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{'item': ['13Os29/75', '13Os103/75', '7Ob32/77', '7Ob29/77', '13Os9/77', '9Os140/76', '7Ob70/77', '13Os172/77', '11Os133/78', '13Os127/79', '11Os16/80

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum16.05.1975 Geschäftszahl13Os29/75; 13Os103/75; 7Ob32/77; 7Ob29/77; 13Os9/77; 9Os140/76; 7Ob70/77; 13Os172/77; 11Os133/78; 13Os127/79; 11Os16/80; 10Os44/81; 7Ob22/81; 3Ob625/81; 9Os193/81; 12Os142/82; 9Os193/82; 10Os33/83; 12Os97/84; 9Os92/84; 7Ob38/84; 10Os195/84; 9Os33/85; 12Os175/86; 12Os28/88; 7Ob10/89 NormStGB §5 Abs1 B; StGB §146 A5; VersVG §6 Abs3 C; RechtssatzBedingt vorsätzlich schädigt, wer die Möglichkeit des Erfolges in Gestalt eines Schadenseintrittes für einen Dritten nicht nur vorhersieht, sondern zumindest diesen Erfolg auch willensmäßig hinnimmt, das heißt sich damit abfindet (13 Os 6/75). Die bloße Vorstellung von der Möglichkeit eines Schadenseintritts (das "Rechnen mit einem Schaden" = ihn ernstlich für möglich halten) besagt noch nicht, daß der Täter sich mit einem solchen Schadenseintritt - bewußt und gewollt - auch abgefunden habe. EntscheidungstexteTE OGH 1975/05/16 13 Os 29/75 TE OGH 1975/11/20 13 Os 103/75 Auch; Beisatz: Der Täter (hier: Bürge) muß konkret mit der Schadensmöglichkeit gerechnet und sich bewußt und positiv mit dem Schadenseintritt innerlich auch abgefunden haben; bloßer Unbedacht oder Leichtsinn reichen nicht aus. (T1) Veröff: SSt 46/70 TE OGH 1977/04/28 7 Ob 32/77 Ähnlich; Beisatz: Obliegenheitsverletzung (T2) Veröff: VersR 1978,264 TE OGH 1977/05/12 7 Ob 29/77 Ähnlich; Beisatz: Bewußte Gleichgültigkeit - hier Risikoausschluß. (T3) TE OGH 1977/04/22 13 Os 9/77 Beisatz: Gedankenlosigkeit und falsche Hoffnung reichen nicht aus. (T4) TE OGH 1977/10/14 9 Os 140/76 Auch; Beis wie T4 nur: Gedankenlosigkeit reichen nicht aus. (T5) Veröff: SSt 48/76 TE OGH 1977/12/15 7 Ob 70/77 nur: Bedingt vorsätzlich schädigt, wer die Möglichkeit des Erfolges in Gestalt eines Schadenseintrittes für einen Dritten nicht nur vorhersieht, sondern zumindest diese Erfolg auch willensmäßig hinnimmt, das heißt sich damit abfindet. (T6) Beis wie T2 TE OGH 1977/11/10 13 Os 172/77 Veröff: EvBl 1978/80 S 214 = RZ 1978/47 S 87 TE OGH 1978/09/08 11 Os 133/78 TE OGH 1979/09/10 13 Os 127/79 Vgl; Beisatz: Das Bewußtsein der Möglichkeit des Schadenseintritts umschreibt noch nicht ein vorsätzliches Handeln. (T7) TE OGH 1980/02/13 11 Os 16/80 Beisatz: Hier: Bei Hehlerei: Handeln "in der Vermutung der Diebstahlsherkunft". (T8) TE OGH 1981/03/31 10 Os 44/81 Vgl auch TE OGH 1981/06/25 7 Ob 22/81 nur T6 TE OGH 1981/12/09 3 Ob 625/81 nur T6 TE OGH 1982/04/27 9 Os 193/81 Vgl auch; nur T6; Beis wie T1 nur: Sich bewußt und positiv mit dem Schadenseintritt innerlich auch abgefunden haben. (T9) TE OGH 1982/12/02 12 Os 142/82 Vgl auch TE OGH 1983/01/25 9 Os 193/82 Vgl auch; nur T6; Beisatz: Einer "Bewilligung" der Deliktsverwirklichung bedarf es nicht, die willentliche Hinnahme (ohne einer positiven inneren Bewertung) genügt. (T10) Veröff: SSt 54/4 TE OGH 1983/03/22 10 Os 33/83 Vgl auch; Beis wie T9 TE OGH 1984/06/28 12 Os 97/84 Vgl auch TE OGH 1984/09/04 9 Os 92/84 Vgl auch TE OGH 1984/11/22 7 Ob 38/84 Auch; Veröff: VersR 1985,772 TE OGH 1985/01/29 10 Os 195/84 Vgl auch; Beisatz: Ein dringlicher Bedarf ändert nichts an einem (im Bewußtsein einer innerhalb absehbarer Zeit nicht behebbaren Zahlungsunfähigkeit gelegenen) Bereicherungsvorsatz. (T11) TE OGH 1985/06/12 9 Os 33/85 Vgl; Beisatz: 9 Os 193/82; Billigung des Erfolgseintritts schließt aber jedenfalls das Sich-Abfinden mit der Tatbildverwirklichung mit ein. (T12) Veröff: SSt 56/43 TE OGH 1986/12/18 12 Os 175/86 nur T6 TE OGH 1988/03/16 12 Os 28/88 Vgl auch TE OGH 1989/04/27 7 Ob 10/89 Auch; nur T6; Beis wie T3; Veröff: VersRdSch 1990,82 RechtssatznummerRS0081362

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.