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{'item': '13Os76/76; 9Os130/78; 13Os166/79; 9Os5/79; 9Os82/80; 9Os103/82; 10Os36/83; 9Os70/83; 10Os128/83 (10Os129/83); 10Os200/83; 11Os152/84; 9Os190

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0094617 Entscheidungsdatum30.04.2025 Geschäftszahl13Os76/76; 9Os130/78; 13Os166/79; 9Os5/79; 9Os82/80; 9Os103/82; 10Os36/83; 9Os70/83; 10Os128/83 (10Os129/83); 10Os200/83; 11Os152/84; 9Os190/84; 11Os17/85; 13Os98/85; 9Os187/86; 11Os81/87; 14Os160/88; 11Os68/90; 11Os91/91; 12Os50/92; 12Os165/93; 15Os104/94; 15Os37/95 (15Os38/95); 15Os155/95; 14Os39/96; 15Os91/96; 12Os97/96; 15Os181/95; 15Os210/96 (15Os211/96); 12Os120/04; 14Os183/08f; 14Os42/09x; 14Os142/09b; 14Ns12/15y; 14Os86/15a; 15Ns6/16z; 11Os65/16t; 13Os100/23i; 15Os10/25x NormStGB §146 D RechtssatzErst mit Eintritt der Vermögensschädigung ist der Betrug vollendet; die (vom Vorsatz umfasste) Bereicherung muss nicht eingetreten sein. EntscheidungstexteTE OGH 1976-09-09 13 Os 76/76 TE OGH 1978-11-14 9 Os 130/78 nur: Die (vom Vorsatz umfasste) Bereicherung muss nicht eingetreten sein. (T1) TE OGH 1980-04-24 13 Os 166/79 nur T1; Veröff: EvBl 1980/220 S 664 = JBl 1980,607 TE OGH 1980-04-22 9 Os 5/79 Veröff: SSt 51/19 = JBl 1980,605 TE OGH 1980-06-24 9 Os 82/80 Vgl; Beisatz: Eintritt der Vermögensschädigung bereits mit Übergabe der betrügerisch herausgelockten Ware und nicht erst mit deren nachfolgender Verwertung. (T2) Veröff: JBl 1981,48 TE OGH 1982-11-09 9 Os 103/82 nur T1; Veröff: EvBl 1984/30 S 94 = SSt 53/71 TE OGH 1983-05-18 10 Os 36/83 Vgl; Beis wie T2 TE OGH 1983-08-30 9 Os 70/83 nur: Erst mit Eintritt der Vermögensschädigung ist der Betrug vollendet. (T3) Veröff: SSt 54/62 TE OGH 1983-10-18 10 Os 128/83 nur T1; Beisatz: Ein solcher Vermögensschaden liegt bereits vor, sobald es zu einem effektiven Verlust an Vermögenssubstanz gekommen ist. (T4) TE OGH 1984-01-24 10 Os 200/83 nur T3 TE OGH 1984-11-21 11 Os 152/84 nur T3 TE OGH 1985-03-13 9 Os 190/84 nur T3; Veröff: RdW 1985,342 TE OGH 1985-05-21 11 Os 17/85 nur T3; Veröff: SSt 56/35 = RZ 1986/6 S 11 TE OGH 1985-09-05 13 Os 98/85 nur T3; Veröff: SSt 56/61 TE OGH 1987-01-21 9 Os 187/86 nur T1 TE OGH 1987-09-08 11 Os 81/87 Vgl auch; nur T3 TE OGH 1988-11-09 14 Os 160/88 nur T3 TE OGH 1990-08-08 11 Os 68/90 nur T1 TE OGH 1991-09-17 11 Os 91/91 nur T3 TE OGH 1992-06-11 12 Os 50/92 nur T3 TE OGH 1994-04-07 12 Os 165/93 nur T3 TE OGH 1994-09-08 15 Os 104/94 TE OGH 1995-04-20 15 Os 37/95 nur T3 TE OGH 1996-02-15 15 Os 155/95 TE OGH 1996-04-23 14 Os 39/96 Vgl auch; nur T1 TE OGH 1996-08-01 15 Os 91/96 TE OGH 1996-12-12 12 Os 97/96 Vgl auch; nur T3 TE OGH 1996-11-28 15 Os 181/95 nur T3 TE OGH 1997-02-20 15 Os 210/96 nur T1 TE OGH 2004-12-16 12 Os 120/04 Vgl auch TE OGH 2009-03-17 14 Os 183/08f Beisatz: Betrug ist bereits mit dem Eintritt des Vermögensschadens, den der Täter mit Täuschungs-, Schädigungs- und Bereicherungsvorsatz herbeigeführt hat, vollendet. (T5) Beisatz: Es ist kein dauernder Schaden erforderlich. (T6) Beisatz: Eine vorübergehende Vermögensminderung für einen wirtschaftlich nicht ganz bedeutungslosen Zeitraum genügt. (T7) TE OGH 2009-07-21 14 Os 42/09x Vgl; Beisatz: Hier: