RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0005418 Entscheidungsdatum05.03.1975 Geschäftszahl1Ob15/75; 4Ob342/75; 3Ob607/76; 4Ob327/77; 4Ob387/77; 3Ob544/78; 2Ob510/78; 4Ob316/78; 4Ob402/78; 1Ob518/79; 4Ob366/79; 4Ob580/79; 4Ob408/79; 7Ob804/81; 7Ob604/85 (7Ob605/85); 4Ob401/87; 4Ob250/03y; 3Ob202/09s; 4Ob145/14y; 4Ob205/14x; 4Ob203/14b NormEO §389 VC; UWG §7 E2; UWG §24 Rechtssatz1.) Dem Gegner der gefährdeten Partei kann es grundsätzlich nicht verwehrt werden, den von der gefährdeten Partei behaupteten Anspruch durch geeignete Bescheinigungsmittel unglaubhaft zu machen (RSpr 1929/19 = JBl 1929,374 und 1 Ob 171/63), soweit dies mit den Mitteln des Bescheinigungsverfahrens möglich ist (4 Ob 307/59 ua). 2.) Aus der Beschränkung des Bescheinigungsverfahrens auf parate Beweismittel (§ 274 ZPO) und dem summarischen Charakter des Verfahrens lässt sich der Grundsatz ableiten, dass Gegenbescheinigungsmittel nur dann aufzunehmen sind, wenn damit ein einfach gelagerter Sachverhalt glaubhaft gemacht werden soll.2.) Aus der Beschränkung des Bescheinigungsverfahrens auf parate Beweismittel (Paragraph 274, ZPO) und dem summarischen Charakter des Verfahrens lässt sich der Grundsatz ableiten, dass Gegenbescheinigungsmittel nur dann aufzunehmen sind, wenn damit ein einfach gelagerter Sachverhalt glaubhaft gemacht werden soll. EntscheidungstexteTE OGH 1975-03-05 1 Ob 15/75 TE OGH 1975-10-21 4 Ob 342/75 nur: Dem Gegner der gefährdeten Partei kann es grundsätzlich nicht verwehrt werden, den von der gefährdeten Partei behaupteten Anspruch durch geeignete Bescheinigungsmittel unglaubhaft zu machen (Rspr 1929/19 = JBl 1929,374 und 1 Ob 171/63), soweit dies mit den Mitteln des Bescheinigungsverfahrens möglich ist (4 Ob 307/59 ua). (T1) TE OGH 1976-08-11 3 Ob 607/76 nur T1; EvBl 1976/270 S 627 TE OGH 1977-04-19 4 Ob 327/77 nur T1 TE OGH 1977-09-27 4 Ob 387/77 nur: Aus der Beschränkung des Bescheinigungsverfahrens auf parate Beweismittel (§ 274 ZPO) und dem summarischen Charakter desBeweismittel (Paragraph 274, ZPO) und dem summarischen Charakter des Verfahrens lässt sich der Grundsatz ableiten, dass Gegenbescheinigungsmittel nur dann aufzunehmen sind, wenn damit ein einfach gelagerter Sachverhalt glaubhaft gemacht werden soll. (T2) TE OGH 1978-03-14 3 Ob 544/78 TE OGH 1978-03-16 2 Ob 510/78 TE OGH 1978-04-04 4 Ob 316/78 nur T1; ÖBl 1978,92 = SZ 51/39 TE OGH 1978-12-05 4 Ob 402/78 nur T1; ÖBl 1979,126 TE OGH 1979-01-31 1 Ob 518/79 nur T1 TE OGH 1979-07-10 4 Ob 366/79 TE OGH 1979-11-27 4 Ob 580/79 TE OGH 1980-03-04 4 Ob 408/79 ÖBl 1980,121 TE OGH 1982-03-18 7 Ob 804/81 nur T1 TE OGH 1985-07-24 7 Ob 604/85 nur T1 TE OGH 1988-01-12 4 Ob 401/87 Auch; nur T2 TE OGH 2003-12-16 4 Ob 250/03y nur T1 TE OGH 2009-10-22 3 Ob 202/09s Auch; nur T1 TE OGH 2014-10-21 4 Ob 145/14y nur T2; Beisatz: Hier: Feststellungen zur Frage, ob die konkrete Ausgestaltung des Glücksspielmonopols iSd Entscheidung Pfleger „wirklich das Ziel des Spielerschutzes oder der Kriminalitätsbekämpfung verfolgt und [...] tatsächlich dem Anliegen entspricht, in kohärenter und systematischer Weise die Gelegenheiten zum Spiel zu verringern oder die mit diesen Spielen verbundene Kriminalität zu bekämpfen“. (T3) TE OGH 2014-11-18 4 Ob 205/14x nur T2; Beis wie T3 TE OGH 2014-11-18 4 Ob 203/14b nur T2; Beisatz: Hier: Feststellungen zur Unionsrechtswidrigkeit des österreichischen Glücksspielmonopols. (T4) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1975:RS0005418
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