RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0101029 Entscheidungsdatum13.11.2024 Geschäftszahl12Os20/75; 12Os141/75; 13Os180/75; 12Os98/78; 12Os64/81; 11Os51/82; 13Os181/85; 11Os25/86; 11Os9/87; 14Os83/87; 13Os148/88; 14Os90/89; 14Os79/91; 11Os153/91; 12Os159/91; 13Os136/93; 11Os151/94; 14Os112/95; 11Os17/00; 11Os35/05i; 13Os80/05x; 14Os103/06p; 15Os40/09k; 14Os138/11t; 14Os116/17s; 14Os36/21g; 14Os148/21b; 13Os81/24x NormStPO §349 RechtssatzIst im ersten Rechtsgang über den die Kompetenz des Geschwornengerichts begründenden Anklagevorwurf durch Verneinung der diesbezüglichen Hauptfrage im insoweit unangefochtenen und aufrecht bleibenden Wahrspruch endgültig abgesprochen worden, kommt (bei Aufhebung des Wahrspruchs zur Eventualfrage in Richtung eines nicht der Zuständigkeit des Geschwornengerichts unterliegenden Delikts) für das weitere Verfahren die Kompetenz des Geschwornengerichts nicht mehr in Betracht (EvBl 1969/277); die Sache ist vielmehr an das nunmehr sachlich zuständige Gericht zu verweisen. EntscheidungstexteTE OGH 1975-09-16 12 Os 20/75 TE OGH 1975-12-04 12 Os 141/75 TE OGH 1976-02-19 13 Os 180/75 Beisatz: Eingehende Begründung der Ablehnung der von der Generalprokuratur vertretenen gegenteiligen Rechtsansicht. (T1) Veröff: EvBl 1976 S 521 = SSt 47/11 TE OGH 1978-09-07 12 Os 98/78 TE OGH 1981-05-21 12 Os 64/81 TE OGH 1982-05-12 11 Os 51/82 TE OGH 1985-12-20 13 Os 181/85 TE OGH 1986-12-25 11 Os 25/86 TE OGH 1987-03-24 11 Os 9/87 Vgl auch; Beisatz: Rückverweisung an das Schöffengericht, weil für die im zweiten Rechtsgang abzuurteilende Tat eine Zuständigkeit des Geschwornengerichts (anders als im ersten Rechtsgang wegen objektiver Konnexität) an sich nicht gegeben ist. (T2) TE OGH 1987-06-24 14 Os 83/87 TE OGH 1989-01-26 13 Os 148/88 Vgl auch; Beisatz: Analoge Anwendung des § 351, letzter Halbsatz, StPO. (T3) Veröff: EvBl 1989/106 S 376Vgl auch; Beisatz: Analoge Anwendung des Paragraph 351,, letzter Halbsatz, StPO. (T3) Veröff: EvBl 1989/106 S 376 TE OGH 1989-12-20 14 Os 90/89 TE OGH 1991-07-23 14 Os 79/91 Beisatz: Verweisung an den Einzelrichter. (T4) TE OGH 1992-02-11 11 Os 153/91 Vgl aber TE OGH 1992-03-19 12 Os 159/91 Vgl aber; Beisatz: Eine Zurückverweisung der Sache an das Schöffengericht kam ungeachtet dessen, dass die Anklagebehörde das Unterbleiben einer Verurteilung der Angeklagten wegen Mordes nicht bekämpft, zum einen schon nach dem zwingenden Wortlaut des § 349 Abs 1 StPO und zum anderen auch im Hinblick auf ein seinerzeitiges Unzuständigkeitsurteil des Schöffengerichtes nicht in Betracht. (T5)Vgl aber; Beisatz: Eine Zurückverweisung der Sache an das Schöffengericht kam ungeachtet dessen, dass die Anklagebehörde das Unterbleiben einer Verurteilung der Angeklagten wegen Mordes nicht bekämpft, zum einen schon nach dem zwingenden Wortlaut des Paragraph 349, Absatz eins, StPO und zum anderen auch im Hinblick auf ein seinerzeitiges Unzuständigkeitsurteil des Schöffengerichtes nicht in Betracht. (T5) TE OGH 1994-03-16 13 Os 136/93 Vgl auch; Beisatz: Rückverweisung an das Bezirksgericht. (T6) TE OGH 1994-12-13 11 Os 151/94 Vgl auch TE OGH 1995-10-03 14 Os 112/95 Vgl auch; Beis wie T4 TE OGH 2000-04-11 11 Os 17/00 Vgl auch; Beisatz: Hier: Zuständigkeit des Schöffengerichtes. (T7) TE OGH 2005-08-23 11 Os 35/05i Vgl auch TE OGH 2005-10-12 13 Os 80/05x Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 2006-10-10 14 Os 103/06p Vgl auch; Beisatz: Hier: Verweisung an das nunmehr sachlich zuständige Jugendschöffengericht. (T8) TE OGH 2009-04-15 15 Os 40/09k Beisatz: Hier: Verweisung an das nunmehr sachlich zuständige Schöffengericht. (T9) TE OGH 2012-04-03 14 Os 138/11t Auch TE OGH 2018-02-13 14 Os 116/17s Auch TE OGH 2021-06-01 14 Os 36/21g Vgl TE OGH 2022-03-29 14 Os 148/21b Vgl TE OGH 2024-11-13 13 Os 81/24x vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1975:RS0101029
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