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{'item': '6Ob692/76; 6Ob676/76; 5Ob588/78; 1Ob727/81; 7Ob505/82; 7Ob812/81; 2Ob551/81; 7Ob777/81; 5Ob564/82; 1Ob31/82; 5Ob595/82; 7Ob703/82; 8Ob577/82

RIS Dokument GerichtOGH RechtssatznummerRS0013947 Entscheidungsdatum17.07.2025 Geschäftszahl6Ob692/76; 6Ob676/76; 5Ob588/78; 1Ob727/81; 7Ob505/82; 7Ob812/81; 2Ob551/81; 7Ob777/81; 5Ob564/82; 1Ob31/82; 5Ob595/82; 7Ob703/82; 8Ob577/82; 1Ob610/83; 3Ob572/83; 1Ob713/83; 3Ob605/83; 7Ob603/84 (7Ob1511/84); 1Ob682/84; 1Ob515/85; 8Ob502/85; 3Ob578/84; 4Ob70/85; 8Ob649/85; 7Ob666/85 (7Ob667/85-7Ob669/85); 7Ob533/86; 7Ob556/86; 6Ob669/86; 6Ob609/86; 8Ob678/86; 4Ob590/87; 3Ob547/86; 3Ob630/86; 7Ob549/88; 10ObS147/89; 8Ob507/88; 2Ob593/89; 6Ob527/90; 1Ob18/90; 8Ob702/89; 4Ob513/92; 1Ob547/93 (1Ob548/93); 9ObA139/94; 1Ob564/95; 7Ob637/95; 2Ob506/96; 8Ob1523/96; 1Ob142/97g; 1Ob414/97g; 4Ob171/98w; 9Ob309/98a; 9ObA357/98k; 6Ob177/98t; 5Ob201/01x; 10Ob99/02k; 8ObA51/03p; 7Ob21/04w; 3Ob126/04g; 4Ob197/05g; 9Ob17/06z; 9Ob37/07t; 8Ob94/09w; 5Ob214/10x; 9Ob26/10d; 2Ob46/11w; 1Ob17/12z; 5Ob253/12k; 3Ob113/13h; 2Ob164/12z; 4Ob4/14p; 6Ob132/14a; 10Ob26/14t; 7Ob31/15g; 1Ob87/15y; 7Ob188/15w; 9ObA88/16f; 3Ob67/17z; 7Ob107/17m; 5Ob37/18d; 1Ob194/18p; 4Ob5/19t; 6Ob129/20v; 4Ob128/22k; 8ObA75/22w; 7Ob206/22b; 8ObA61/23p; 4Ob97/23b; 8ObA77/23s; 4Ob195/23i; 4Ob179/23m; 4ob215/23f; 4Ob169/23s; 4Ob75/24v; 4ob182/23b; 6Ob75/24h; 4Ob181/23f; 7Ob133/24w; 10Ob54/24z; 3Ob34/25h; 8Ob74/25b; 9ObA32/25h NormABGB §861 ABGB §863 A RechtssatzBei der Beurteilung einer Handlung auf ihre konkludente Aussage ist größte Vorsicht geboten, weil die Gefahr besteht, dass dem Handelnden Äußerungen unterstellt werden, die nicht in seinem Sinn waren. Eine konkludente Handlung darf nur angenommen werden, wenn sie nach den üblichen Gewohnheiten und Gebräuchen eindeutig in einer bestimmten Richtung zu verstehen ist. Es darf kein vernünftiger Grund übrig sein, daran zu zweifeln, dass der Wille, eine Rechtsfolge in einer bestimmten Richtung herbeizuführen vorliegt. EntscheidungstexteTE OGH 1976-10-28 6 Ob 692/76 TE OGH 1976-10-28 6 Ob 676/76 TE OGH 1978-05-30 5 Ob 588/78 nur: Eine konkludente Handlung darf nur angenommen werden, wenn sie nach den üblichen Gewohnheiten und Gebräuchen eindeutig in einer bestimmten Richtung zu verstehen ist. Es darf kein vernünftiger Grund übrig sein, daran zu zweifeln, dass der Wille, eine Rechtsfolge in einer bestimmten Richtung herbeizuführen, vorliegt. (T1) TE OGH 1981-11-06 1 Ob 727/81 nur T1; Veröff: SZ 54/163 = JBl 1982,509 = MietSlg 33075

