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{'item': '3Ob174/74; 1Ob531/77; 3Ob565/80; 1Ob718/80; 6Ob623/81 (6Ob624/81-6Ob626/81); 6Ob632/82; 8Ob519/85 (8Ob520/85); 6Ob653/86; 4Ob586/87; 6Ob639/

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0018599 Entscheidungsdatum12.03.2026 Geschäftszahl3Ob174/74; 1Ob531/77; 3Ob565/80; 1Ob718/80; 6Ob623/81 (6Ob624/81-6Ob626/81); 6Ob632/82; 8Ob519/85 (8Ob520/85); 6Ob653/86; 4Ob586/87; 6Ob639/88; 1Ob554/91; 1Ob579/94; 2Ob131/98y; 6Ob147/05v; 7Ob270/08v; 2Ob202/11m; 5Ob80/21g; 5Ob152/25a NormABGB §932 IIIaABGB §932 römisch drei a ABGB §932 IIIeABGB §932 römisch drei e RechtssatzZur Wandlung bedarf es mangels Parteienübereinkunft eines gerichtlichen Erkenntnisse, das den Vertrag ex tunc aufhebt. Die bloße Androhung der Wandlung für den Fall, dass vorhandene Mängel einer Sache vom Verkäufer nicht innerhalb der ihm gesetzten Frist behoben werden sollten, bewirkt daher, auch wenn dieser der Aufforderung nicht nachkommt, noch keine rückwirkende Vertragsaufhebung. EntscheidungstexteTE OGH 1974-12-03 3 Ob 174/74 Veröff: SZ 47/138 = EvBl 1975/183 S 394 TE OGH 1977-06-08 1 Ob 531/77 Veröff: SZ 50/85 = EvBl 1978/9 S 48 = JBl 1978,374 TE OGH 1980-07-30 3 Ob 565/80 Auch TE OGH 1981-01-14 1 Ob 718/80 Veröff: JBl 1982,38 (hiezu kritisch Wilhelm) TE OGH 1981-05-17 6 Ob 623/81 nur: Zur Wandlung bedarf es mangels Parteienübereinkunft eines gerichtlichen Erkenntnisse, das den Vertrag ex tunc aufhebt. (T1); Beisatz: Einredeweise kann jedoch die Wandlung des Vertrages nur im Verfahren auf Grund einer Klage auf Erfüllung des Geschäftes, in dessen Rahmen die angeblich mangelhafte Lieferung erfolgt ist, geltend gemacht werden, nicht aber in einem Verfahren, das der Vertragspartner aus einem anderen Rechtsgrund eingeleitet hat. (T2) TE OGH 1983-05-19 6 Ob 632/82 nur T1 TE OGH 1985-10-10 8 Ob 519/85 nur T1 TE OGH 1986-11-06 6 Ob 653/86 nur T1; Veröff: JBl 1987,383 = NZ 1987,204 TE OGH 1988-01-12 4 Ob 586/87 Auch; nur T1 TE OGH 1988-11-10 6 Ob 639/88 Veröff: SZ 61/238 = RdW 1989,96 = JBl 1989,241; hiezu Czermak JBl 1989,87 = ÖBA 1989,627 TE OGH 1991-04-24 1 Ob 554/91 nur T1; Veröff: ecolex 1991,683 TE OGH 1995-02-27 1 Ob 579/94 Auch; nur T1; Beisatz: Die Rechtslage wird mit obligatorischer Wirkung rückwirkend gestaltet; die aufgrund des Vertrags vollzogenen Übereignungsakte sind zwar sachenrechtlich weiter wirksam, es bestehen aber nun schuldrechtliche Ansprüche auf Rückübertragung des Geleisteten. (T3) Veröff: SZ 68/42 TE OGH 1999-03-25 2 Ob 131/98y Auch; nur T1; Beisatz: Bei einer berechtigten Wandlungserklärung kommt es nicht darauf an, ob sich der Beklagte danach zur Verbesserung bereit erklärt hat. (T4) TE OGH 2005-12-01 6 Ob 147/05v Beisatz: Das Gestaltungsrecht auf gänzliche Aufhebung des Vertrags vollzieht sich noch nicht durch die einseitige Erklärung des Erwerbers der Kaufsache. Es bedarf hiezu vielmehr der Parteienübereinkunft oder mangels einer solchen eines richterlichen Urteils, das dann die Rechtssache mit obligatorischer Wirkung rückwirkend gestaltet. (T5) TE OGH 2009-04-29 7 Ob 270/08v Auch; Beis wie T3; Beis wie T5 TE OGH 2012-09-20 2 Ob 202/11m Vgl; nur T1; Vgl Beis wie T3 nur: Die Rechtslage wird mit obligatorischer Wirkung rückwirkend gestaltet. (T6); Vgl Beis wie T5; Veröff: SZ 2012/94 TE OGH 2021-11-25 5 Ob 80/21g Vgl; Nur Beis wie T2; Beis wie T3 TE OGH 2026-03-12 5 Ob 152/25a Beisatz nur wie T3 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1974:RS0018599

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