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{'item': ['9Os122/75', '12Os47/77', '10Os173/77', '10Os180/78', '10Os158/79', '13Os24/80', '13Os110/80', '13Os50/81', '13Os70/81', '13Os119/82', '13Os

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum11.02.1976 Geschäftszahl9Os122/75; 12Os47/77; 10Os173/77; 10Os180/78; 10Os158/79; 13Os24/80; 13Os110/80; 13Os50/81; 13Os70/81; 13Os119/82; 13Os161/82; 13Os7/83; 13Os194/83; 10Os62/84; 13Os121/84; 9Os121/84; 13Os171/84; 13Os99/86; 13Os162/88; 14Os71/93 (14Os72/93); 15Os82/95; 15Os73/95; 15Os88/97; 15Os121/98; 14Os134/02; 13Os31/06t NormStPO §132 ff; StPO §134 Abs1; RechtssatzKein Untersuchungszwang: Niemand ist verpflichtet, sich selbst (seinen Körper, seine Persönlichkeit) als Beweismittel zur Verfügung zu stellen (vgl SSt XXIX/85 = EvBl 1959/227, EvBl 1954/36, EvBl 1970/259; EvBl 1972/69, RZ 1961,11, 12 Os 89/67, 12 Os 33/70, 9 Os 174/71, 12 Os 1/72, 12 Os 156/72, 12 Os 191/72, 13 Os 107/72, 9 Os 59/74, 9 Os 133/74; hiezu Harbich in RZ 1974,86; Kunst in ÖJZ 1958,176 bei Anmerkung 42 bis 44 und davor; Weiler in ZVR 1958,181 ff, namentlich S 183). Darum darf auch ein Angeklagter nur mit seiner Zustimmung irrenärztlich untersucht werden (Größenschluß aus § 245 Abs 2 StPO).Kein Untersuchungszwang: Niemand ist verpflichtet, sich selbst (seinen Körper, seine Persönlichkeit) als Beweismittel zur Verfügung zu stellen vergleiche SSt XXIX/85 = EvBl 1959/227, EvBl 1954/36, EvBl 1970/259; EvBl 1972/69, RZ 1961,11, 12 Os 89/67, 12 Os 33/70, 9 Os 174/71, 12 Os 1/72, 12 Os 156/72, 12 Os 191/72, 13 Os 107/72, 9 Os 59/74, 9 Os 133/74; hiezu Harbich in RZ 1974,86; Kunst in ÖJZ 1958,176 bei Anmerkung 42 bis 44 und davor; Weiler in ZVR 1958,181 ff, namentlich S 183). Darum darf auch ein Angeklagter nur mit seiner Zustimmung irrenärztlich untersucht werden (Größenschluß aus Paragraph 245, Absatz 2, StPO). EntscheidungstexteTE OGH 1976/02/11 9 Os 122/75 TE OGH 1977/03/24 12 Os 47/77 Veröff: SSt 48/22 = EvBl 1977/216 S 467 = RZ 1977/56 S 109 TE OGH 1977/11/23 10 Os 173/77 TE OGH 1979/03/13 10 Os 180/78 Beisatz: Anwendungsbereich des verfassungsgesetzlichen geschützten Rechts der persönlichen Freiheit. (T1) TE OGH 1979/11/28 10 Os 158/79 Beisatz: Gleichgültig, ob es um die strafrechtliche Zurechnungsunfähigkeit oder um die Prozeßunfähigkeit bzw Verhandlungsfähigkeit geht. (T2) Veröff: SSt 50/72 = EvBl 1980/109 S 329 = RZ 1980/13 S 86 TE OGH 1980/02/28 13 Os 24/80 Beisatz: Minderjährige Zeugen dürfen nur mit Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters (gegebenenfalls eines Kollisionskurators: § 271 ABGB) ärztlich (psychiatrisch) untersucht oder auch psychologisch exploriert werde. (T3) Beisatz: Minderjährige Zeugen dürfen nur mit Zustimmung ihres gesetzlichen Vertreters (gegebenenfalls eines Kollisionskurators: Paragraph 271, ABGB) ärztlich (psychiatrisch) untersucht oder auch psychologisch