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{'item': '7Ob32/76; 7Ob1/76; 7Ob20/79; 7Ob5/79; 7Ob66/80; 7Ob68/80; 7Ob39/82 (7Ob40/82); 7Ob3/86; 7Ob17/86; 7Ob28/86; 7Ob42/86; 7Ob26/88; 7Ob24/90; 7O

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0080641 Entscheidungsdatum22.10.2025 Geschäftszahl7Ob32/76; 7Ob1/76; 7Ob20/79; 7Ob5/79; 7Ob66/80; 7Ob68/80; 7Ob39/82 (7Ob40/82); 7Ob3/86; 7Ob17/86; 7Ob28/86; 7Ob42/86; 7Ob26/88; 7Ob24/90; 7Ob21/92; 7Ob14/93; 7Ob69/00y; 7Ob174/01s; 7Ob266/02x; 7Ob277/04t; 7Ob57/05s; 7Ob120/05f; 7Ob54/07b; 7Ob164/11k; 7Ob170/13w; 7Ob146/14t; 7Ob131/15p; 7Ob50/16b; 7Ob108/16g; 7Ob209/16k; 7Ob54/17t; 7Ob119/17a; 7Ob175/17m; 7Ob54/19w; 7Ob216/20w; 7Ob91/21i; 7Ob161/25i NormVersVG §16 VersVG §18 RechtssatzAn die vom Versicherten bzw Versicherungsnehmer bei Erfüllung seiner vorvertraglichen Anzeigepflicht anzuwendende Sorgfalt sind ganz erhebliche Anforderungen zu stellen. EntscheidungstexteTE OGH 1976-06-24 7 Ob 32/76 Veröff: VersR 1977,632 TE OGH 1976-01-30 7 Ob 1/76 Veröff: JBl 1977,375 (Anmerkung von Iro) = VersR 1977,462 TE OGH 1979-04-19 7 Ob 20/79 Beisatz: Besonders dann, wenn die gestellten Fragen Individualtatsachen betreffen (Vorerkrankungen). (T1) Veröff: SZ 52/65 = VersR 1980,936 TE OGH 1979-03-01 7 Ob 5/79 Veröff: VersR 1981,568 TE OGH 1980-12-11 7 Ob 66/80 Beisatz: Von einer schuldhaften Verletzung der vorvertraglichen Aufklärungspflicht kann man in allgemeinen nicht sprechen, wenn der Antragsteller ausgestandene Krankheiten, die in der Regel ohne Folgen abklingen und nach denen er nicht gefragt wurde, gegenüber dem Versicherer nicht bekanntgibt. (T2) TE OGH 1981-02-19 7 Ob 68/80 Beis wie T2; Veröff: SZ 54/22 = VersR 1982,664 TE OGH 1982-10-21 7 Ob 39/82 Beis wie T1; Veröff: RZ 1984/19 S 47 = VersR 1984,900 TE OGH 1986-02-20 7 Ob 3/86 Beis wie T2; Veröff: VersR 1987,1125 TE OGH 1986-05-22 7 Ob 17/86 Beis wie T2; Veröff: VersR 1988,172 TE OGH 1986-10-02 7 Ob 28/86 Beis wie T2 TE OGH 1986-11-06 7 Ob 42/86 TE OGH 1988-07-28 7 Ob 26/88 Beisatz: Voraussetzung für die sich aus § 16 VersVG ergebenden Rechte des Versicherers ist jedoch ein Verschulden des Versicherungsnehmers bzw Versicherten an der Verletzung der vorvertraglichen Anzeigenpflicht. (T3) Beisatz: Voraussetzung für die sich aus Paragraph 16, VersVG ergebenden Rechte des Versicherers ist jedoch ein Verschulden des Versicherungsnehmers bzw Versicherten an der Verletzung der vorvertraglichen Anzeigenpflicht. (T3) Veröff: SZ 61/177 = VersR 1989,768 TE OGH 1990-07-20 7 Ob 24/90 Veröff: VersRdSch 1991,200 TE OGH 1992-10-29 7 Ob 21/92 Veröff: SZ 65/142 = EvBl 1993/81 S 346 = JBl 1993,460 = VersRdSch 1993,175 = VersR 1994,203 TE OGH 1993-07-14 7 Ob 14/93 Veröff: VersRdSch 1994,29 = VersR 1994,627 TE OGH 2000-05-29 7 Ob 69/00y TE OGH 2001-07-31 7 Ob 