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{'item': '11Os50/75; 12Os120/76; 11Os40/84; 9Os184/84; 12Os178/94; 14Os110/05s; 11Os33/06x; 15Os95/07w; 14Os89/08g; 12Os119/18v; 15Os44/20i; 11Os47/20

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0089114 Entscheidungsdatum06.05.2025 Geschäftszahl11Os50/75; 12Os120/76; 11Os40/84; 9Os184/84; 12Os178/94; 14Os110/05s; 11Os33/06x; 15Os95/07w; 14Os89/08g; 12Os119/18v; 15Os44/20i; 11Os47/20a; 11Os111/21i; 13Os46/23y; 13Os123/23x; 11Os133/24d; 11Os103/24t; 11Os29/25m NormStGB §7 Abs1 StPO §312 RechtssatzIm geschworenengerichtlichen Verfahren, in dem bereits aus dem Wahrspruch der Geschworenen auch die als erwiesen angenommenen subjektiven Merkmale des strafbaren Tatbestands klar hervorgehen müssen, ist die Anführung der Schuldform ("Vorsatz" oder "Fahrlässigkeit") in der Schuldfrage jedenfalls dort erforderlich, wo die Schuldform nicht schon in dem dem jeweiligen Deliktstypus des Besonderen Teils des StGB entsprechenden und diesen "Tatbestand" im Sinne verwirklichenden konkreten "Lebenssachverhalt" - wie er in der bezüglichen Schuldfrage individualisierend beschrieben ist - ihren deutlichen Niederschlag findet. EntscheidungstexteTE OGH 1975-06-26 11 Os 50/75 Veröff: EvBl 1976/97 S 186 TE OGH 1976-10-04 12 Os 120/76 TE OGH 1984-04-11 11 Os 40/84 TE OGH 1985-01-23 9 Os 184/84 Vgl; Veröff: EvBl 1985/134 S 632 = RZ 1985/65 S 168 = SSt 56/7 TE OGH 1995-03-16 12 Os 178/94 Vgl auch TE OGH 2005-11-22 14 Os 110/05s Vgl; Beisatz: Hat ein Delikt kein fahrlässiges Gegenstück, so muss das im Gesetz subintelligierte Vorsatzmerkmal in Fragen und Schuldspruch nicht aufgenommen werden. (T1) TE OGH 2006-06-20 11 Os 33/06x Vgl; Beis wie T1 TE OGH 2007-11-22 15 Os 95/07w Vgl; Beis wie T1; Beisatz: Auch der Vorsatz des Beitragstäters wird vom Gesetz subintelligiert. (T2) TE OGH 2008-10-14 14 Os 89/08g Vgl; Beisatz: Hier: Da eine Beteiligung nach § 12 dritter Fall StGB am Verbrechen des Raubes nach §§ 142 Abs 1, 143 zweiter Fall StGB, für das vorsätzliches Handeln (§ 5 Abs 1 StGB) genügt, keine über § 5 Abs 1 zweiter Teilsatz StGB hinausgehende Vorsatzqualität erfordert, war diese zufolge § 7 Abs 1 StGB in den an die Geschworenen gestellten Hauptfragen enthalten, sodass die Behauptung eines Rechtsfehlers infolge fehlender Feststellungen zur subjektiven Tatseite nicht am tatsächlichen Inhalt des Wahrspruchs Maß nimmt. (T3)Vgl; Beisatz: Hier: Da eine Beteiligung nach Paragraph 12, dritter Fall StGB am Verbrechen des Raubes nach Paragraphen 142, Absatz eins, 143, zweiter Fall StGB, für das vorsätzliches Handeln (Paragraph 5, Absatz eins, StGB) genügt, keine über Paragraph 5, Absatz eins, zweiter Teilsatz StGB hinausgehende Vorsatzqualität erfordert, war diese zufolge Paragraph 7, Absatz eins, StGB in den an die Geschworenen gestellten Hauptfragen enthalten, sodass die Behauptung eines Rechtsfehlers infolge fehlender Feststellungen zur subjektiven Tatseite nicht am tatsächlichen Inhalt des Wahrspruchs Maß nimmt. (T3) TE OGH 2018-12-18 12 Os 119/18v Auch TE OGH 2020-05-13 15 Os 44/20i Vgl TE OGH 2020-09-15 11 Os 47/20a Vgl; Beis ähnlich wie T3; Beisatz: Hier: (subintellegiert: vorsätzliche) Tötung. (T4) TE OGH 2021-12-15 11 Os 111/21i Vgl TE OGH 2023-07-19 13 Os 46/23y vgl; Beisatz nur wie T4 TE OGH 2024-02-21 13 Os 123/23x vgl; Beisatz nur wie T4 TE OGH 2024-12-17 11 Os 133/24d vgl; Beisatz wie T4 TE OGH 2024-12-17 11 Os 103/24t vgl TE OGH 2025-05-06 11 Os 29/25m vgl; Beisatz wie T2 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1975:RS0089114

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.