RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum17.12.1974 Geschäftszahl12Os104/74; 9Os16/75; 11Os153/75; 10Os106/76; 10Os46/77; 12Os98/77; 12Os145/77; 11Os11/80; 11Os48/80; 10Os108/79; 11Os164/82; 13Os144/82; 12Os54/87; 12Os157/88; 12Os170/88 NormStGB §223; RechtssatzDie "Verfälschung" einer echten Urkunde erfordert eine Veränderung des gedanklichen Inhaltes der Urkunde. Hievon zu unterscheiden ist die (durch § 201 lit a StG (und § 199 lit d StG) nicht erfaßte) Herstellung echter Urkunden mit unwahrem Inhalt, die sogenannte Falschbeurkundung (Nowakowski, 188, Rittler II 2.Auflage, 442 und 450; SSt 24/79; RZ 1973/103; siehe auch Fasching, Kommentar zur ZPO III, 360; Leukauf-Steininger; Kommentar zum StGB, 989; Mayerhofer-Rieder, StGB Anmerkung 2) und 3) zu § 223; Kienapfel in JBl 1973, 337 ff und 493 ff, insbesonders 343 und 494). (Zur Falschbeurkundung vgl nunmehr § 228 StGB).Die "Verfälschung" einer echten Urkunde erfordert eine Veränderung des gedanklichen Inhaltes der Urkunde. Hievon zu unterscheiden ist die (durch Paragraph 201, Litera a, StG (und Paragraph 199, Litera d, StG) nicht erfaßte) Herstellung echter Urkunden mit unwahrem Inhalt, die sogenannte Falschbeurkundung (Nowakowski, 188, Rittler römisch zwei 2.Auflage, 442 und 450; SSt 24/79; RZ 1973/103; siehe auch Fasching, Kommentar zur ZPO römisch drei, 360; Leukauf-Steininger; Kommentar zum StGB, 989; Mayerhofer-Rieder, StGB Anmerkung 2) und 3) zu Paragraph 223,; Kienapfel in JBl 1973, 337 ff und 493 ff, insbesonders 343 und 494). (Zur Falschbeurkundung vergleiche nunmehr Paragraph 228, StGB). EntscheidungstexteTE OGH 1974/12/17 12 Os 104/74 Veröff: SSt 45/31 = EvBl 1975/179 S 355 TE OGH 1975/06/11 9 Os 16/75 TE OGH 1976/05/06 11 Os 153/75 TE OGH 1976/09/28 10 Os 106/76 nur: Die "Verfälschung" einer echten Urkunde erfordert eine Veränderung des gedanklichen Inhaltes der Urkunde. (T2) Veröff: SSt 47/52 = EvBl 1977/105 S 216 = ZVR 1977/181 S 216 TE OGH 1977/05/25 10 Os 46/77 nur: Hievon zu unterscheiden ist die (durch § 201 lit a StG (und § 199 lit d StG) nicht erfaßte) Herstellung echter Urkunden mit unwahrem Inhalt, die sogenannte Falschbeurkundung (Nowakowski, 188, Rittler II 2.Auflage, 442 und 450; SSt 24/79; RZ 1973/103; siehe auch Fasching, Kommentar zur ZPO III, 360; Leukauf-Steininger; Kommentar zum StGB, 989; Mayerhofer-Rieder, StGB Anmerkung 2) und 3) zu § 223; Kienapfel in JBl 1973, 337 ff und 493 ff, insbesonders 343 und 494). (Zur Falschbeurkundung vgl nunmehr § 228 StGB). (T2) nur: Hievon zu unterscheiden ist die (durch Paragraph 201, Litera a, StG (und Paragraph 199, Litera d, StG) nicht erfaßte) Herstellung echter Urkunden mit unwahrem Inhalt, die sogenannte Falschbeurkundung (Nowakowski, 188, Rittler römisch zwei 2.Auflage, 442 und 450; SSt 24/79; RZ 1973/103; siehe auch Fasching, Kommentar zur ZPO römisch drei, 360; Leukauf-Steininger; Kommentar zum StGB, 989; Mayerhofer-Rieder, StGB Anmerkung 2) und 3) zu Paragraph 223,; Kienapfel in JBl 1973, 337 ff und 493 ff, insbesonders 343 und 494). (Zur Falschbeurkundung vergleiche nunmehr Paragraph 228, StGB). (T2) TE OGH 1977/09/08 12 Os 98/77 TE OGH 1978/05/22 12 Os 145/77 Beisatz: Hier: Inhaltliche unrichtige Geschäftsunterlagen (Bilanzen und Geschäftsberichte). (T3) TE OGH 1980/02/27 11 Os 11/80 nur T1; Beisatz: Wozu auch die Entfernung oder Unkenntlichmachung eines Teiles der Urkunde gehört. (T4) Veröff: EvBl 1980/132 S 407 TE OGH 1980/06/30 11 Os 48/80 Vgl auch TE OGH 1980/09/30 10 Os 108/79 nur T2; Veröff: SSt 51/46 TE OGH 1982/11/03 11 Os 164/82 Vgl; nur T2; Beisatz: Maßgebend für die Verfälschung einer Urkunde ist im Regelfall die (tätergewollte) Änderung des gedanklichen Inhalts und die Verschleierung der Identität des Ausstellers durch die Inanspruchnahme des Ausstelleranscheins, so schon SSt 50/6. (T5) Veröff: JBl 1983,267 = ZVR 1983/88 S 126 (mit Anmerkung von Kienapfel) TE OGH 1982/12/16 13 Os 144/82 Vgl; nur T1; Beis wie T5; Veröff: SSt 53/79 = EvBl 1983/113 S 406 = ZVR 1983/86 S 125 TE OGH 1987/08/27 12 Os 54/87 nur T1; Veröff: SSt 58/62 TE OGH 1988/12/15 12 Os 157/88 Vgl auch; Beisatz: Der Gebrauch einer echten Urkunde mit unwahrem Inhalt ist keine Urkundenfälschung (bei entsprechendem Vorsatz kommt aber § 293 StGB in Betracht). (T6) Vgl auch; Beisatz: Der Gebrauch einer echten Urkunde mit unwahrem Inhalt ist keine Urkundenfälschung (bei entsprechendem Vorsatz kommt aber Paragraph 293, StGB in Betracht). (T6) TE OGH 1989/03/02 12 Os 170/88 nur T2; Beisatz: "Schriftliche Lüge", "Lugurkunde". (T7) RechtssatznummerRS0095647
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.