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{'item': ['4Ob581/74', '7Ob549/78', '1Ob589/81', '7Ob753/81', '1Ob6/88', '2Ob530/88', '7Ob665/90', '2Ob40/93', '3Ob180/93', '7Ob2071/96a', '2Ob391/97g

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0041726 Entscheidungsdatum18.02.1975 Geschäftszahl4Ob581/74; 7Ob549/78; 1Ob589/81; 7Ob753/81; 1Ob6/88; 2Ob530/88; 7Ob665/90; 2Ob40/93; 3Ob180/93; 7Ob2071/96a;

§464

I;

§505

Geo §37 Abs2; GOG §89;

§464

römisch eins;

§505Rechtssatz

Die unrichtige Adressierung eines Rechtsmittels an das Gericht zweiter Instanz schadet dann nicht, wenn die Einlaufstelle dieses Gerichtes im Sinne des § 37 Abs 2 Geo mit der des Erstgerichtes vereinigt ist.Die unrichtige Adressierung eines Rechtsmittels an das Gericht zweiter Instanz schadet dann nicht, wenn die Einlaufstelle dieses Gerichtes im Sinne des Paragraph 37, Absatz 2, Geo mit der des Erstgerichtes vereinigt ist. EntscheidungstexteTE OGH 1975-02-18 4 Ob 581/74 TE OGH 1978-04-06 7 Ob 549/78 Vgl; Beisatz: Getrennte Einlaufstellen in einem Gebäude reichen nicht aus (OGH - LGZ Wien). (T1) TE OGH 1981-04-08 1 Ob 589/81 TE OGH 1982-01-21 7 Ob 753/81 Vgl; Beisatz: Hier: Revision an "Einbringungsstelle" des Bezirksgerichtes und Landesgerichtes Innsbruck gerichtet. (T2) TE OGH 1988-02-24 1 Ob 6/88 TE OGH 1988-03-23 2 Ob 530/88 TE OGH 1990-11-22 7 Ob 665/90 nur: Die unrichtige Adressierung eines Rechtsmittels an das Gericht schadet dann nicht, wenn die Einlaufstelle dieses Gerichtes im Sinne des § 37 Abs 2 Geo mit der des Erstgerichtes vereinigt ist. (T3) Veröff: RZ 1991/31 S 121nur: Die unrichtige Adressierung eines Rechtsmittels an das Gericht schadet dann nicht, wenn die Einlaufstelle dieses Gerichtes im Sinne des Paragraph 37, Absatz 2, Geo mit der des Erstgerichtes vereinigt ist. (T3) Veröff: RZ 1991/31 S 121 TE OGH 1993-10-18 2 Ob 40/93 TE OGH 1994-02-23 3 Ob 180/93 nur T3 TE OGH 1996-06-26 7 Ob 2071/96a nur T3 TE OGH 1998-01-20 2 Ob 391/97g Auch TE OGH 1998-08-13 2 Ob 211/98p Beisatz: Hier: Vergleichswiderruf. (T4) TE OGH 1999-06-16 9 ObA 133/99w Beis wie T1; Beisatz: Dass der Kläger nicht wusste, dass keine gemeinsame Einlaufstelle besteht, rechtfertigt kein Abgehen von der ständigen Rechtsprechung zur falschen Adressierung eines Rechtsmittels. (T5); Beisatz: Hier: BG Wels - LG Wels (T6) TE OGH 2001-12-11 5 Ob 275/01d Auch; Beis ähnlich wie T1; Veröff: SZ 74/195 TE OGH 2002-07-11 6 Ob 141/02g TE OGH 2003-10-08 9 Ob 117/03a TE OGH 2005-08-31 7 Ob 166/05w nur T3; Beisatz: Hier: Vereinigte Einlaufstelle des HG Wien - BGHS Wien - BG Innere Stadt Wien. (T7) TE OGH 2006-02-16 6 Ob 130/05v Beisatz: Durch die Adressierung des Rechtsmittels an das unrichtige Gericht tritt in einem solchen Fall keine Verzögerung gegenüber dem Fall einer richtigen Adressierung ein. (T8) TE OGH 2006-08-10 2 Ob 155/06t Auch; Beis wie T8 TE OGH 2008-01-24 6 Ob 277/07i Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Der