(22)TE OGH 1982-01-21 7 Ob 505/82 nur T1; Veröff: MietSlg 34228
(6)TE OGH 1982-02-11 7 Ob 812/81 Auch; nur T1 TE OGH 1982-03-23 2 Ob 551/81 TE OGH 1982-04-15 7 Ob 777/81 TE OGH 1982-04-20 5 Ob 564/82 TE OGH 1982-09-01 1 Ob 31/82 nur T1; Veröff: MietSlg 34036 TE OGH 1982-10-12 5 Ob 595/82 nur T1 TE OGH 1982-09-23 7 Ob 703/82 nur T1 TE OGH 1983-03-24 8 Ob 577/82 TE OGH 1983-06-01 1 Ob 610/83 TE OGH 1983-06-15 3 Ob 572/83 nur T1 TE OGH 1983-11-09 1 Ob 713/83 nur T1 TE OGH 1984-01-11 3 Ob 605/83 Auch; nur T1 TE OGH 1984-08-30 7 Ob 603/84 TE OGH 1984-11-26 1 Ob 682/84 TE OGH 1985-01-16 1 Ob 515/85 nur T1; Veröff: SZ 58/11 = JBl 1985,620 TE OGH 1985-03-21 8 Ob 502/85 TE OGH 1985-05-08 3 Ob 578/84 Auch; nur T1 TE OGH 1985-06-25 4 Ob 70/85 TE OGH 1985-12-11 8 Ob 649/85 Auch TE OGH 1985-12-19 7 Ob 666/85 TE OGH 1986-04-24 7 Ob 533/86 TE OGH 1986-04-24 7 Ob 556/86 TE OGH 1986-11-13 6 Ob 669/86 Auch; nur T1 TE OGH 1987-01-15 6 Ob 609/86 nur: Bei der Beurteilung einer Handlung auf ihre konkludente Aussage ist größte Vorsicht geboten, weil die Gefahr besteht, dass dem Handelnden Äußerungen unterstellt werden, die nicht in seinem Sinn waren. (T2) Veröff: ÖBA 1987,573 TE OGH 1987-04-23 8 Ob 678/86 Vgl; Beisatz: Hier: Für Konkludenz ist ein strenger Maßstab anzulegen. (T3) TE OGH 1987-12-15 4 Ob 590/87 TE OGH 1988-01-28 3 Ob 547/86 Auch TE OGH 1988-02-10 3 Ob 630/86 Beis wie T3; Veröff: JBl 1989,782 TE OGH 1988-05-19 7 Ob 549/88 nur T2; nur: Es darf kein vernünftiger Grund übrig sein, daran zu zweifeln, dass der Wille, eine Rechtsfolge in einer bestimmten Richtung herbeizuführen vorliegt. (T4) TE OGH 1989-05-23 10 ObS 147/89 nur T1; Beisatz: Hier: Die Frage, ob sich ein Ehemann, der Unterhaltszahlungen ohne förmliche Verpflichtung leistete, auch für die Zeit nach Rechtskraft der Scheidung weiterhin zu Unterhaltszahlungen verpflichten wollte, wurde verneint. (T5) TE OGH 1989-04-06 8 Ob 507/88 nur T1 TE OGH 1990-02-28 2 Ob 593/89 Auch; Beis wie T3 TE OGH 1990-05-10 6 Ob 527/90 Veröff: ÖBA 1990,722 = ecolex 1990,541 TE OGH 1990-12-19 1 Ob 18/90 nur T1; Beis wie T3 TE OGH 1991-01-31 8 Ob 702/89 nur T1; Veröff: ecolex 1991,381 = JBl 1991,727 TE OGH 1992-02-25 4 Ob 513/92 Beisatz: Bei der Beurteilung der Frage, ob ein Vertrag durch schlüssige Handlungen zustande gekommen ist, muß das gesamte Verhalten der Vertragsteile berücksichtigt werden. (T6) TE OGH 1993-05-11 1 Ob 547/93 nur T2 TE OGH 1994-09-28 9 ObA 139/94 Auch; nur T3 TE OGH 1995-05-29 1 Ob 564/95 Auch; nur T1; Veröff: SZ 68/105 TE OGH 1995-11-22 7 Ob 637/95 TE OGH 1996-01-11 