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{'item': '5Ob41/75; 3Ob264/75; 4Ob311/78; 5Ob633/78; 4Ob17/78; 7Ob630/78; 4Ob305/79; 4Ob320/79; 4Ob322/79; 5Ob626/79; 7Ob668/80; 1Ob701/81; 4Ob404/82

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0010467 Entscheidungsdatum29.03.2017 Geschäftszahl5Ob41/75; 3Ob264/75; 4Ob311/78; 5Ob633/78; 4Ob17/78; 7Ob630/78; 4Ob305/79; 4Ob320/79; 4Ob322/79; 5Ob626/79; 7Ob668/80; 1Ob701/81; 4Ob404/82 (4Ob405/82; 4Ob406/82); 5Ob667/82; 7Ob574/83; 3Ob511/83; 5Ob658/83; 4Ob322/84; 4Ob340/84; 4Ob352/84; 3Ob573/84; 2Ob514/87; 6Ob592/87; 6Ob613/88 (6Ob614/88); 1Ob589/89; 3Ob1515/89; 4Ob73/91; 6Ob593/91; 2Ob558/93; 4Ob87/94; 4Ob106/94; 4Ob1103/95; 1Ob227/97g; 5Ob227/98p; 9Ob9/08a; 6Ob27/09b; 8Ob124/10h; 1Ob147/11s; 2Ob173/12y; 6Ob9/17t NormABGB §354 B ABGB §523 A ABGB §523 Cc ABGB §1432 UrhG §81 UWG §14 A2 ZPO §226 IIB12 ZPO §226 IVZPO §226 römisch vier ZPO §406 Aa Rechtssatz