an das richtige Gericht gerichtete, aber an das falsche (wenn auch im selben Gebäude wohl aber räumlich getrennt befindliche) gerichtliche Telefaxempfangsgerät gesendete Schriftsatz ist nur dann fristwahrend, wenn er noch innerhalb der Frist beim zuständigen Gericht einlangt. (T9); Veröff: SZ 2008/14 TE OGH 2008-06-26 2 Ob 100/08g Beis wie T1 TE OGH 2008-08-05 8 Ob 101/08y Auch; Beisatz: Die unrichtige Adressierung schadet dann nicht, wenn die Einlaufstelle des Adressatgerichts iSd § 37 Abs 2 Geo mit jener des zuständigen Gerichts vereinigt ist, also eine gemeinsame Einlaufstelle des Rechtsmittel- und des Prozessgerichts besteht. (T10); Beisatz: Die Behauptung im Rekurs, dass die Frist für die Einbringung eines Rechtsmittels gewahrt sei, wenn dieses nur „im zuständigen Gerichtssprengel" (im Ergebnis also bei irgendeinem Gericht desselben) eingebracht werde, entbehrt jeglicher Grundlage. (T11)Auch; Beisatz: Die unrichtige Adressierung schadet dann nicht, wenn die Einlaufstelle des Adressatgerichts iSd Paragraph 37, Absatz 2, Geo mit jener des zuständigen Gerichts vereinigt ist, also eine gemeinsame Einlaufstelle des Rechtsmittel- und des Prozessgerichts besteht. (T10); Beisatz: Die Behauptung im Rekurs, dass die Frist für die Einbringung eines Rechtsmittels gewahrt sei, wenn dieses nur „im zuständigen Gerichtssprengel" (im Ergebnis also bei irgendeinem Gericht desselben) eingebracht werde, entbehrt jeglicher Grundlage. (T11) TE OGH 2009-02-24 4 Ob 18/09i Vgl; Beis wie T8 TE OGH 2010-01-28 2 Ob 245/09g Vgl TE OGH 2010-02-11 5 Ob 10/10x Vgl; Beisatz: Eine unrichtige Adressierung schadet nur dann nicht, wenn die Einlaufstellen jenes Gerichts, bei dem die Eingabe einlangt und jenes, bei dem es hätte einlangen müssen, iSd § 37 Abs 2 Geo vereinigt sind. (T12)Vgl; Beisatz: Eine unrichtige Adressierung schadet nur dann nicht, wenn die Einlaufstellen jenes Gerichts, bei dem die Eingabe einlangt und jenes, bei dem es hätte einlangen müssen, iSd Paragraph 37, Absatz 2, Geo vereinigt sind. (T12) TE OGH 2010-02-23 4 Ob 20/10k TE OGH 2011-11-08 3 Ob 171/11k Beis wie T1; Beis wie T9; Beisatz: Für die Beurteilung der Fristwahrung von im ERV eingebrachten Rechtsmitteln kommt dem Vorhandensein vereinigter Einlaufstellen iSd § 37 Abs 2 Geo keine Relevanz zu. (T13)Beis wie T1; Beis wie T9; Beisatz: Für die Beurteilung der Fristwahrung von im ERV eingebrachten Rechtsmitteln kommt dem Vorhandensein vereinigter Einlaufstellen iSd Paragraph 37, Absatz 2, Geo keine Relevanz zu. (T13) TE OGH 2013-02-20 3 Ob 14/13z Vgl auch TE OGH 2015-01-21 3 Ob 9/15t Auch TE OGH 2017-08-29 5 Ob 126/17s Vgl aber; Beis wie T13 TE OGH 2017-11-21 6 Ob 115/17f Beis wie T1; Beis wie T9; Beis wie T13; Veröff: SZ 2017/135 TE OGH 2021-11-16 1 Ob 69/21k European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1975:RS0041726

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.