2 Ob 506/96 nur T1; Beis wie T3 TE OGH 1996-06-13 8 Ob 1523/96 nur T2; Beis wie T3 TE OGH 1998-03-24 1 Ob 142/97g Auch; nur T1 TE OGH 1998-05-19 1 Ob 414/97g Auch; nur: Eine konkludente Handlung darf nur angenommen werden, wenn sie nach den üblichen Gewohnheiten und Gebräuchen eindeutig in einer bestimmten Richtung zu verstehen ist. (T7) Beisatz: Die Fahrbereitschaft eines Gebrauchtwagens - und damit seine Verkehrssicherheit und Betriebssicherheit - gilt im Falle eines Kaufs beim gewerblichen Kraftfahrzeughändler mit Werkstättenbetrieb als schlüssig zugesichert. Kaufinteressenten müssen nach der redlichen Verkehrssitte nicht damit rechnen, daß an einem im gewerblichen Handel zum Kauf angebotenen, rund zweieinhalb Jahre alten Kraftfahrzeug etwas weniger als neuneinhalb Jahre alte Reifen montiert sein würden. (T8) Veröff: SZ 71/88 TE OGH 1998-08-12 4 Ob 171/98w nur T2 TE OGH 1998-11-25 9 Ob 309/98a nur T4 TE OGH 1999-03-17 9 ObA 357/98k TE OGH 1999-04-22 6 Ob 177/98t nur T2; Beisatz: Es darf kein vernünftiger Grund bestehen, an einem Willensentschluss desjenigen, der ein bestimmtes Verhalten gesetzt hat, zu zweifeln. (T9) TE OGH 2001-12-18 5 Ob 201/01x nur T2; Beis ähnlich wie T3 TE OGH 2002-10-22 10 Ob 99/02k Auch TE OGH 2003-08-07 8 ObA 51/03p Auch; nur T4 TE OGH 2004-05-26 7 Ob 21/04w TE OGH 2004-07-21 3 Ob 126/04g nur T7 TE OGH 2006-01-24 4 Ob 197/05g Auch; Beisatz: Aus der Tatsache, dass die Streitteile in einem anderen Geschäftsfall ausdrücklich die Anwendung von Ö-Normen vereinbart haben, kann nicht zwingend geschlossen werden, dass auch im gegenständlichen die Ö-Normen zugrunde zu legen sind. (T10) TE OGH 2007-03-28 9 Ob 17/06z TE OGH 2007-05-30 9 Ob 37/07t nur T2 TE OGH 2010-02-18 8 Ob 94/09w Auch TE OGH 2010-12-02 5 Ob 214/10x Vgl; Beisatz: Bei der Annahme der Schlüssigkeit eines Verhaltens im Hinblick auf einen rechtsgeschäftlichen Willen gemäß § 863 ABGB ist Vorsicht geboten und ein strenger Maßstab anzulegen. (T11)Vgl; Beisatz: Bei der Annahme der Schlüssigkeit eines Verhaltens im Hinblick auf einen rechtsgeschäftlichen Willen gemäß Paragraph 863, ABGB ist Vorsicht geboten und ein strenger Maßstab anzulegen. (T11) TE OGH 2011-01-21 9 Ob 26/10d Auch TE OGH 2012-01-19 2 Ob 46/11w Auch TE OGH 2012-06-22 1 Ob 17/12z nur T1; Beisatz: Hier: Frage der Annahme einer einvernehmlichen Vertragsauflösung. (T12) TE OGH 2013-07-16 5 Ob 253/12k nur T1; Beisatz: Hier: Schlüssiger Dienstbarkeitsvertrag. (T13) TE OGH 2013-07-17 3 Ob 113/13h Beisatz: Hier: Widmungserklärung des Schuldners iSd § 1415 ABGB. (T14)Beisatz: