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{'item': ['10Os56/76', '12Os72/76', '12Os87/76', '12Os98/76', '13Os4/77', '13Os59/77', '9Os104/77', '12Os122/77', '9Os144/77', '12Os23/78', '12Os117/7

RIS Dokument GerichtOGH Entscheidungsdatum10.08.1976 Geschäftszahl10Os56/76; 12Os72/76; 12Os87/76; 12Os98/76; 13Os4/77; 13Os59/77; 9Os104/77; 12Os122/77; 9Os144/77; 12Os23/78; 12Os117/78; 9Os96/78; 10Os79/80 (10Os80/80 - 10Os82/80); 9Os177/84; 10Os26/87; 15Os10/91; 16Os57/91; 15Os108/95; 12Os23/96; 15Os131/01 NormStGB §21; StGB §23; RechtssatzKriterien der schweren Folgen einer Tat: Die Anlaßtat (hier § 144 Abs 1 StGB) zufolge ihrer Strafdrohung; die Eignung, umfangreiche und kostspielige Abwehrmaßnahmen auszulösen und weitreichende Beunruhigung und Besorgnisse herbeizuführen; der erhebliche soziale Störwert.Kriterien der schweren Folgen einer Tat: Die Anlaßtat (hier Paragraph 144, Absatz eins, StGB) zufolge ihrer Strafdrohung; die Eignung, umfangreiche und kostspielige Abwehrmaßnahmen auszulösen und weitreichende Beunruhigung und Besorgnisse herbeizuführen; der erhebliche soziale Störwert. EntscheidungstexteTE OGH 1976/08/10 10 Os 56/76 TE OGH 1976/09/06 12 Os 72/76 Vgl; Beisatz: Wenn das Maß, das im allgemeinen den Auswirkungen leichter Vorsatzkriminalität entspricht, erheblich überstiegen wurde. (T1) TE OGH 1976/09/14 12 Os 87/76 Vgl TE OGH 1976/09/27 12 Os 98/76 Vgl; Beisatz: Die Anlaßtat ein (nach den §§ 127 Abs 2 Z 1, 129 Z 1 und 131 StGB qualifizierte) Diebstahl eines Radiorecorders im Wert von eintausendsiebenhundert Schilling wurde nicht als eine Tat mit schweren Folgen bezeichnet. (T2) Vgl; Beisatz: Die Anlaßtat ein (nach den Paragraphen 127, Absatz 2, Ziffer eins, 129, Ziffer eins und 131 StGB qualifizierte) Diebstahl eines Radiorecorders im Wert von eintausendsiebenhundert Schilling wurde nicht als eine Tat mit schweren Folgen bezeichnet. (T2) TE OGH 1977/01/20 13 Os 4/77 Vgl; Beisatz: Die Folgen (nicht "Erfolg") sind nach dem Gesamtgewicht aller konkreten Auswirkungen der Tat (die somit auch ein Formaldelikt sein kann) in der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu beurteilen: Somit Art, Ausmaß und Wichtigkeit sämtlicher aus der Tat resultierenden (auch außertatbestandsmäßigen) effektiven Nachteile sowohl für den betroffenen Einzelnen, als auch für die Gesellschaft im Ganzen, deren Gewicht durch die in der Sozietät bestehenden, insofern normativen (durchschnittlichen) Wertvorstellung der mit den rechtlich geschützten Werten verbundenen Menschen bestimmt wird. (T3) Veröff: EvBl 1977/180 S 399 = SSt 48/2 TE OGH 1977/05/26 13 Os 59/77 Vgl auch TE OGH 1977/08/09 9 Os 104/77 Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Zu § 42 StGB. (T4) Vgl; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Zu Paragraph 42, StGB. (T4) TE OGH 1977/09/22 12 Os 122/77 Vgl; Beis ähnlich T3 TE OGH 1977/11/22 9 Os 144/77 Ähnlich; Beisatz: Nicht sosehr der Umfang der Diebsbeute als vielmehr die Gefährlichkeit von Einschleichdiebstählen ist entscheidend. (T5) TE OGH 1978/04/06 12 Os 23/78 TE OGH 1978/10/05 12 Os 117/78 Vgl; Beisatz: Bei Vermögensdelikten orientieren sich die schweren Folgen an der Wertgrenze von etwa einhunderttausend Schilling. (T6) TE OGH 1978/10/17 9 Os 96/78 Beis wie T3; Veröff: EvBl 1979/88 S 273 = SSt 49/52 TE OGH 1980/09/30 10 Os 79/80 Vgl; Beis wie T3; Beis wie T1; Beis wie T6; Veröff: EvBl 1981/87 S 271 TE OGH 1984/12/11 9 Os 177/84 Vgl; Beis wie T5; Beisatz: Hier: Geschäftseinbrüche; implizit gegen 12 Os 117/78. (T7) TE OGH 1987/03/10 10 Os 26/87 Vgl; Beis wie T3 nur: Die Folgen (nicht "Erfolg") sind nach dem Gesamtgewicht aller konkreten Auswirkungen der Tat (die somit auch ein Formaldelikt sein kann) in der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu beurteilen. (T8) TE OGH 1991/03/21 15 Os 10/91 Vgl auch; Beis wie T3 TE OGH 1991/12/20 16 Os 57/91 Vgl auch; Beisatz: Die Gesamtauswirkungen einer Brandstiftung in der gesellschaftlichen Wirklichkeit sind nach Art und Gewicht ohne Rücksicht auf die Höhe des in concreto tatsächlich daraus entstehenden Schadens regelmäßig als schwer zu beurteilen. (T9) TE OGH 1995/08/31 15 Os 108/95 Vgl; Beisatz: Ob die zu befürchtenden strafbedrohten Handlungen solche mit schweren Folgen darstellen, ist anhand aller konkreten Tatauswirkungen in der gesellschaftlichen Wirklichkeit zu beurteilen, sohin nach Art, Ausmaß und Wichtigkeit aller effektiven Nachteile sowohl für den betroffenen einzelnen als auch für die Gesellschaft im Ganzen. (T10) TE OGH 1996/02/29 12 Os 23/96 Vgl auch TE OGH 2001/09/20 15 Os 131/01 Vgl auch RechtssatznummerRS0090221

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.