174/01s Beis wie T1 TE OGH 2003-03-19 7 Ob 266/02x Beis wie T1 TE OGH 2005-04-20 7 Ob 277/04t Beis wie T1 TE OGH 2005-04-13 7 Ob 57/05s TE OGH 2005-07-11 7 Ob 120/05f TE OGH 2007-04-18 7 Ob 54/07b Beis wie T1 nur: Besonders dann, wenn die gestellten Fragen Individualtatsachen betreffen. (T4) TE OGH 2011-09-28 7 Ob 164/11k TE OGH 2013-11-13 7 Ob 170/13w Auch; Beis wie T1; Beisatz: Anzeigepflichtig sind sämtliche dem Versicherungsnehmer bekannten, gefahrenerheblichen Umstände, weshalb er auch ungefragt solche Umstände nennen muss. (T5) Beisatz: In der Krankenversicherung kommt es nicht nur auf die Erheblichkeit der einzelnen Krankheit, sondern auch auf die Häufigkeit des durch die behandelten Krankheiten geprägten Gesamtbildes des Gesundheitszustands an. Beschwerden und Schmerzen sind bei entsprechender Frage auch dann anzeigepflichtig, wenn sie noch nicht eindeutig einer Krankheit zugeordnet worden sind. Ihre Einschätzung durch den Versicherungsnehmer als harmlos spielt für die Entstehung der Pflicht keine Rolle, sofern sie nicht offenkundig belanglos sind und alsbald vergehen. Angabepflichtig sind auch indizierende Umstände, also äußere Umstände, die auf das Bestehen eines gefahrenerheblichen Zustands schließen lassen. Auch ohne das Vorliegen einer ärztlichen Diagnose muss der Antragsteller Symptome, wegen der er sich in ärztliche Behandlung begeben hat, angeben; Bewertung und Beurteilung müssen dem Versicherer überlassen bleiben. (T6) TE OGH 2014-09-17 7 Ob 146/14t Vgl auch; Beisatz: Auch solche Fälle, in denen der Versicherer dem Versicherungsnehmer gar keine Fragen oder auch keine Fragen stellte, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, können die sogenannte „spontane Anzeigepflicht“ auslösen. Der Versicherungsnehmer hat nicht nachgefragte Umstände dem Versicherer dann mitzuteilen, wenn ihre Mitteilung als selbstverständlich erscheint. (T7) TE OGH 2015-09-02 7 Ob 131/15p TE OGH 2016-04-27 7 Ob 50/16b Beisatz: Hier: Verschweigen von mehreren stationären Aufenthalten wegen massiver depressiver Symptomatik mit angekündigtem Selbstmord (bei Angabe von bloß: Depression). (T8) Beisatz: Die Angaben des Versicherungsnehmers zum Gesundheitszustand bestimmen, ob und welche Erhebungen der Versicherer als notwendig erachten wird. (T9) TE OGH 2016-07-06 7 Ob 108/16g TE OGH 2017-01-25 7 Ob 209/16k Vgl; Beis wie T6 TE OGH 2017-05-17 7 Ob 54/17t TE OGH 2017-10-18 7 Ob 119/17a Veröff: SZ 2017/116 TE OGH 2017-12-20 7 Ob 175/17m TE OGH 2019-04-24 7 Ob 54/19w Auch; Beis wie T2 TE OGH 2021-06-30 7 Ob 216/20w TE OGH 2021-06-23 7 Ob 91/21i Beis auch wie T6 TE OGH 2025-10-22 7 Ob 161/25i vgl; Beisatz wie T5; Beisatz wie T7 European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1976:RS0080641

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.