Hier: Widmungserklärung des Schuldners iSd Paragraph 1415, ABGB. (T14) TE OGH 2013-08-29 2 Ob 164/12z Auch; Beis wie T6; Beis wie T9; Beisatz: Keine konkludente Vertragsübernahme etwa bei Übermittlung eines „neuen“ Mietvertrags an den Unternehmenserwerber. (T15) TE OGH 2014-02-17 4 Ob 4/14p Vgl auch; nur T2; Beis ähnlich wie T11 TE OGH 2014-09-17 6 Ob 132/14a Auch TE OGH 2014-11-25 10 Ob 26/14t Vgl auch; ähnlich nur T7; Beisatz: Hier: Kündigung von Lizenzverträgen. (T16) TE OGH 2015-04-30 7 Ob 31/15g Auch TE OGH 2015-05-21 1 Ob 87/15y Beis wie T13 TE OGH 2015-11-19 7 Ob 188/15w TE OGH 2016-10-28 9 ObA 88/16f Auch; nur T4 TE OGH 2017-06-07 3 Ob 67/17z TE OGH 2017-07-05 7 Ob 107/17m Auch TE OGH 2018-07-18 5 Ob 37/18d Auch TE OGH 2018-11-21 1 Ob 194/18p TE OGH 2019-03-26 4 Ob 5/19t TE OGH 2020-09-10 6 Ob 129/20v TE OGH 2022-09-23 4 Ob 128/22k Vgl; Beis wie T11 TE OGH 2022-10-24 8 ObA 75/22w nur T2 TE OGH 2023-02-21 7 Ob 206/22b vgl; Beisatz wie T1 TE OGH 2023-10-19 8 ObA 61/23p nur T4 Beisatz: Hier: konkludente Austritts- oder Kündigungserklärung verneint. (T17) TE OGH 2023-10-17 4 Ob 97/23b vgl; Beisatz wie T1 TE OGH 2023-12-13 8 ObA 77/23s vgl; Beisatz: Hier: konkludente Austrittserklärung eines Arbeitnehmers. (T18) TE OGH 2024-01-25 4 Ob 195/23i nur T1 Beisatz: Hier: vertretbare Ansicht des Berufungsgerichts, dass das Schweigen zum von einer Vertragspartnerin geäußerten Rechtsstandpunkt zum Bedeutungsgehalt eines Vertrags nicht als Zustimmung zu sehen ist, wobei der geäußerte Standpunkt einen bereits abgeschlossenen Vertrag abgeändert und diese Änderung die Interessen des Schweigenden spürbar beeinträchtigt hätte. (T19) TE OGH 2024-03-19 4 Ob 179/23m Beisatz wie T1: Hier: konkludente Erteilung eines Auftrags an einen Rechtsanwalt (T20) TE OGH 2024-04-04 4 ob 215/23f vgl; Beisatz wie T1 TE OGH 2024-04-26 4 Ob 169/23s Beisatz: hier: jahrelang kein Widerspruch gegen Bauarbeiten und nachträgliches Verhalten (T21); Beisatz wie T1 TE OGH 2024-04-26 4 Ob 75/24v vgl; Beisatz wie T13 TE OGH 2024-04-26 4 ob 182/23b vgl; Beisatz nur wie T3; Beisatz nur wie T11 TE OGH 2024-06-18 6 Ob 75/24h Beisatz: Hier: Keine Ableitung eines abstrakten Akzepts aus bloßen Zahlungen. (T22) TE OGH 2023-12-19 4 Ob 181/23f vgl TE OGH 2024-10-23 7 Ob 133/24w vgl; nur T4 TE OGH 2024-12-17 10 Ob 54/24z vgl TE OGH 2025-04-16 3 Ob 34/25h vgl; nur T1 TE OGH 2025-06-23 8 Ob 74/25b Beisatz wie T3; Beisatz wie T11 TE OGH 2025-07-17 9 ObA 32/25h European Case Law IdentifierECLI:AT:OGH0002:1976:RS0013947

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