  1. Unterlassungspflichten sind erst und nur dann klagbar, wenn und solange die Gefahr künftigen Zuwiderhandelns besteht.
  2. Der Einwand des Wegfalles der Wiederholungsgefahr bedeutet nichts anderes als den Einwand des Wegfalles der nach österreichischem Recht dem materiellen Privatrecht und nicht etwa dem Rechtsschutzbedürfnis zuzuweisenden Klagbarkeit. EntscheidungstexteTE OGH 1975-04-15 5 Ob 41/75 Veröff: SZ 48/45 = EvBl 1975/245 S 550 = JBl 1975,484 TE OGH 1976-03-23 3 Ob 264/75 nur: Unterlassungspflichten sind erst und nur dann klagbar, wenn und solange die Gefahr künftigen Zuwiderhandelns besteht. (T1) TE OGH 1978-06-13 4 Ob 311/78 Auch; Veröff: SZ 51/87 = EvBl 1978/205 S 633 TE OGH 1978-07-04 5 Ob 633/78 Auch TE OGH 1978-07-04 4 Ob 17/78 Auch; Beisatz: Unterlassung der Verwendung des Briefpapieres der Klägerin, das dem Beklagten bereits ausgegangen ist - keine Wiederholungsgefahr. (T2) TE OGH 1978-09-07 7 Ob 630/78 nur T1 TE OGH 1979-01-30 4 Ob 305/79 Veröff: ÖBl 1979,80 TE OGH 1979-03-27 4 Ob 320/79 Auch; nur: Der Einwand des Wegfalles der Wiederholungsgefahr bedeutet nichts anderes als den Einwand des Wegfalles der nach österreichischem Recht dem materiellen Privatrecht und nicht etwa dem Rechtsschutzbedürfnis zuzuweisenden Klagbarkeit. (T3) Veröff: ÖBl 1979,105 TE OGH 1979-04-10 4 Ob 322/79 nur T3 TE OGH 1979-10-23 5 Ob 626/79 nur T1 TE OGH 1980-11-27 7 Ob 668/80 nur T1 TE OGH 1981-11-18 1 Ob 701/81 nur T1 TE OGH 1983-01-11 4 Ob 404/82 Auch; nur T3 TE OGH 1983-03-15 5 Ob 667/82 nur T1; Veröff: SZ 56/46 TE OGH 1983-04-14 7 Ob 574/83 nur T1 TE OGH 1983-04-13 3 Ob 511/83 nur T1; Veröff: SZ 56/63 = EvBl 1983/91 S 355 TE OGH 1983-09-13 5 Ob 658/83 nur T1; Veröff: EvBl 1984/60 S 241 = RZ 1984/25 S 72 = MietSlg 35/23 TE OGH 1984-04-17 4 Ob 322/84 Auch; nur T3; Beisatz: Die vorbehaltlose Anerkennung des Unterlassungsanspruches umfasst auch das Bestehen der Wiederholungsgefahr. (T4) Veröff: MR 1984/4 A/13; hiezu siehe Korn MR 1984/4 S 10 = RdW 1984,372 = GRURInt 1985,58 = ÖBl 1984,135 TE OGH 1984-06-26 4 Ob 340/84 Auch; nur T3 TE OGH 1984-06-26 4 Ob 352/84 Auch; nur T3 TE OGH 1984-11-07 3 Ob 573/84 nur T1; Beisatz: Somit besteht die Gefahr der Eingriffswiederholung oder eines Ersteingriffes. (T4a) Bem: Änderung der versehentlich ein zweites Mal vergebenen T-Nummer "T4" auf (T4a) - Oktober 2013 (T4b) TE OGH 1987-12-22 2 Ob 514/87 nur T1; Veröff: SZ 60/289 = EvBl 1988/64 S 338 TE OGH 1988-03-24 6 Ob 592/87 nur T1; Veröff: JBl 1988,655 TE OGH 1988-09-06 6 Ob 613/88 nur T1 TE OGH 1989-05-24 1 Ob 589/89 nur T1 TE OGH 1989-10-04 3 Ob 1515/89 nur T1 TE OGH 1991-05-28 4 Ob 73/91 Auch; nur T3 TE OGH 1992-07-09 6 Ob 593/91 nur T1 TE OGH 1995-01-12 2 Ob 558/93 nur T1; Beis wie T4a nur: Somit besteht die Gefahr der Eingriffswiederholung. (T5) TE OGH 1994-07-12 4 Ob 87/94 nur T1 TE OGH 1994-10-04 4 Ob 106/94 nur T1; Veröff: SZ 67/161 TE OGH 1995-12-05 4 Ob 1103/95 Auch; Beisatz: Hier um so mehr, als der Beklagte dem vorliegenden Klagebegehren nur mit dem Einwand des mangelnden Rechtsschutzbedürfnisses der Klägerin und des Wegfalles der Wiederholungsgefahr begegnet ist. (T6) TE OGH 1997-11-25 1 Ob 227/97g nur T1; Beisatz: Die Wiederholungsgefahr - als materiellrechtliche Voraussetzung - muss konkret und real sein; es muss ein gewisses Maß objektiver Wahrscheinlichkeit dafür bestehen, dass die beklagte Partei in Zukunft ihrer Unterlassungspflicht zuwiderhandeln werde, wobei die Umstände des Einzelfalls maßgebend sind. (T7) TE OGH 1999-03-09 5 Ob 227/98p Vgl; Beis wie T4; Beis wie T4a; Veröff: SZ 72/42 TE OGH 2009-04-01 9 Ob 9/08a Vgl; Beis ähnlich wie T7; Beisatz: Bei der Beurteilung der Wiederholungsgefahr ist auf den Zeitpunkt des Schlusses der mündlichen Verhandlung in erster Instanz abzustellen. (T8) TE OGH 2009-03-26 6 Ob 27/09b Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Unterlassungsanspruch nach § 364 Abs 2 ABGB. (T9)Vgl; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Unterlassungsanspruch nach Paragraph 364, Absatz 2, ABGB. (T9) TE OGH 2011-07-15 8 Ob 124/10h Auch TE OGH 2011-09-01 1 Ob 147/11s Auch; nur T1; Beis wie T7 TE OGH 2013-05-29 2 Ob 173/12y Auch; Beis wie T7 nur: Es muss ein gewisses Maß objektiver Wahrscheinlichkeit dafür bestehen, dass die beklagte Partei in Zukunft ihrer Unterlassungspflicht zuwiderhandeln werde. (T10) TE OGH 2017-03-29 6 Ob 9/17t Auch; nur T1 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1975:RS0010467

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.