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{'item': '13Os40/76; 12Os6/77; 10Os22/77; 11Os93/77; 13Os118/77; 13Os206/77; 12Os178/80; 9Os66/82; 11Os121/82; 9Os129/83; 11Os53/84; 9Os40/84; 12Os93/

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0094117 Entscheidungsdatum11.06.2025 Geschäftszahl13Os40/76; 12Os6/77; 10Os22/77; 11Os93/77; 13Os118/77; 13Os206/77; 12Os178/80; 9Os66/82; 11Os121/82; 9Os129/83; 11Os53/84; 9Os40/84; 12Os93/84; 9Os81/84; 9Os52/86; 11Os122/86; 15Os105/87; 13Os174/87; 11Os7/88; 13Os123/92; 8Ob540/92; 8ObA249/94; 12Os124/95; 15Os12/01; 11Os88/11t; 12Os42/25f NormStGB §133 C RechtssatzZueignung ist die Überführung eines dem Täter anvertrauten Gutes oder des in ihm verkörperten Wertes in das freie Vermögen des Täters oder eines Dritten. EntscheidungstexteTE OGH 1976-05-25 13 Os 40/76 Veröff: EvBl 1977/12 S 24 TE OGH 1977-02-17 12 Os 6/77 Veröff: ZVR 1978/93 S 151 TE OGH 1977-04-27 10 Os 22/77 Veröff: ZVR 1978/224 S 253 TE OGH 1977-09-13 11 Os 93/77 Veröff: SSt 48/66 TE OGH 1977-09-28 13 Os 118/77 TE OGH 1978-02-16 13 Os 206/77 TE OGH 1981-01-22 12 Os 178/80 TE OGH 1982-06-29 9 Os 66/82 Beisatz: Die Zueignung muß nicht eine dauernde Willensherrschaft über die Sache begründen; es genügt eine widerrechtliche Verfügung, welche die Sicherheit des Berechtigten, je wieder zur Sache zu gelangen, in Frage stellt, ihn also - wie etwa auch bei einem verbrauchenden Gebrauch - der Möglichkeit ihres endgültigen Verlustes preisgibt. (T1) TE OGH 1982-10-20 11 Os 121/82 Beisatz: Zeitweilige Überführung genügt, wenn es dem Berechtigten geradezu unmöglich gemacht wurde, das Gut zurückzuerlangen. (T2) TE OGH 1983-08-30 9 Os 129/83 Beis wie T1 nur: Es genügt eine widerrechtliche Verfügung, welche die Sicherheit des Berechtigten, je wieder zur Sache zu gelangen, in Frage stellt, ihn also - wie etwa auch bei einem verbrauchenden Gebrauch - der Möglichkeit ihres endgültigen Verlustes preisgibt. (T3) Beisatz: Etwa auch durch Verpfänden oder Verbringen an einen anderen, dem Eigentümer nicht bekannten und auch nicht leicht erweisbaren Ort; andererseits genügt nicht schon jede vertragswidrige Verfügung (oder Unterlassung). (T4) TE OGH 1984-05-02 11 Os 53/84 Beisatz: Und zwar zu irgendeinem Zeitpunkt nach Begründung seines Gewahrsams, wobei der Zueignungswille in objektiv erkennbarer Weise betätigt werden muß. (T5) Veröff: SSt 55/19 TE OGH 1984-05-08 9 Os 40/84 Beis wie T1 TE OGH 1984-07-19 12 Os 93/84 Vgl; Beis wie T1 TE OGH 1984-08-28 9 Os 81/84 Beis wie T3; Beis wie T4 nur: Andererseits genügt nicht schon jede vertragswidrige Verfügung. (T6) Beis wie T5 nur: Wobei der Zueignungswille in objektiv erkennbarer Weise betätigt werden muß. (T7) Beisatz: Die rechtliche Unwirksamkeit der Verfügung über anvertrautes Gut allein schließt die Tatbestandsmäßigkeit im Sinn des § 133 StGB noch nicht aus. (T8) Veröff: JBl 1985,247 = ZVR 1986/99 S 243Beis wie T3; Beis wie T4 nur: Andererseits genügt nicht schon jede vertragswidrige Verfügung. (T6) Beis wie T5 nur: Wobei der Zueignungswille in objektiv erkennbarer Weise betätigt werden muß. (T7) Beisatz: Die rechtliche Unwirksamkeit der Verfügung über anvertrautes Gut allein schließt die Tatbestandsmäßigkeit im Sinn des Paragraph 133, StGB noch nicht aus. (T8) Veröff: JBl 1985,247 = ZVR 1986/99 S 243 TE OGH 1986-05-21 9 Os 52/86 Vgl auch; Beis wie T7 TE OGH 1986-10-21 11 Os 122/86 Beis wie T1 TE OGH 1987-11-06 15 Os 105/87 Beisatz: Wodurch es gleichzeitig aus dem wirtschaftlichen Machtbereich des Berechtigten entzogen wird ("wirtschaftlicher Zueignungsbegriff"). (T9) TE OGH 1988-01-21 13 Os 174/87 Beis wie T1 nur: Es genügt eine widerrechtliche Verfügung, welche die Sicherheit des Berechtigten, je wieder zur Sache zu gelangen, in Frage stellt. (T10) TE OGH 1988-04-26 11 Os 7/88 Vgl auch; Beis wie T9; Beis wie T2; Beis wie T10 TE OGH 1993-07-14 13 Os 123/92 Beis wie T1; Beis wie T7 TE OGH 1993-09-30 8 Ob 540/92 TE OGH 1994-09-15 8 ObA 249/94 Auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beisatz: § 48 ASGG (T11)Auch; Beis wie T1; Beis wie T5; Beisatz: Paragraph 48, ASGG (T11) TE OGH 1995-11-09 12 Os 124/95 TE OGH 2001-03-21 15 Os 12/01 Auch; Beisatz: Veruntreuung begeht, wer ein ihm anvertrautes Gut sich oder einem Dritten mit dem Vorsatz zueignet, sich oder diesen dadurch unrechtmäßig zu bereichern. Ein Vorenthalten allein ist nicht mehr tatbildlich. Ebenso wenig reichen zur Tatbestandsverwirklichung schlichte Vertragsverletzungen und sonstige Treuewidrigkeiten ohne vermögensschädigenden Charakter aus. (T12) TE OGH 2011-07-14 11 Os 88/11t Vgl auch; Beis ähnlich wie T5 TE OGH 2025-06-11 12 Os 42/25f vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1976:RS0094117

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