RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0094032 Entscheidungsdatum10.12.1975 Geschäftszahl9Os142/75; 9Os23/75; 13Os183/76; 13Os11/77; 11Os176/77; 13Os13/79; 13Os179/79; 12Os156/80; 3Ob625/81; 9Os17/83; 11Os141/83; 10Os128/83 (10Os129/83); 12Os107/84; 13Os26/85; 13Os60/85; 11Os156/86; 11Os119/88; 15Os143/93; 12Os73/02; 13Os127/07m; 13Os123/08z; 14Os183/08f; 12Os150/18b (12Os151/18z); 11Os86/21p NormStGB §146 A1 RechtssatzSelbst eine (von vornherein gegebene) leichte Erkennbarkeit der Unrichtigkeit der Vorgaben des Täters braucht die Annahme des Merkmals der Täuschung im Sinne des § 146 StGB nicht auszuschließen.Selbst eine (von vornherein gegebene) leichte Erkennbarkeit der Unrichtigkeit der Vorgaben des Täters braucht die Annahme des Merkmals der Täuschung im Sinne des Paragraph 146, StGB nicht auszuschließen. EntscheidungstexteTE OGH 1975-12-10 9 Os 142/75 Veröff: EvBl 1976/162 S 304 = RZ 1976/60 S 99 TE OGH 1976-11-24 9 Os 23/75 Ähnlich; Beisatz: Es genügt, dass die gebrauchte Unwahrheit als solche nicht sofort und ohne weitere Nachforschung erkennbar ist. (T1) TE OGH 1977-01-20 13 Os 183/76 TE OGH 1977-03-04 13 Os 11/77 Ähnlich; Beisatz: Hier: Abweichungen vom Schriftbild der scheckmäßigen Unterschrift, die "bei jeder Bank" entdeckt worden wären. (T2) Veröff: SSt 48/14 TE OGH 1977-12-13 11 Os 176/77 Beisatz: Entscheidend ist nur, dass die Handlungsweise geeignet ist, einen Irrtum hervorzurufen oder zu bestärken, und ihr die Eignung hiezu nicht von vornherein abzusprechen ist. (T3) TE OGH 1979-03-22 13 Os 13/79 TE OGH 1980-05-22 13 Os 179/79 Beis wie T3; Veröff: EvBl 1981/7 S 19 = SSt 51/24 TE OGH 1980-11-20 12 Os 156/80 TE OGH 1981-12-09 3 Ob 625/81 Ähnlich; Beis wie T1 TE OGH 1983-04-12 9 Os 17/83 Vgl auch TE OGH 1983-09-19 11 Os 141/83 TE OGH 1983-10-18 10 Os 128/83 Vgl auch; Beisatz: Dass die Irreführung durch ein fahrlässiges Verhalten des Opfers erleichtert wurde, steht einer Tatbeurteilung als Betrug nicht entgegen. (T4) TE OGH 1984-09-27 12 Os 107/84 Beis wie T3 TE OGH 1985-03-07 13 Os 26/85 Vgl auch; Beisatz: Auch eine leicht aufzuklärende oder durchschaubare Täuschung ist eine solche im Sinn des Gesetzes. (T5) TE OGH 1985-05-30 13 Os 60/85 Vgl auch; Beisatz: Es kommt nicht darauf an, ob eine Täuschung leicht oder schwer durchschaubar ist; eine Nachlässigkeit des Getäuschten schließt Betrug nicht aus. (T6) TE OGH 1987-01-27 11 Os 156/86 Vgl auch; Beisatz: Ein Mitverschulden des Opfers steht der Annahme betrügerischer Täuschung keineswegs entgegen. (T7) Veröff: SSt 58/7 TE OGH 1988-10-11 11 Os 119/88 Vgl auch; Beisatz: Fahrlässiges Handeln des Getäuschten schließt die Tauglichkeit der Täuschung nicht aus. (T8) TE OGH 1993-12-23 15 Os 143/93 TE OGH 2003-06-05 12 Os 73/02 Vgl auch TE OGH 2007-10-25 13 Os 127/07m Auch; Beisatz: Erkennbarkeit der wahren Sachlage, Nachlässigkeit oder Leichtgläubigkeit schließen eine Täuschung nicht aus. (T9) TE OGH 2008-10-01 13 Os 123/08z Vgl auch; Beis ähnlich wie T9 TE OGH 2009-03-17 14 Os 183/08f Auch; Beis wie T9 TE OGH 2019-06-27 12 Os 150/18b TE OGH 2021-08-24 11 Os 86/21p Vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1975:RS0094032
KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.