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{'item': ['6Ob7/75', '1Ob713/76 (1Ob714/76)', '1Ob527/81', '3Ob662/81 (3Ob663/81)', '7Ob705/82', '5Ob582/83', '2Ob578/83', '6Ob592/84', '8Ob619/85', '

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0040616 Entscheidungsdatum27.02.1975 Geschäftszahl6Ob7/75; 1Ob713/76 (1Ob714/76); 1Ob527/81; 3Ob662/81 (3Ob663/81); 7Ob705/82; 5Ob582/83; 2Ob578/83; 6Ob592/84; 8Ob619/85; 8Ob508/86; 2Ob572/86 (2Ob573/86); 2Ob702/86 (2Ob703/86); 8Ob702/86; 7Ob229/02f; 8Ob11/03f; 1Ob194/14g NormEheG §49 F; EheG §60; EheG §61 Abs3; ZPO §391 A RechtssatzFür den österreichischen Rechtsbereich besteht der Grundsatz der Einheitlichkeit des Eheverfahrens nicht und durch keine positive Rechtsvorschrift ist die Möglichkeit ausgeschlossen, daß nach erfolgter Scheidung ein Mitverschulden des anderen Teiles festgestellt werden kann. EntscheidungstexteTE OGH 1975-02-27 6 Ob 7/75 Veröff: EvBl 1975/291 S 656 = ZfRV 1976,63 (mit Glosse von Hoyer) TE OGH 1976-10-14 1 Ob 713/76 Veröff: RZ 1977/41 S 81 TE OGH 1981-03-04 1 Ob 527/81 TE OGH 1982-03-10 3 Ob 662/81 TE OGH 1982-09-16 7 Ob 705/82 TE OGH 1983-04-19 5 Ob 582/83 TE OGH 1983-11-08 2 Ob 578/83 Auch TE OGH 1984-07-12 6 Ob 592/84 Auch; Beisatz: Ablehnung des Grundsatzes von der Einheit des Scheidungsurteiles ist auch im Falle eines Antrages der beklagten Partei nach § 61 Abs 3 EheG zu beachten. (T1)Auch; Beisatz: Ablehnung des Grundsatzes von der Einheit des Scheidungsurteiles ist auch im Falle eines Antrages der beklagten Partei nach Paragraph 61, Absatz 3, EheG zu beachten. (T1) TE OGH 1986-01-23 8 Ob 619/85 Beis wie T1 TE OGH 1986-02-27 8 Ob 508/86 TE OGH 1986-05-06 2 Ob 572/86 TE OGH 1986-12-16 2 Ob 702/86 TE OGH 1987-03-12 8 Ob 702/86 TE OGH 2002-11-13 7 Ob 229/02f Auch; nur: Durch keine positive Rechtsvorschrift ist die Möglichkeit ausgeschlossen, daß nach erfolgter Scheidung ein Mitverschulden des anderen Teiles festgestellt werden kann. (T2); Beis wie T1 TE OGH 2003-02-27 8 Ob 11/03f TE OGH 2014-10-22 1 Ob 194/14g Vgl aber; Beisatz: Seit der Entscheidung 1 Ob 514/86 (vgl RS0040724) vertritt die Rechtsprechung den Standpunkt, dass ein Teilurteil über ein Scheidungsbegehren nach § 55 EheG unzulässig ist, wenn der beklagte Ehegatte einen Verschuldensantrag nach § 61 Abs 3 EheG gestellt hat, weil ansonsten die vom Gesetzgeber für den Fall eines Verschuldensausspruchs gewünschte Kontinuität der Unterhaltsberechtigung des beklagten Ehegatten wie bei aufrechter Ehe (§ 69 Abs 2 EheG) gefährdet wäre. Die gegenteilige frühere Rechtsprechung (1 Ob 527/81, 8 Ob 619/85) ist überholt. (T3)Vgl aber; Beisatz: Seit der Entscheidung 1 Ob 514/86 vergleiche RS0040724) vertritt die Rechtsprechung den Standpunkt, dass ein Teilurteil über ein Scheidungsbegehren nach Paragraph 55, EheG unzulässig ist, wenn der beklagte Ehegatte einen Verschuldensantrag nach Paragraph 61, Absatz 3, EheG gestellt hat, weil ansonsten die vom Gesetzgeber für den Fall eines Verschuldensausspruchs gewünschte Kontinuität der Unterhaltsberechtigung des beklagten Ehegatten wie bei aufrechter Ehe (Paragraph 69, Absatz 2, EheG) gefährdet wäre. Die gegenteilige frühere Rechtsprechung (1 Ob 527/81, 8 Ob 619/85) ist überholt. (T3) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1975:RS0040616

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.