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{'item': '10Os93/75; 12Os140/82; 10Os180/82; 12Os179/83; 9Os110/84; 10Os187/84; 10Os157/85; 14Os124/92; 11Os75/93; 15Os163/94; 15Os126/99; 17Os23/17m;

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0092151 Entscheidungsdatum10.09.2025 Geschäftszahl10Os93/75; 12Os140/82; 10Os180/82; 12Os179/83; 9Os110/84; 10Os187/84; 10Os157/85; 14Os124/92; 11Os75/93; 15Os163/94; 15Os126/99; 17Os23/17m; 11Os6/20x; 12Os119/22z; 14Os33/23v; 15Os119/22x; 12Os118/23d; 15Os87/25w NormStGB §71 RechtssatzDie Frage, ob strafbare Handlungen gegen dasselbe Rechtsgut gerichtet sind und demnach auf der gleichen schädlichen Neigung des Täters beruhen, kann nicht allein nach der systematischen Einordnung der in Betracht kommenden Tatbestände im StGB beurteilt werden, sondern ist vor allem nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen, wobei auch darauf Bedacht zu nehmen ist, ob es sich, kriminologisch gesehen, um ein gleichartiges Verhalten des Täters handelt. EntscheidungstexteTE OGH 1975-09-18 10 Os 93/75 Veröff: SSt 46/48 TE OGH 1982-10-21 12 Os 140/82 Vgl auch; nur: Ob es sich, kriminologisch gesehen, um ein gleichartiges Verhalten des Täters handelt. (T1) TE OGH 1983-03-08 10 Os 180/82 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1984-03-21 12 Os 179/83 Vgl auch TE OGH 1984-08-21 9 Os 110/84 Vgl auch TE OGH 1984-12-04 10 Os 187/84 Vgl auch; nur: Die Frage, ob strafbare Handlungen auf der gleichen schädlichen Neigung des Täters beruhen ist vor allem nach den Umständen des Einzelfalles zu beurteilen, wobei auch darauf Bedacht zu nehmen ist, ob es sich, kriminologisch gesehen, um ein gleichartiges Verhalten des Täters handelt. (T2) Beisatz: Sofern sie nicht ohnehin gegen dasselbe Rechtsgut gerichtet sind (insoweit gegen SSt 46/48). (T3) TE OGH 1986-04-08 10 Os 157/85 Vgl auch; nur T1; Beisatz: §§ 146 ff und § 288 Abs 2 StGB. (T4)Vgl auch; nur T1; Beisatz: Paragraphen 146, ff und Paragraph 288, Absatz 2, StGB. (T4) TE OGH 1992-10-13 14 Os 124/92 nur T2 TE OGH 1993-06-18 11 Os 75/93 nur T1 TE OGH 1994-11-15 15 Os 163/94 Vgl auch; nur T1; Beisatz: Kriminologisch betrachtet gehört die Geldfälscherei zur Vermögensdelinquenz im weiteren Sinne. (T5) TE OGH 1999-10-21 15 Os 126/99 Vgl auch; Beisatz: Betrug und falsche Beweisaussage vor Gericht beruhen auf dem gleichen Charaktermangel, nämlich auf dem Hang zur Täuschung Dritter. (T6) TE OGH 2018-04-19 17 Os 23/17m TE OGH 2020-04-01 11 Os 6/20x TE OGH 2022-12-07 12 Os 119/22z Vgl TE OGH 2023-04-25 14 Os 33/23v vgl; Beisatz: Vermögensdelinquenz und Schlepperei beruhen auf dem gleichen Charaktermangel, nämlich dem Streben, sich - durch pflichtwidriges Handeln - rechtswidrige Vermögensvorteile zu verschaffen (so schon 13 Os 144/15y). (T7) TE OGH 2023-04-18 15 Os 119/22x vgl TE OGH 2023-11-23 12 Os 118/23d vgl TE OGH 2025-09-10 15 Os 87/25w vgl; Beisatz: Suchtmitteldelinquenz in Form des Überlassens von Suchtgift an andere und sexueller Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person nach § 205 StGB sind gegen die körperliche Integrität Dritter gerichtet und beruhen derart auf der gleichen schädlichen Neigung. (T8)vgl; Beisatz: Suchtmitteldelinquenz in Form des Überlassens von Suchtgift an andere und sexueller Missbrauch einer wehrlosen oder psychisch beeinträchtigten Person nach Paragraph 205, StGB sind gegen die körperliche Integrität Dritter gerichtet und beruhen derart auf der gleichen schädlichen Neigung. (T8) European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1975:RS0092151

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