Schwerer Betrug nach §§ 146, 147 Abs 1 Z 1, Abs 3 StGB im Zusammenhang mit einem Schuldenregulierungsverfahren (Privatkonkurs). Durch Verschweigen von Einkommensbestandteilen wurden die Konkursgläubiger über Tatsachen getäuscht, zur Zustimmung zu einem den zwingenden Voraussetzungen des § 194 Abs 1 erster Satz KO tatsächlich nicht entsprechenden Zahlungsplan und zum Verzicht auf ihre Restforderungen infolge einer damit einhergehenden Restschuldbefreiung, zumindest aber auf einen in einem Abschöpfungsverfahren erzielbaren Betrag, sowie der Konkursrechtspfleger dazu verleitet, dem von der Gläubigermehrheit infolge Täuschung angenommenen Zahlungsplan die Bestätigung nach § 195 Z 1 KO zu erteilen. (T8)Vgl; Beisatz: Hier: Schwerer Betrug nach Paragraphen 146, 147, Absatz eins, Ziffer eins,, Absatz 3, StGB im Zusammenhang mit einem Schuldenregulierungsverfahren (Privatkonkurs). Durch Verschweigen von Einkommensbestandteilen wurden die Konkursgläubiger über Tatsachen getäuscht, zur Zustimmung zu einem den zwingenden Voraussetzungen des Paragraph 194, Absatz eins, erster Satz KO tatsächlich nicht entsprechenden Zahlungsplan und zum Verzicht auf ihre Restforderungen infolge einer damit einhergehenden Restschuldbefreiung, zumindest aber auf einen in einem Abschöpfungsverfahren erzielbaren Betrag, sowie der Konkursrechtspfleger dazu verleitet, dem von der Gläubigermehrheit infolge Täuschung angenommenen Zahlungsplan die Bestätigung nach Paragraph 195, Ziffer eins, KO zu erteilen. (T8) Beisatz: Der (mit rechtskräftigem Gerichtsbeschluss bestätigte) Zahlungsplan wurde nach den Urteilsannahmen erfüllt, wodurch der Beschwerdeführer mit Wirkung gegenüber allen Rückgriffsberechtigten endgültig von seiner Verbindlichkeit befreit wurde, den Ausfall, den diese durch den Ausgleich erleiden, nachträglich zu ersetzen (§ 156 Abs 1 iVm § 193 Abs 1 KO). Damit aber war der Vermögensschaden bereits eingetreten und der Betrug solcherart vollendet, woran eine allfällige nachträgliche Verschlechterung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse nichts zu ändern vermag. (T9)Beisatz: Der (mit rechtskräftigem Gerichtsbeschluss bestätigte) Zahlungsplan wurde nach den Urteilsannahmen erfüllt, wodurch der Beschwerdeführer mit Wirkung gegenüber allen Rückgriffsberechtigten endgültig von seiner Verbindlichkeit befreit wurde, den Ausfall, den diese durch den Ausgleich erleiden, nachträglich zu ersetzen (Paragraph 156, Absatz eins, in Verbindung mit Paragraph 193, Absatz eins, KO). Damit aber war der Vermögensschaden bereits eingetreten und der Betrug solcherart vollendet, woran eine allfällige nachträgliche Verschlechterung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse nichts zu ändern vermag. (T9) TE OGH 2010-01-26 14 Os 142/09b Vgl TE OGH 2015-04-28 14 Ns 12/15y TE OGH 2016-01-26 14 Os 86/15a Auch TE OGH 2016-03-01 15 Ns 6/16z TE OGH 2016-12-13 11 Os 65/16t TE OGH 2023-12-20 13 Os 100/23i vgl; Beisatz wie T1 TE OGH 2025-04-30 15 Os 10/25x vgl European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1976:RS0094617

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KI-Erklärung auf Basis des amtlichen Gesetzestextes. Orientierend, ersetzt keine Rechtsberatung.