exploriert werde. (T3) TE OGH 1980/09/11 13 Os 110/80 Vgl auch VwGH vom 27.11.1979, Zl 855/79; Verstärkter Senat; Beisatz: Umsoweniger im Verwaltungsverfahren. (T4) Veröff: JBl 1980,667 TE OGH 1981/04/09 13 Os 50/81 Vgl auch TE OGH 1981/10/08 13 Os 70/81 Vgl auch TE OGH 1982/09/16 13 Os 119/82 Vgl auch TE OGH 1983/01/27 13 Os 161/82 Beis wie T3 TE OGH 1983/04/21 13 Os 7/83 Beis wie T3; Veröff: EvBl 1984/37 TE OGH 1984/02/16 13 Os 194/83 Beis wie T3 TE OGH 1984/04/17 10 Os 62/84 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1984/08/23 13 Os 121/84 Beis wie T3 TE OGH 1984/09/11 9 Os 121/84 Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Allgemein zum - auch durch § 108 StGB geschützten - fundamentalen Recht jedes Menschen auf den eigenen Körper (vgl auch § 8 Abs 3 KAG). (T5) Veröff: SSt 55/59 = EvBl 1985/48 S 212 = JBl 1985,304 Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Allgemein zum - auch durch Paragraph 108, StGB geschützten - fundamentalen Recht jedes Menschen auf den eigenen Körper vergleiche auch Paragraph 8, Absatz 3, KAG). (T5) Veröff: SSt 55/59 = EvBl 1985/48 S 212 = JBl 1985,304 TE OGH 1984/12/13 13 Os 171/84 TE OGH 1986/07/31 13 Os 99/86 TE OGH 1988/12/22 13 Os 162/88 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1993/06/09 14 Os 71/93 Beisatz: Dies gilt jedoch nicht für erkennungsdienstliche Maßnahmen, sodaß die Herstellung derartigen Materials (wie die Abnahme von Fingerabdrücken oder die Herstellung von Lichtbildern) gegenüber einer Person, die verdächtigt ist, eine strafbare Handlung begangen zu haben, jedenfalls keine Verletzung des durch Art 8 MRK geschützten Anspruchs auf Achtung (ua) des die körperliche und geistige Unversehrtheit der Person einschließenden Privatlebens darstellt (VfSlg 5089/1965; Ermacora, Grundriß der Menschenrechte in Österreich, Rz 560). (T6) Veröff: EvBl 1993/174 S 706 Beisatz: Dies gilt jedoch nicht für erkennungsdienstliche Maßnahmen, sodaß die Herstellung derartigen Materials (wie die Abnahme von Fingerabdrücken oder die Herstellung von Lichtbildern) gegenüber einer Person, die verdächtigt ist, eine strafbare Handlung begangen zu haben, jedenfalls keine Verletzung des durch Artikel 8, MRK geschützten Anspruchs auf Achtung (ua) des die körperliche und geistige Unversehrtheit der Person einschließenden Privatlebens darstellt (VfSlg 5089 aus 1965,; Ermacora, Grundriß der Menschenrechte in Österreich, Rz 560). (T6) Veröff: EvBl 1993/174 S 706 TE OGH 1995/06/29 15 Os 82/95 TE OGH 1995/10/12 15 Os 73/95 TE OGH 1997/07/03 15 Os 88/97 TE OGH 1998/08/06 15 Os 121/98 nur: Niemand ist verpflichtet, sich selbst (seinen Körper, seine Persönlichkeit) als Beweismittel zur Verfügung zu stellen. (T7) TE OGH 2002/12/03 14 Os 134/02 Auch; nur T7 TE OGH 2006/05/03 13 Os 31/06t Auch; nur T7; Beis ähnlich wie T3 RechtssatznummerRS0097541

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.