RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0034516 Entscheidungsdatum09.09.2025 Geschäftszahl2Ob337/74; 5Ob506/76; 7Ob604/76; 6Ob686/76; 4Ob76/77; 6Ob758/77; 7Ob750/79; 6Ob696/79; 7Ob587/81; 6Ob578/81; 5Ob639/81; 1Ob602/81; 6Ob691/82; 2Ob129/83; 9ObA190/88; 1Ob2/93; 2Ob48/94; 2Ob242/99y; 5Ob79/02g; 1Ob252/02v; 6Ob126/03b; 8Ob27/04k; 3Ob121/04x; 6Ob353/04m; 3Ob6/06p; 4Ob66/07w; 2Ob51/10d; 8Ob10/15a; 2Ob89/15z; 7Ob15/18h; 5Ob240/21m; 1Ob88/25k NormABGB §1375 B ABGB §1375 D ABGB §1497 IIABGB §1497 römisch zwei RechtssatzFür die Unterbrechung der Verjährung genügt jede Handlung des Schuldners, die in irgend einer Weise sein Bewusstsein, aus dem betreffenden Schuldverhältnis dem Gläubiger verpflichtet zu sein, zum Ausdruck bringt (ZVR 1971/206), wobei es - wie auch sonst im österreichischen Recht - auf den objektiven Erklärungswert der Willensäußerung ankommt. EntscheidungstexteTE OGH 1975-04-10 2 Ob 337/74 Veröff: SZ 48/44 TE OGH 1976-02-24 5 Ob 506/76 TE OGH 1976-07-01 7 Ob 604/76 TE OGH 1976-12-02 6 Ob 686/76 Auch; Beisatz: Zahlung der Ambulanzgebühren als schlüssiges Anerkenntnis der grundsätzlichen Haftung als Tierhalterin. (T1) TE OGH 1977-05-17 4 Ob 76/77 Veröff: Arb 9590 TE OGH 1978-02-02 6 Ob 758/77 Zweiter Rechtsgang zu 6 Ob 686/76 TE OGH 1979-10-18 7 Ob 750/79 TE OGH 1979-11-07 6 Ob 696/79 Auch; Beisatz: Durch Teilzahlungen wird die Verjährung dann unterbrochen, wenn zweifelsfrei ist, dass der Schuldner mit ihnen nur einen Teil seiner Schuld abdecken wollte und nicht damit den Gläubiger gänzlich zu befriedigen glaubte. (T2) TE OGH 1981-07-09 7 Ob 587/81 Auch TE OGH 1981-07-08 6 Ob 578/81 Veröff: MietSlg 33191 TE OGH 1981-09-29 5 Ob 639/81 Auch TE OGH 1981-11-06 1 Ob 602/81 Auch; Beis wie T2 TE OGH 1982-07-07 6 Ob 691/82 nur: Für die Unterbrechung der Verjährung genügt jede Handlung des Schuldners, die in irgend einer Weise sein Bewusstsein, aus dem betreffenden Schuldverhältnis dem Gläubiger verpflichtet zu sein, zum Ausdruck bringt. (T3) TE OGH 1984-06-26 2 Ob 129/83 nur T3 TE OGH 1988-11-30 9 ObA 190/88 Auch; nur T3 TE OGH 1993-05-11 1 Ob 2/93 TE OGH 1997-03-20 2 Ob 48/94 Auch TE OGH 2001-03-22 2 Ob 242/99y Auch; Beisatz: Eine Rechtshandlung des Schuldners, die eine wenn auch nur deklarative, Anerkennung des Rechtes des Gläubigers notwendig voraussetzt und seine Ansicht, die Schuld anzuerkennen, nach dem objektiven Erklärungswert der Willensäußerung deutlich erkennen lässt, unterbricht die Verjährung. (T4) TE OGH 2002-06-11 5 Ob 79/02g Vgl auch; Beisatz: Ein solches Verhalten muss dem Berechtigten gegenüber gesetzt werden und von dem ausgehen, zu dessen Gunsten Verjährung (Präklusion) wirken würde. (T5) TE OGH 2002-11-26 1 Ob 252/02v Auch; Beis wie T5 TE OGH 2004-02-19 6 Ob 126/03b Auch TE OGH 2004-05-27 8 Ob 27/04k nur T3; Beisatz: Hier: Deklaratives Anerkenntnis. (T6) TE OGH 2005-02-16 3 Ob 121/04x Beis wie T5 TE OGH 2005-04-21 6 Ob 353/04m TE OGH 2006-02-15 3 Ob 6/06p nur T3 TE OGH 2007-06-12 4 Ob 66/07w TE OGH 2010-04-22 2 Ob 51/10d TE OGH 2015-04-28 8 Ob 10/15a nur T3; Beis wie T2 TE OGH 2015-06-08 2 Ob 89/15z Auch; nur T3 TE OGH 2018-03-21 7 Ob 15/18h Auch; Beis wie T2 TE OGH 2022-01-31 5 Ob 240/21m TE OGH 2025-09-09 1 Ob 88/25k Beisatz: Hier: Zugang einer Anerkenntniserklärung. (T7) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1975:RS0034516
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.