 9Os5/8

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0098454 Entscheidungsdatum18.08.2016 Geschäftszahl9Os81/74; 13Os99/76; 13Os143/77; 13Os142/77; 13Os58/78; 11Os117/80; 12Os56/81; 12Os104/81; 11Os89/81; 10Os156/81; 9Os40/82; 11Os2/83; 9Os5/83; 9Os15/84; 11Os45/84; 11Os52/84; 9Os130/84; 10Os91/86; 11Os31/88; 11Os71/88; 15Os132/88; 11Os171/88; 12Os65/90; 12Os60/90; 11Os57/90 (11Os58/90); 16Os2/91 (16Os3/91); 16Os47/91 (16Os48/91); 14Os1/92; 11Os22/92 (11Os23/92; 11Os28/92); 14Os109/96; 11Os126/96; 11Os44/00 (11Os45/00); 13Os84/03; 11Os49/03; 12Os98/05m; 14Os129/05k; 13Os104/06b; 14Os16/08x; 12Os47/16b NormStPO §258 Abs2 A StPO §281 Abs1 Z4 B MRK Art6 Abs1 RechtssatzVorgreifende Beweiswürdigung unzulässig. EntscheidungstexteTE OGH 1974-11-08 9 Os 81/74 TE OGH 1976-09-07 13 Os 99/76 TE OGH 1977-09-28 13 Os 143/77 TE OGH 1977-11-22 13 Os 142/77 TE OGH 1978-11-28 13 Os 58/78 TE OGH 1981-01-14 11 Os 117/80 Beisatz: Verstoß gegen § 3 StPO. (T1)Beisatz: Verstoß gegen Paragraph 3, StPO. (T1) TE OGH 1981-06-04 12 Os 56/81 TE OGH 1981-08-06 12 Os 104/81 Vgl TE OGH 1981-07-03 11 Os 89/81 TE OGH 1981-09-29 10 Os 156/81 Beis wie T1 TE OGH 1982-04-27 9 Os 40/82 TE OGH 1983-01-17 11 Os 2/83 TE OGH 1983-04-26 9 Os 5/83 Vgl auch TE OGH 1984-02-28 9 Os 15/84 TE OGH 1984-03-21 11 Os 45/84 TE OGH 1984-04-11 11 Os 52/84 Veröff: EvBl 1985/20 S 54 TE OGH 1984-09-11 9 Os 130/84 TE OGH 1986-07-08 10 Os 91/86 TE OGH 1988-03-10 11 Os 31/88 TE OGH 1988-06-28 11 Os 71/88 TE OGH 1988-10-18 15 Os 132/88 TE OGH 1989-03-21 11 Os 171/88 TE OGH 1990-05-31 12 Os 65/90 TE OGH 1990-05-17 12 Os 60/90 TE OGH 1990-06-13 11 Os 57/90 TE OGH 1991-04-05 16 Os 2/91 TE OGH 1991-09-20 16 Os 47/91 TE OGH 1992-01-28 14 Os 1/92 TE OGH 1992-03-24 11 Os 22/92 Beisatz: Von einer grundsätzlich unzulässigen Vorwegnahme der Beweiswürdigung könnte nur dann nicht gesprochen werden, wenn das angebotene Beweismittel unabhängig von anderen Verfahrensergebnissen schon nach den Denkgesetzen oder nach gesicherter allgemeiner Lebenserfahrung unter keinen Umständen geeignet wäre, die ihm zugedachte Beweiskraft zugunsten des Angeklagten zu entfalten. (T2) TE OGH 1996-08-06 14 Os 109/96 Vgl auch TE OGH 1996-08-27 11 Os 126/96 TE OGH 2000-10-24 11 Os 44/00 Beisatz: Die Begründung, wonach beantragte Zeugen, welche ihre eigene Suchtgiftdelinquenz in Abrede stellen, diese Verantwortung auch im Verfahren wiederholen werden und daher ihre Vernehmung lediglich die ansonsten objektivierte Vorgangsweise untermauern würde, erweist sich als geradezu typischer Fall einer vorgreifenden Beweiswürdigung. (T3) TE OGH 2003-07-02 13 Os 84/03 Beisatz: Hier: Die vom Schwurgerichtshof in der Begründung der Abweisung des Antrags auf Stellung einer bestimmten Eventualfrage dargelegten Erwägungen beinhalten eine der Beurteilung durch die (dazu als Tatrichter allein berufenen) Geschworenen vorgreifende und daher unzulässige Beweiswürdigung. (T4) TE OGH 2003-08-01 11 Os 49/03 Vgl auch TE OGH 2005-11-17 12 Os 98/05m TE OGH 2005-12-19 14 Os 129/05k Beisatz: Während ein auf Erkundungsbeweisführung in der Hauptverhandlung abzielender Antrag angesichts der - grundrechtlich abgesicherten (Art 6 Abs 1 MRK) - Beschleunigungsvorschrift des § 232 Abs 2 StPO abzuweisen ist, ist es unzulässig, die Aufnahme eines Beweises unter Hinweis auf dessen fehlende Überzeugungskraft zu verweigern. Denn das Gesetz lässt die Würdigung von Beweisen erst nach deren Vorführung in der Hauptverhandlung zu. (T5)Beisatz: Während ein auf Erkundungsbeweisführung in der Hauptverhandlung abzielender Antrag angesichts der - grundrechtlich abgesicherten (Artikel 6, Absatz eins, MRK) - Beschleunigungsvorschrift des Paragraph 232, Absatz 2, StPO abzuweisen ist, ist es unzulässig, die Aufnahme eines Beweises unter Hinweis auf dessen fehlende Überzeugungskraft zu verweigern. Denn das Gesetz lässt die Würdigung von Beweisen erst nach deren Vorführung in der Hauptverhandlung zu. (T5) TE OGH 2006-12-20 13 Os 104/06b Beis ähnlich T5 nur: Ein auf Erkundungsbeweisführung in der Hauptverhandlung abzielender Antrag ist angesichts der - grundrechtlich abgesicherten (Art 6 Abs 1 MRK) - Beschleunigungsvorschrift des § 232 Abs 2 StPO abzuweisen. (T6)Beis ähnlich T5 nur: Ein auf Erkundungsbeweisführung in der Hauptverhandlung abzielender Antrag ist angesichts der - grundrechtlich abgesicherten (Artikel 6, Absatz eins, MRK) - Beschleunigungsvorschrift des Paragraph 232, Absatz 2, StPO abzuweisen. (T6) TE OGH 2008-03-11 14 Os 16/08x Beisatz: Die hier für die abschlägige Entscheidung gegebene Begründung der Tatrichter, die beantragten Zeuginnen könnten zur Klärung der Sach- und Rechtslage nicht beitragen, insbesondere „keinerlei Angaben zu den Tathandlungen und zum Tatgeschehen der Angeklagten abgeben", verkennt nicht nur gänzlich den Sinn eines Alibibeweises, sondern stellt ein klassisches Beispiel (unzulässiger) vorgreifender Beweiswürdigung dar. (T7) TE OGH 2016-08-18 12 Os 47/16b European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1974:RS0098454

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.